Motorradreiseforum Motorradkarawane Motorrad-Reise-Treffen Gieboldehausen Karawane - Kultur grenzenlos

Vorhaben: Allein,19 Jahre,6 Monate Australien mit Motorrad

Kangaroos und Kiwis.

Beitragvon cris91 » 05.05.2010 01:10

Vielen dank für die Seiten,ich werd mich mal umgucken in den nächsten Tagen !

Seit heute ist mein Abi endlich gelaufen und ich warte nur noch auf die Ergebnisse =)

Also die Straßenkarte zu Australien ist angekommen und ich war echt überrascht ! SUPER Material ! Viele Tankstellen,Routentips und auch viele nicht asphaltierte Strassen eingezeichnet !
Genau sowas habe ich gesucht ;)

Ich bin gerade die Tage bei ebay und co. schon aktiv geworden und versuche aktuell ein GPS und einen Kocher zu erwerben.
Könnt ihr mir da was empfehlen ?

MfG
cris91
 
Beiträge: 42
Registriert: 20.04.2010 23:10
Wohnort: Wolfsburg

Beitragvon Bauer Horst » 05.05.2010 08:09

Moin,

bei Kocher kann ich den Primus Omnifuel empfehlen, der lief bei mir bis jetzt problemlos und Benzin hat man schließlich immer an Bord. Lagerfeuer sind zwar recht romantisch und Holz gibt es dort auch jede Menge im Outback, aber ich hatte damals immer Angst, dass ich den nächsten Feuersturm lostrete. Also, wenn dann sollte man schon vorsichtig sein, ist wirklich verdammt trocken da.

Ich würde anfangs nen Pfeil ins Cockpit kleben für die "richtige" Straßenseite^^ Man bemerkt das manchmal echt erst, wenn Gegenverkehr kommt und der kann hinter manch einer Erhebung ziehmlich schnell da sein :)

In Sachen Ausrüstung würde ich online mal gucken, was der Kram vor Ort kostet, oftmals ist das in OZ viel günstiger oder besser.

Noch ein Tipp in Sachen Mopped: Schau dir die Dinger genau an!! Gerade die DirtBikes werden oft auch im Gelände gefahren und sind entsprechend gut in Schuss.

Viel Spaß beim Kilometerfressen
es geht doch nichts über einen guten eintopf
Benutzeravatar
Bauer Horst
 
Beiträge: 21
Registriert: 12.12.2009 13:44

Beitragvon cbk » 06.05.2010 19:41

cris91 hat geschrieben:Also die Straßenkarte zu Australien ist angekommen und ich war echt überrascht ! SUPER Material ! Viele Tankstellen,Routentips und auch viele nicht asphaltierte Strassen eingezeichnet !
Genau sowas habe ich gesucht ;)


Wenn Du dann Deine Strecke zusammengesucht hast:

Für manche Strecken im Outback braucht man Permits von dem Department of Indigenous Affairs des jeweilgen "Bundeslandes" (also WA, NT, ...).
Diese Permits sind reine Formsache, wenn man die Strecke einfach nur abfahren will. Dort findet man dann auch die Öffnungszeiten der Roadhouses. Aber paß auf: Die haben da alle ganz christliche Öffnungszeiten. Nicht 24/7 so wie bei uns. Gerade in WA klappen sie abends um 18 Uhr echt die Bürgersteige hoch.

Auf meiner geplanten Strecke (Great Central Road) sieht es z.B. so aus:
--> http://www.tjulyuru.com/roadhouses.asp

Und noch ein Tipp: Nimm für die Outback-Strecken genug Bargeld mit. Es gibt es Roadhouses, die keine Kreditkarten etc. akzeptieren.
Außerdem mußt du beim Motorradkauf beachten, daß die Maschine auch mit übelsten Benzinqualitäten zurecht kommen sollte. Die Aborigines haben "normales" Benzin als Droge entdeckt. Sie schnüffeln die Dämpfe. Aus diesem Grund wird in entsprechenden Gegenden nur künstliches Benzin ohne Benzol verkauft. Frag nicht wieviel Oktan dieses künstliche Benzin hat, aber viel ist es nicht.
Reservekanister mit Benzin (nicht Diesel) mitzunehmen ist auch verboten. Außerdem brechen die Einheimischen wohl auch schonmal den Tank auf, um an den Schnüffelstoff zu kommen.

Wenn es nicht so bitter wäre, könnte ich dabei fast lachen.

Solltest du eine alte Maschine ohne Katalysator kaufen, kannst du auch Flugzeugbenzin für Kolbenmotoren tanken. Dabei handelt es sich um verbleites Benzin (also auch ohne Benzol) und mit min. 100 MOZ (entspricht so grob 110 ROZ)... also Benzin allererster Güte, wenn man keinen Katalysator hat, den man damit ruiniert.
cbk
 
Beiträge: 14
Registriert: 08.04.2010 19:38
Wohnort: HF

Beitragvon cris91 » 19.05.2010 23:05

Hallo,
habe mich leider länger hier nicht melden können,aber jetzt bin ich wieder zuhause.
Also zum Thema der Permits. Ich verstehe das zwar noch nicht ganz,aber ich denke, dass es machbar ist.
Zum Benzin,also die Dakar soll auch schlechtes Benzin vertragen ab den neueren Baujahren ( ab 2003 ) ..
Das mit den Reservekanistern ist mir neu und wäre natürlich schlecht.

Mittlerweile war ich sogar am Überlegen ob ich nicht doch in Deutschland starte und dann auf dem Landweg nach Australien fahre. (?!)
Weil da der Euro immer weiter absackt,ist es immer teurer Motorrad und Ausrüstung vor Ort zu kaufen.
Ein weiterer Vorteil wäre, das ich das Motorrad hier schon eine Weile testen könnte und Material ebenso.
Was haltet ihr so davon ? Ich habe dann zwar nicht mehr ganz so viel Zeit für Australien,sehe dann aber auch noch andere Länder ;)

MfG
cris91
 
Beiträge: 42
Registriert: 20.04.2010 23:10
Wohnort: Wolfsburg

Beitragvon Hauni » 20.05.2010 11:12

Ich würde dann auch lieber die Variante 2 nehmen.
Es ist zwar organisatorisch erheblich aufwendiger, aber die Erfahrungen die man sammeln kann, wirst du niemehr vergessen!!
Am schlimmsten ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben ( A. von Humboldt)
Benutzeravatar
Hauni
 
Beiträge: 336
Registriert: 05.08.2006 17:31
Wohnort: Im Mittelpunkt der EU

Beitragvon cris91 » 01.06.2010 18:13

Hallo mal wieder =)

Ja zu den Varianten weis ich immernoch nicht weiter,meine Eltern und andere ältere/erfahrenere Leute sind sich nicht einig,was sie von der Variante 2 halten sollen.

Außerdem habe ich mich in letzter Zeit viel informiert über die BMW und bin mir mittlerweile auch da nicht mehr sicher.
Denn im Gegensatz zur XT 660 oder anderen Bikes,hat die BMW keinen Vergaser mehr. Das heisst die Technik ist deutlich schwieriger,als die der 30 Jahre alten Motortechnik von Honda und Yamaha ?!
Weil es ist sicher nützlich sich selbst helfen zu können,wenn man irgendein Problem an der Maschine hat.
Was meint ihr dazu ?
cris91
 
Beiträge: 42
Registriert: 20.04.2010 23:10
Wohnort: Wolfsburg

Beitragvon Bauer Horst » 01.06.2010 18:22

Kommt auf deine Kenntnisse an. Viele denken so, aber manchmal können solche Leute auch ihren Vergaser nicht wieder in Schuss bringen. Dann ist es völlig egal, ob die Kiste nen Vergaser hat oder was anderes.

Wenn du was mit Vergasern anfangen kannst, dann nimm so ne alte Gurke.
es geht doch nichts über einen guten eintopf
Benutzeravatar
Bauer Horst
 
Beiträge: 21
Registriert: 12.12.2009 13:44

Beitragvon cris91 » 03.06.2010 01:44

Hallo,

ja doch ich denke schon.
Hab als erstes bike damals auch so ne alte "Gurke" gehabt bzw. steht immer noch in der Garage. Eine Honda TL 125 und danach folgten eigentlich auch nur Mopeds die man noch komplett selbst zerlegen konnte.
(Aber einen 4 Takt Kolbenwechsel habe ich jedoch noch nie allein gemacht)
Aber die Frage ist,ob solche Bikes nicht generell anfälliger sind ?!
cris91
 
Beiträge: 42
Registriert: 20.04.2010 23:10
Wohnort: Wolfsburg

Vorherige

Zurück zu Australien und Neuseeland

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast