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Neuer Schlafsack / Multifuelkocher / Ersatzteile / Parken

Welcher Schlafsack? Benzinkocher gesucht? Zelt zu verkaufen?

Neuer Schlafsack / Multifuelkocher / Ersatzteile / Parken

Beitragvon g.bernhardt » 15.02.2006 18:20

(':?:')

Hallo Zusammen,
fange jetzt langsam an, meine "Transafrika" (Ostroute) zu planen.

Hier überlege ich noch, ob ich Afrika komplett durchfahren soll, oder in Kenia einsteigen soll. Hängt dann natürlich auch von der Transportart. resp. dem Preis ab.

Allerdings befinde ich mich zur Zeit noch in der Sondierungsphase.
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Bei Schlafsäcken bin ich hier in FFM mal bei den einschlägigen Outdoorläden vorstellig geworden. Jetzt habe ich mehre Fragen. Vielleicht könnt Ihr mir ja ein wenig mit Ratschlägen zur Seite stehen:

Nehme besser Ich einen Schlafsack mit einem Temperaturbereich bis -10 Grad (Wüste) oder ist vielleicht das Zwiebelprinzip besser geeignet, also ein Schlafsack bis 0 Grad und dann mittels eines Innensackes (Seide/Baumwolle) diesen ein wenig aufpäppeln?
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Bei den Kochern schwanke ich zwischen Primus Omnifuel wg. Regelbarkeit und metallener Pumpe und dem MSR Dragonfly mit integrierter Schütteldüse. Welche habt Ihr so auf Euren Reisen dabei.

Als Brennstoff ist natürlich der Sprit aus dem Tank vorgesehen.
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Da ich vermutlich mit meiner alten F 650 fahren werde, ist für mich die Frage nach Ersatzteilen nicht ganz unwichtig. Hier tendiere ich zwischen der Variante: Was kaputt geht, hat man eh nicht dabei, daher nur wendig mitnehmen (auch aus Gewichtsgründen) oder der Variante: möglichst die Verschleissteile mitnehmen. Habt Ihr hier einen Rat für mich...
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Je nach Genehmigung meines Arbeitgebers könnte es sein, dass ich die Route in mehreren Abschnitten machen muß. Ich wäre dann natürlich gezwungen, die Maschine zeitweilg ein wenig vor Ort "Zwischen zu Parken", was allerdings das Carnet des Passage so nicht vorsieht. Gibt es hier Erfahrungen bei einer zwischenzeitliche Ausreise ohne Moped Eurerseits ?

Noch etwas: die Reisedauer sollte zwischen 3 - 6 Monaten liegen.

VG Günter
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Beitragvon KiwiPete » 16.02.2006 14:19

Als Kocher habe ich einen Coleman. Mit dem bin ich sehr zufrieden, würde ich sofort wieder kaufen.

Habe einen sehr dünnen Schlafsack, vielleicht zu dünn... Meine Freundin schwört auf Vliess-Innensack. Werde demnächst mal Gelegenheit haben, das selber zu testen.

Fzg-Einreisebestimmungen sind von Land zu Lnad unterschiedlich. Grundsätzlich gilt: wenn Du mit Carnet einreist, muß das Moped innerhalb der vorgeschriebenen Zeit und vor Ablaufen des Carnets wieder raus. Ich habe schon gehört, daß Leute ihre Fahrzeuge beim Zoll unter Verschluß abgestellt hatten. Technisch gesehen ist das Fzg. dann exportiert. Wieviel davon nach einem Jahr in einem afrikanischen Land noch vorhanden ist, ist ne andere Sache.
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Beitragvon Motorradnomaden » 16.02.2006 14:55

Hallo Guenter,

das Motorrad koenntest Du gut und sicher bei Chris in der Jungle Junction in Nairobi parken, er hilft Dir bestimmt auch mit Infos.

Infos ueber Afrika findest Du auf unserer Homepage!
Wir waren 2004-2005 dort.

Gruss aus Islamabad
Viele liebe Grüße
:-)
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Beitragvon g.bernhardt » 17.02.2006 01:44

Hallo Zusammen,

(':o') Surprised
... wow, mit so einer schnellen Antwort habe ich nicht gerechnet.

Einen Coleman habe ich bisher noch nicht in die enge Wahl genommen.
Mal sehen, was es da so auf dem Markt gibt.....

Hinsichtlich des Schlafsackes präferiere ich bis dato die "Zwiebelmethode". Werde allerdings noch weitere Beiträge abwarten.

Von Chris in Nairobi habe ich jetzt schon mehrfach gehört., Werde Ihn mal per E-Mail "anfunken".

Ansonsten noch viel Spass in Islamabad

VG Günter
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Beitragvon raubo1 » 17.02.2006 10:28

Hallo Günther,

zum Thema Kocher: wir sind mit dem Vorgänger des Dragonfly, dem MSR Whisperlight durch Afrika gefahren. Vor allem in Ländern mit sehr schlechtem Sprit z.B. Tschad, Niger o. a. ist es klasse wenn du die "Seele" komplett ausbauen und saubermachen kannst. Wir mussten teilweise jeden 2. Tag!! den Kocher saubermachen, weil er dermassen zugerußt war. Die Schütteldüse mag ganz OK sein, bei uns hat sie nicht so gut funktioniert, wir haben immer von Hand sauber gemacht.

Der Coleman hat den Nachteil, dass man den "Generator" nicht zerlegen kann (oder zumindest war es noch vor 3 Jahren so). Sprich: wenn Ruß und Schwefel zuviel werden, verstopft er. Das kann dir beim MSR nicht passieren. Der Nachteil vom MSR ist die Plastikpumpe, der Kunsstoff kann brechen, wenn es sehr kalt ist. Und eine Ersatzpumpe ist ziemlich teuer. Trotzdem können wir den MSR empfehlen er hat bei uns immer!! funktioniert.

Noch ein Wort zum Thema Schlaftsack. Die -10°C in der Wüste wirst du nur selten erreichen. Wenn du nicht gerade mitten im Winter fahren willst, reicht ein Schlafsack bis 0°C. Wir sind bis jetzt immer mit einem Schlafsack gefahren, favourisieren aber mittlerweile auch eher die "Zwiebelmethode"

Zu den Erzatzteilen kann die wohl niemand wirklich Rat geben. Da gibt es nun mal 2 Meinungen.
Wir haben gern etwas mehr dabei, das macht natürlich aber auch nur Sinn, wenn du selbst gut schrauben kannst. Vor allem wenn ein spezielles Teil kaputt geht, mußt du u. U. sehr lange auf eine Ersatzteil warten - kein Problem wenn du viiiieeeel Zeit hast.... Für kleinere Reparaturen bist du auf der Ostroute nicht ganz so weit ab vom Schuß, das müßte ganz gut gehen.

Hat dir vieleicht ein bischen weitergeholfen...

Steffi
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Beitragvon Dirk » 17.02.2006 11:21

Hi Günther,

meine paar Erfahrungen:

Mit der Zwiebelmethode bin ich besser unterwegs gewesen. Die Anpassung an unterschiedliche Klimaregionen fällt wesentlich leichter. Mit einem mittleren Schlafsack und einem Inlet kannst Du schon drei Temperaturbereiche abdecken. Wenn's kälter kommt, ist ja auch noch 'was zum anziehen dabei ;-)

Den Coleman (Peak1 und Multifuel) habe ich sehr lange benutzt. Aber wie Steffi schon beschrieb: Das Coleman-Problem ist der Generator, der gerne versifft und auf unterschiedlichen Sprit auch mit stark unterschiedlichem Brennverhalten reagiert. Seit zwei Jahren habe ich einen Whisperlight und bin zufriedener.

In Sachen Ersatzteilen würde ich inzwischen mehr auf eine verlässliche Heimlogistik denn auf viel mitgeschlepptes Zeugs vertrauen.

Viel Spaß bei der Planung!

Dirk
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Beitragvon Axel » 19.02.2006 03:21

hi guenter,
hier ist mal einer der den dragonfly hat und zufrieden ist. der dragonfly ist auch an der duese regelbar, im gegensatz zum whisperlight. bei uns hat es noch nie probleme mit der duese gegeben. wen sie verstopft war, zwei minuten geschuettelt, fertig. aber meistens reinigt der kocher sich waerend der fahrt selbst. einziger nach-/vorteil: der ist so laut, das der ganze campingplatz hoert ob du kochst. das problem mit der kunstoffpumpe kenn ich nicht. bei den temperaturen, bei den kunstoff bricht, zelte ich weichei wohl nicht. die msr-pumpe laesst sich bei bedarf einfach zerlegen und reinigen.
ich persoenlich wuerde zur zwiebelmthode tendieren, hat aber auch einen nachteil, du brauchst mehr platz auf dem mopped. wir benutzen ein fleece-inlet und das braucht soviel platz wie ein kleiner schlafsack. baumwolle haben wir noch nicht ausprobiert und seide kannst du dir wohl schenken.wie von den anderen schon geschrieben hast du damit aber mehrere temperaturbereiche abgedeckt.uebrigens, wenn auf dem schlafsack -10 grad drauf steht, frier ich mir schon bei -5 grad den a.... ab.
bis die tage,
aus dem viel zu warmen cost rica
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Beitragvon Chri » 20.02.2006 11:25

Hallo Günter,

Schlafsack: Zwiebeprinzip. Dann kanns Du nämlich auch den dünnen Innenschlafsack mal als Laken in einer Unterkunft benutzen und gehst nicht in der Hitze ein, wenn Du nur einen dicken Schlafsack dabei hast.

Kocher: wir haben den Borde Kocher. Schön klein und nicht viel Technik dran, die kaputt gehen kann. Kommt drauf an, wieviel Platz Du hast. Wenn wir nicht lange unterwegs sind, nehmen wir einen Phoebus mit. Ist größer und das Nudelwasser kocht schneller. Nachteil vom Borde - relativ klein. Aber für Nudeln für zwei Personen reicht er schon. Du mußt halt vor dem größeren Kochen immer auffüllen.

Ersatzteile: hmmm- ich kenne die F 605 nicht so genau. Einfach mal erkundigen, was sehr häufig kaputt geht. Ansonsten Material zum Improvisieren (Flickzeug und evtl. Ersatzschlauch, Kabel, Tape, Kabelbinder, Seilzüge mit passenden Nippeln, Speichen und ganz wichtg - PASSENDES WERKZEUG und Werkstatthandbuch sowie Schaltplan)

"parken" des Mopeds: keine Ahnung. Wir nehmen unsere Kuh wieder mit nach hause.

Gruß,
chri
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Beitragvon Sebastian » 24.02.2006 00:51

Hi auch, kann nicht viel zu den Tips beitragen aber immerhin kann ich die Meinung über den MSR Dragonfly bestätigen.

Bis jetzt hatte ich keinerlei Probleme mit dem Teil! (Allerdings nicht unter Afrikanischen Spritbedingungen getestet)
Was die Lautstärke angeht erinnert das Teil nie und nimmer an eine Libelle (Dragonfly) sondern tatsächlich eher an den Flug des Drachen!!
Aber wer will schon pennen wen gekocht wird!?!

Gruß
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Beitragvon Motorradnomaden » 24.02.2006 15:50

Hallo liebe Leute,

wir sind nun seit seit August 2004 unterwegs und haben beste Erfahrungen mit dem Kocher NOVA von OPTIMUS gemacht.
Er besteht komplett aus Metall und ist superzuverlaessig, allerdings bleibt es in Afrika nicht aus, dass die Duese hin und wieder verstopft, kommt drauf an, in welchem Land man gerade ist.
Meistens klappt das mit dem zum Kocher gehoerenden Magneten, ansonsten muss man die Duese ausbauen und mit der Hand reinigen, was aber auch flott geht.
Zudem ist er auch superklein zu verpacken, wir bekommen ihn in unser Topfset. Die externe Flasche von 600 ml muss natuerlich extra verstaut werden. Es sei denn, man reist mit sehr grosse Toepfen ;-)

Nicht zu vergessen ist auch der alte "DDR" - Kocher, billig und OK!!!

Gruss aus Bikaner in Indien, wo wir den Kocher vorerst nicht brauchen werden.
Viele liebe Grüße
:-)
Ralf & Eva

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Ersatzteilversorgung

Beitragvon Joe_Moto » 15.04.2008 22:26

Hi,

wenn du mit BMW unterwegs bist, frag lieber vorher bei BMW-Stammhaus Berlin nach, ob du auf deiner Route durch Afrika irgendwelche BMW-Vertragswerkstätten hast.

Falls nicht ! Frag mal, ob sie dir benötigte Ersatzteile einfach so nachsenden. z.B. nach Marokko, oder kenia.

Erschreck dich bitte nicht bei der Antwort.

Mach es wie Touratech, die nehmen lieber gleich 2 bis 3 Ersatzmaschinen mit, wenn sie ihre schönen Abenteuerreisefilmchen drehen.

Gutes Gelingen
Joe
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Beitragvon Wombat » 15.04.2008 22:58

@ Joe_Moto: hast Du mal aufs Datum des Threads geachtet? :wink:
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Beitragvon Joe_Moto » 16.04.2008 09:27

Joooh,

aber erst nachdem ich geschrieben hatte und der Beitrag abgeschickt war :?

Denn diese Erfahrungen mit BMW hatte ein Freund von mir gemacht.
Hoffentlich sind die Reisenden schon wieder heile da....Lach !

Vielen Dank für den Hinweis
Joe
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Beitragvon KTMler » 18.04.2008 16:05

hi, wo es hier die ganze zeit um kocher geht hab ich auch ne frage. und zwar was is mit dem benzinkocher von trangia? hab jetzt das kocherset von trangia, aber mit dem spiritusbrenner. will jetzt, wenn ich nach australien gehe natürlich einen benzinbrenner mitnehmen. hat jemand erfahrungen mit dem brenner?
als notfallausrüstung nehme ich den unkaputtbaren esbitkocher von der bundeswehr mit. der is klein, günstig und tuts zur not auch ^^
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z.Th. Kocher

Beitragvon hertschi » 19.04.2008 19:30

ich war lange mit einem Enders Baby unterwegs und die letzen Jahre mit einem Russischen Benzinkocher ... beide vertragen alles was das Moped auch vertraegt ...

Gruss Hertschi
Gruss Hertschi

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XT660Z/09 und die Lady MT07/14 ... Bullet EFI/11

auch mit Yamahas geht es weiter und weiter in den Osten
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