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US-KLR 650 im Juli/2020/Philadelphia/USA abzugeben/zu teilen

Für alle und alles zwischen Alaska und Patagonien.

US-KLR 650 im Juli/2020/Philadelphia/USA abzugeben/zu teilen

Beitragvon kuebeldoc » 27.07.2019 08:36

Hallo liebe USA/Kanada interessierte,

wie ihr vielleicht hier in diesem Forum schon mal mitgelesen habt, haben ein Kumpel und ich im Jahr 2018 jeweils in Anchorage/Alaska ein US Motorrad gekauft.
Dies war der Thematik geschuldet das es für uns zu diesem Zeitpunkt einfacher war ein Motorrad mit USA Zulassung (Alaska) zu bekommen als unsere eigenen Maschinen nach Alaska zu transportieren.
Mittlerweile haben wir den Reiseabschnitt Anchorage nach Vancouver erledigt. Die Maschine meines Kumpels wurde in Seattle verkauft. Meine KLR 650 steht aktuell bei einem Händler in Vancouver der sich "kümmert. Im Juni 2020 fliege ich wieder nach Vancouver rüber und fahre dann quer rüber an die Ostküste bis zum Endpunkt Philadelphia wo mein Rückflug am 09. Juli 2020 startet.

Vielleicht plant ihr auch so früh wie ich und habt etwas ähnliches vor ? (Möglichkeit 1...weitere Möglichkeiten siehe unten) Dann würde ich gern -nach der 2020 Reise- meine KLR in gute Hände abgeben. Zu den Fakten:
ich habe die KLR beim Händler "reisekonform" ausstatten lassen. Es wurden montiert: sehr stabile Alukoffer von Happytrail plus großes Topcase von Happytrail (es ist das stabilste Kofferset was ich je hatte). Dazu Hauptständer, Sturzbügel, Tankrucksack, 12 Volt Steckdose am Lenker plus nagelneuer Kettensatz (den ich übrigens jeden Abend gefettet habe auf unserer Reise) und nagelneue Reifen (Heidenau K60)
Die KLR ist mit "gut funktionierenden" Heizgriffen ausfgestattet (das hat mich in Alaska so manchmal "gerettet" :-) DIe KLR hatte 10.000 Meilen auf der Uhr ist ist Baujahr 2009. Aktuell steht sie mit 13.000 meilen in Vancouver und wenn ich an der Ostküste ankomme hat sie schätzungsweise 18.000 Meilen auf der Uhr. Ein paar Werkzeuge und "Improvisationsmaterial" für reparaturen liegt noch in den Koffern und würde ich euch vor Ort überlassen. Die KLR ist zugelassen und versichert (versichert dann noch bis Anfang August 2020)über progressive/USA. Die Versicherung kostet keine 100 Euro im Jahr. Die Zulassung (das sind die Sticker auf dem Nummernschild) bekomme ich im Juni 2019 noch einmal neu voin meinem Händler in Anchorage.
Ich könnte mir vorstellen den Käufer eine gewisse Zeit auf meiner Zulassung fahren zu lassen, dazu würde ich einfach den Käufer als zweiten Fahrer bei der Versicherung angeben. Eine Ummeldung sollte dann aber vom Käufer erfolgen. Wenn ihr Unterstützung benötigt: ich habe im net einen "Zulassungsservice" im Staat washington gefunden. Der lässt für euch/in eurem Namen die Maschine im Staat Washington zu (besorgt auch ne Postadresse) und sendet euch den neuen Fahrezugbrief und die Nummernschilder hinterher. Der Typ scheint das schon öfter gemacht zu haben. Es gibt einen facebookauftritt von ihm mit vielen zufriedenen "Kunden". Details können wir dann gemeinsam absprechen.

Vom Zustand her würde ich sagen das die KLR für ihr Alter gut dasteht. Natürlich gibt es Kratzer, zb. auch auf dem Tank durch den Tankrucksack. Die Maschine hat ca. 0,3 Liter Öl auf 1.000 km während unserer Aklaska Reise verbraucht. Nach meinen Recherchen soll das aber "normal" für Einzylinder sein. Das vordere Schutzblech ist von der Farbe her ziemlich ausgeblichen.
Erwartet also optisch nicht unbedingt 1a Ware :-). Der Kettensatz hat dann bei Übergabe ca. 10.000 Kilometer (nicht Meilen) runter und ist noch gut für 5-7 tausend Kilometer (wie gesagt wurde/wird gut gepflegt). Einen neuen Satz Reifen (mindestens der Hinterreifen) solltet ihr aber vor Ort dann spendieren vor eurer Tour.

Von der Abwicklung her würde ich mir einen Vorvertrag mit kleiner Anzahlung vorstellen und wenn das Motorrad dann "heile" an der Ostküste ankommt (kann ja immer mal was passieren) gibt es bei Übergabe "den Rest".Ich habe für das beschriebene Motorrad gut 5.600 Euro (und da war der Dollar Kurs noch bei 1,18...da gute Stück wäre heute also ca. 10% teurer) bezahlt. Der Koffersatz incl. Hauptständer und Tankrucksack haben dabei schon mit über 1.400 Dollar/ 1.250 Euro "zu Buche" geschlagen. Das Topcase häte noch mal 400 Dollar/350 Euro extra gekostet...wurde aber auf der Rechnung dann "letztlich" vergessen. Meine Preisvorstellung "all inn" wären 3.600 Euro

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Neben dem Verkauf (Möglichkeit 1) könnte ich mir noch zwei weitere Möglichkeiten vorstellen. (Hintergrund ist da ich nur so alle 2 Jahre dazu komme das Motorrad weiter zu nutzen)

Möglichkeit 2:
Ihr habt ähnliches vor und ihr fahrt auf einer Art Kostenbeteiligung einmalig von Philadelphia/USA nach Kanada , am liebsten wäre mir hier (Kanada) eine Tour Eurerseits nach Whitehorse/Yukon... .das sind aber min 6.000 km !(das was mega...da muss ich noch mal hin). Das Motorrad würde in meinem Besitz bleiben und wir suchen gemeinsam vorab ein storage/einen Motorrad-Händler in Whitehorse wo ihr das Motorrad abstellt und nach Hause fliegt. Ihr könnt Monate unterwegs sein, wenn ihr wollt. Diese Möglichkeit stellt aber einen hohen Anspruch an Vertrauen und auch Motorrad-Reiseerfahrung, daher würde ich dich dann gern vorher kennenlernen und wirklich alles mit dir persönlich besprechen und wir sollten klären was im Schadensfall passiert, wer welche Verschleisskosten/Storagekosten/etc trägt, etc.

Möglichkeit 3: Ich könnte mir vorstellen das wir uns (maximal aber ein weiterer Interessierter Biker und ich...also max zwei Personen in Summe) das Motorrad DAUERHAFT zu zweit teilen, das heisst du zahlst eine gewisse Summe an mich aus (Kaufpreis durch zwei minus mein bisheriger Verschleiss ??) , dann gehört dir das Motorrad zu 50% DAUERHAFT..allerdings gehören dir dann auch die Betriebs und Instandhaltungskosten zu 50%. Wir tragen dich auf meine Versicherung mit als Fahrer ein...fertig. Motorrad ist somit zugelassen und versichert. Kopien der Registration und des Briefes plus ein Schlüsselpaar bekommst du natürlich von mir) Auch hier würde ich einen zuverlässigen und vetrauensvollen Mitbiker erwarten, der weiss das dieses Hobby (incl Storage über Jahre) auch Geld kostet...und das wirklich auf mehrere Jahre. Und das das Motorrad vermutlich in wenigen Jahren einen Restwert "NULL" hat. (Dein Eintrittsgeld wäre also wirklich WEG :-) So würde das Motorrad evtl jedes Jahr (evtl im Wechsel...ein jahr du...ein Jahr ich) bewegt werden. Touren und storage an den Endpunkten müssten gemeinsam abgesprochen/organisert werden, da ja der Fahrer der dran ist das Motorrad am Endpunkt des anderen dann übernimmt und umgekehrt. Auch hier würde ich eine erste Unterstellung (wie in Möglichkeit 2 beschrieben) in Vancouver/Kanada oder noch besser und am liebsten in Whitehorse/Yukon/Kanada bevorzugen.

Ihr seht..ich bin offen für ziemlich viele Möglichkeiten...schreibt mir einfach eine Mail unter admin (ÄT) fbordtfeld (Punkt) de (ich habe die Mailadresse verfälscht um Roboterangriffen zu entgehen)
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Schaut euch einfach den nachfolgenden Reiseblog an, dort ist auch der Kauf vor Ort in Alaska beschrieben und alle weiteren Dinge. Dort seht ihr auch die KLR im Bild:
http://www.frankbordtfeld4.blogspot.com

die geplante 2020 Tour mit dem besagten Motorrad findet ihr hier:
http://www.frankbordtfeld.blogspot.com

Danke und Gruß an alle Interessierten
Fräänk
kuebeldoc
 
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Re: US-KLR 650 im Juli/2020/Philadelphia/USA abzugeben/zu te

Beitragvon kuebeldoc » 11.08.2019 12:15

...erledigt :D
"Reitbeteiligung" gefunden.
willkommen Wolfgang in der "Wohngemeinschaft"

Gruß
Fräänk
kuebeldoc
 
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