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Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Gepäcksysteme, große Tanks, GPS, Reifen ...

Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon Biki » 30.05.2018 23:41

Die normale F650 ist ein bisschen geländegängig. Hat halt keine besonders nette Bodenfreiheit und ist eigentlich ein Straßenmoped. Die Dakar wird dir wohl zu hoch sein. Kann man die tieferlegen? Dann könnte es passen. Technisch beide problemlos.
Aber dann unbedingt die Transalp probefahren. Wäre vermutlich das passendere Teil: älteres Baujahr mit Speichenrädern!
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon DrWolle » 31.05.2018 08:32

Moin moin,
ich selber habe die XChallenge in 2015 durch Nordasien gescheucht. Dabei auch den Klaus in der Mongolei getroffen. Mir hat sie super gepasst und sie ist auch außerordentlich robust. Der Motor ist meiner Meinung nach ein Sahnestückchen, weil er bereits bei niedrigen Drehzahlen ohne zu hacken zieht, auch im Gelände.
Wem die XChallenge zu hoch, der sollte mal das Schwestermodell XCountry ins Auge fassen. Deutlich niedriger aber auch ausreichend offroad-tauglich. Und der gleiche Motor ;-)
Ansonsten halt ich die Transalp für eine gute Alternative. Ein bisschen schwer aber immer noch tauglicher für die Gegend (Mongolei etc.) als jede GS oder Super Ténéré oder Africa Twin.
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon franz_99 » 31.05.2018 10:07

ja die Xchallenge -Country hat nur einen Nachteil, sie passt nicht ins Budget. Daher den Vorgänger, die F650GS
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon dä Jetriebene » 02.06.2018 17:56

Sushi, er will ja erstmal "nur" in der näheren Umgebung rumreisen. Also sich so langsam an das Thema rantasten. Was ich sowohl für's Equipment als auch für die eigene Mentalität, für gut befinde. Man muß auch mit sich umgehen können.

Ansonsten kann ich dir zustimmen. Wenn Campen, dann nur mit Sessel und Tisch und. . .


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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon Biki » 02.06.2018 21:11

dä Jetriebene hat geschrieben:Wenn Campen, dann nur mit Sessel und Tisch.

:mrgreen: Kenn ich. Aber: er ist jung. :twisted:
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon klausmong1 » 02.06.2018 22:54

Ich campe viel, aber Sessel und Tisch fallen bei mir definitiv weg.
Maximal ein 3Bein Hocker, der Rest findet sich vor Ort.

ich hab keine Lust das alles mitzuschleppen.

Aber das kann jeder so halten wie er will.
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon sushi » 03.06.2018 15:11

Hallo

dä Jetriebene hat geschrieben:Sushi, er will ja erstmal "nur" in der näheren Umgebung rumreisen. Also sich so langsam an das Thema rantasten.

Eben, irgend eine der genannten Enduros kaufen die sich gut anfühlt und losfahren, nicht zuviel Gedanken machen um die "Geländefähigkeit" der verschiedenen Modelle.

Biki hat geschrieben:
dä Jetriebene hat geschrieben:Wenn Campen, dann nur mit Sessel und Tisch.

:mrgreen: Kenn ich. Aber: er ist jung. :twisted:

Als ich jung war gabs noch kein Internet wie heute.
Keiner sagte mir wie toll Tisch und Stuhl sind, musste ich selber herausfinden.
All die Abende auf unbequemen Hockern und Koffern, solche Lebenszeit muss heute keiner mehr verschwenden. 8)

gruss sushi
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon Blindschleiche » 03.06.2018 16:01

Lustig, genau einen Tag vor diesem Topic hab ich etwas zu dem Thema auf meinem Blog geschrieben. Nur Mut - fahr einfach los.
Natürlich gibt es Gedanken die man sich macht bevor man los fährt. Gerade über das perfekte Motorrad kann man sich so einige Gedanken machen. Aber die eierlegende Wollmilchsau die alle Wünsche erfüllt wird es kaum geben.

Um doch einen Tipp zu einem Motorrad bei zu steuern, ich hätte eine CCM 450 (Testbericht) in die engere Auswahl genommen. Preislich zwar weit weg von den Vorgaben, aber sonst ein sicher interessantes Motorrad.

Ab wichtigsten dürfte aber sein, dass man sich auf dem Motorrad wohl fühlt. Und fast noch wichtiger, das man vor lauter Planen auch mal los fährt. Egal mit welchem Fahrzeug. ;)
Gruss Marco
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon dä Jetriebene » 03.06.2018 20:11

So isset.

Geübt durch meinen Beruf, bin ich auch Motorradtechnisch in 25 Minuten fahrfertig. Gut 49 Jahre Übung hinterlässt Spuren.

Daher auch mein Faible für gemütliche Campingmöbel. Gut, beim Gespann ist das selbst für zwei Menschenkinder gut lösbar. . .


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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon klausmong1 » 03.06.2018 22:51

Ich hab da eine andere Philosophie.

Jahr für Jahr versuche ich noch mehr zu minimieren weil ich merke, das man viel zu Viel mithat und eigentlich viel weniger benötigt
Und zu oft agt mir mein Kopf am Anfang der Reise " Das muß aber mit " und in Wahrheit hätte ich es zu hause lassen können.

zum Sitzen 3Bein oder am Boden rumlümmeln, das geht für mich gut.
Lieber eine gute Isomatte zum Schlafen.

Ich merke halt das weniger Gewicht beim Reisen nicht nur einfacher ist sondern auc der Umstand mit weniger Gepäck auch logistisch im Handling einfacher.

Aber es darf jeder für sich mitschleppen was er mag, ich muß es ja nicht fahren.
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon sushi » 04.06.2018 07:00

Blindschleiche hat geschrieben:Um doch einen Tipp zu einem Motorrad bei zu steuern, ich hätte eine CCM 450 (Testbericht) in die engere Auswahl genommen. Preislich zwar weit weg von den Vorgaben, aber sonst ein sicher interessantes Motorrad.

Hallo

Als dieses Bike rauskam war ich begeistert ab den Spezifikationen, genau was ich noch brauche.
Der Preis liess dann jegliche Träumerei platzten.

Hat jemand einen Link auf eine Seite oder Blog von jemandem der damit richtig lange unterwegs ist, nicht nur ein paar Wochen, und etwas über die Erfahrungen schreibt?

Für den OT sicherlich nicht im Budget. :?

Die Wahl des richtigen Bikes ist nicht einfach, früher vor dem www ging's ab zu einem grossen Händler mit vielen Occasionen.
Dann war Probegucken und Probesitzen angesagt, Preisschilder vergleichen, träumen.
Zuhause dann Inseratezeitschriften studieren und mal Probefahren und kaufen.

So war ich mal für 2 Tage Besitzer eines mündlichen Kaufvertrages für eine billige, eher abgewrackte Transalp, nur um mir am Wochenende eine weitaus besser erhaltene Tenere zu kaufen.
Aus dem Vertrag konnte ich telefonisch aussteigen, nach paar Wochen kam dann trotzdem die Rechnung für die Transalp ohne das Mopped übernommen zu haben. Ein weiteres Telefonat und die Sache war bereinigt.

Die Qual der Wahl
Viel Spass beim Suchen
gruss sushi

P.S.
Zum Gepäck:
Die Spork nicht vergessen... :roll:
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon klausmong1 » 04.06.2018 07:46

Es gibt 2 Schweizer die damit unterwegs sind, Marius und Janine, die hab ich in Baku getroffen und bin in Kasachstan mit Ihnen einen Tag gefahren.
Die sind bis Japan, dann Australien und ich meine gerade in Südamerika damit unterwegs.

www.offf.ch

Er hatte zwar Elekrikprobleme und abgerauchte Lima, aber das war ein selbst gemachter Fehler. Auf der Fähre ging die CCN plötzlich nicht mehr.
Und weil er eine kaputte Sicherung übersehen hat, habe ich ihm geholfen schnell ein Provisorium zu machen damit die Zündung geht und er fahren kann ( vom Schiff runter und am ersten Tag )
Er ist aber so weiter und die Lima hat in dem dünnen Kabel für das Provisorium irgendwann die patschen gestreckt.
Aber sonst sind die wohl sehr zufrieden.

Und ich hab oft die CCM von meinem Kumpel Wolf in den Fingern. Und fahre oft mit ihm.
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon dä Jetriebene » 04.06.2018 08:51

klausmong1 hat geschrieben:Ich hab da eine andere Philosophie.

Jahr für Jahr versuche ich noch mehr zu minimieren weil ich merke, das man viel zu Viel mithat und eigentlich viel weniger benötigt
Und zu oft agt mir mein Kopf am Anfang der Reise " Das muß aber mit " und in Wahrheit hätte ich es zu hause lassen können.

zum Sitzen 3Bein oder am Boden rumlümmeln, das geht für mich gut.
Lieber eine gute Isomatte zum Schlafen.

Ich merke halt das weniger Gewicht beim Reisen nicht nur einfacher ist sondern auc der Umstand mit weniger Gepäck auch logistisch im Handling einfacher.

Aber es darf jeder für sich mitschleppen was er mag, ich muß es ja nicht fahren.


Ich will da nicht Haare spalten, Klaus, aber etwas Komfortables mitzuschleppen, heißt nicht zwangsläufig mehr Klamotten mitzuschleifen. Wobei man bei 'ner Solo, und dann noch zu Zweit, auf jeden Fall Platz- und Gewichtslimitiert ist. Wobei sich alleine in der Zeit von 2006 bis heute, sehr viel getan hat, was das zum Beispiel das Gewicht angeht :shock:


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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon klausmong1 » 04.06.2018 09:25

Mag sein, aber Tisch und Campingstuhl mitschleppen, das ist nicht mein Ding.
Für mich übertrieben.

Aber auch hier, das kann jeder halten wie er will.
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Re: Die Frage aller Fragen: Welches Motorrad???

Beitragvon toastbrot94 » 04.06.2018 20:32

Mahlzeit Mädels und Jungs des Fernwehs :mrgreen:

War jetzt 1 bis 2 Tage nicht mehr im Forum und habe nicht schlecht gestaunt, dass es plötzlich doppelt so viele Kommentare geworden sind. Ich bin mehr als positiv überrascht und freu mich echt riesig, dass so viele ihre Erfahrungen auf unzähligen abgespulten KM teilen! Deshalb erstmal: Top Forum und vielen Dank an alle! :D

Ich musste oft Schmunzeln bei den ganzen Beiträgen :) Biki hat´s ja gesagt: Ich bin jung :mrgreen: Und ich wüsste beim besten willen nicht was ich mit nem Campingtisch oder nem Stuhl auf einer Reise soll :P Vllt als Brennholz aber sonst^^ ich sitz auf steinen oder im dreck das ist mir ziemlich buggi (noch vermutlich) :D
Ich bin eher der Minimalist der mit mehr Werkzeug reist als mit anderem Krempel. Aber interessant was die anderen so in ihren Koffer packen :)


Kurzer Zwischenbericht:

War natürlich nicht Faul und hab fleißig Motorräder gesucht. Ich habe die letzten Tage der Transalp iwie mein Herz geschenkt und flippe fast aus wenn ich eine vorbei fahren sehe :lol: :P
Der Ausschlaggebene Punkt ist der den dä Jetriebene geschrieben hat: ich will erstmal nur in der Umgebung reisen. zwecks Erfahrung und zeitmangel am block... denke dafür ist die Transe mit der pseudogeländefähigkeit und dem guten Preis-Leistungsverhältnis ideal.

Also hab mich bei meiner Suche iwie jetzt auf das Modell eingeschossen. Habe wenige gefunden die ich mir wirklich angucken will/wollte. Bisher ist jede Besichtigung gescheitert weil: Kurz danach verkauft, meldet sich nicht mehr oder viele ziemlich Dreist sind und den Sturzbügel, Koffertragesystem und co abmontieren und zusätzlich ordentlich Kohle dafür haben wollen :|

Ich hatte eine Transe im Visier: Sehr gefplegt, 2 Vorbesitzer, Rentnerfahrzeug (sorry an alle Rentner), 28t km, BJ: 2000, TÜV bis 2020 und gepflegt für 2300 VB... Ich konnte gar nicht so schnell ein Termin vereinbaren wie die Weg war :cry:

Alles was jetzt momentan drin ist... Naja ist teilweise echt ne Frechheit... 1990 Bj, 70t km aufm buckel, rost und kratzer soweit das auge reicht für 2700 Festpreis... ich erwarte keine wunder von ner alten Dame aber nicht für den preis... komm ich vermutlich per anhalter weiter...

Ich denke das ist eine Geduldsache und das wartespiel spiele ich mit bis iwann "die richtige" kommt.

Dazu noch: Gibt es bei der Transe Baujahre die ihr ganz besonders empfehlen würdet? eher vor 2000 oder nach 2000? Wie viel km auf der Uhr würdet ihr euch noch antun? 30t, 50t oder 70t km? Was wären für euch die wichtigsten Kriterien? Pflege? Vorbesitzer? Laufleistung? Baujahr/Modell?

Danke an alle! Macht weiter so :)

lg euer toasti
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