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Frage zu Streckenverhältnissen/Reifen von Alaska-Argent.

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Frage zu Streckenverhältnissen/Reifen von Alaska-Argent.

Beitragvon Arnonym » 07.02.2009 23:00

Hallo Zusammen,
ich weiß, daß ich eine Frage stelle, die nicht pauschal beantwortet werden kann, aber vielleicht gibt es ja Erfahrungen, die mir weiterhelfen. Ich beschäftige mich gerade mit der Frage, welche Reifen wir für unsere XTs 600E auf der Strecke von Anchorage bis Argentinien nutzen sollten. Für das Endurotraining in Deutschland haben wir uns als Stollenreifen die Pirelli MT21 zugelegt (die aber nur um die 5000 Kilometer halten sollen). Sind Stollenreifen auch für den nordamerikanischen Kontinent notwendig, oder kommen wir da, wenn wir zwar Schotterpisten und Waldwege befahren wollen, aber den Ritt durchs Gelände ansonsten eher scheuen (außer, um mal ein abgelegenes Plätzchen zum schlafen zu finden), mit dem Heidenau K60, dem Mitas E07, oder dem Tourance hin? (Über die liest man hier im Forum ja vielversprechendes hinsichtlich der Laufleistung!) Letzteren fahre ich zur Zeit noch, aber wenn ich im Wald mal durch Schlamm, oder eine Pfütze fahre, ist es doch etwas sehr glatt. Werden solche rutschigen Verhältnisse in Alaska und Kanada erfahrungsgemäß des öfteren anzutreffen sein und demnach die Wahl von Stollenreifen sinnvoll? (Top of the world Highway / Denali NP / mal ne abgelegene Geisterstadt / Schotterpisten / ...) Wir fahren Ende Mai, da ist der Boden sicher noch etwas feuchter.

Ab Mexico planen wir derzeit noch grobstolligeres. Wären da dann Reifen wie der MT21 ideal, oder reichen da der K60 / E07 auch voll und ganz?

Ich freue mich über Rückmeldungen - die nur zur groben Orientierung dienen sollen!

Arno
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Beitragvon Matthes » 07.02.2009 23:42

Es kommt sicher darauf an, auf welchen Untergründen Ihr Euch hauptsächlich bewegen wollt.
Für gelegentliche Ausritte abseits befestigter Strecken ist der K60 sicher gut genug.
Doch wenn Ihr von Nord nach Süd möglichst immer abseits der Straßen unterwegs sein wollt, dann wäre ein grobstolligerer Reifen wohl besser.

Ich denke mal, der K60 ist schon eine gute Wahl, so vom Profil her wohl eher ein Allrounder.
bye,
Matthes

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Beitragvon werneRS » 08.02.2009 00:00

Hi Arno!

Auf der XT muesste der Michelin T63 auch recht gut laufen . Der hat bei uns selbst auf dem Australischen Asphalt 14TKM gehalten (auf voll beladenen R100GS)

Weis nicht ob man in Nordamerika grobe Stollen braucht, ich wuerde sie aber schon gewohnheitsmaessig wieder aufziehen :lol:


Sonnige Gruesse aus OZ Werner+Claudia
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Beitragvon Tom-Traveller » 08.02.2009 17:33

Hi,

wenn du den 140er auf die XT bekommst, nimm den K 60 !

Auf meine AT haelt der mindestens 20000km, bei guter Beladung und Reisegeschwindigkeit von 80 - 100 Km/H :lol: .

In Nordamerica brauchst du eigentlich keine Stollenreifen. Falls du trotzdem nen 130er faehrst man bekommt echt billig Reifen in den USA, z.Bsp. ein Satz Maxxis fuer ca. $ 130,- , TKC ca. $ 185,-

Schau mal bei www.swmoto.com rein. Die versenden schnell und zuverlaessig an jedes FedEx Lager/Buero.

Gruesse aus El Bolson
Thomas & Andrea

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Beitragvon raubo1 » 09.02.2009 10:01

Hallo Arno,

in SA ist wohl eher die Frage wie und wo bekomme ich überhaupt Reifen? :roll:

Wir bekamen vor 5 Jahren in Cochabamba (Bolivien) 2 Sätze MT21 für 120US$, die Nähe zu Brasilien war von Vorteil, weil sie dort hergestellt werden. Keine Ahnung ob du Mitas auch bekommst, aber bei uns war die Auswahl nicht sehr groß.....
Deshalb frage ich mich ob es Sinn macht sich zu viele Gedanken zu machen WELCHER Reifen optimal ist :wink:

Viele Grüße
Steffi

P.S.: ich denke für USA ist das sicher anders, dort wird so ziemlich alles geben...
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Beitragvon Arnonym » 09.02.2009 23:33

Vielen Dank für die Antworten!

Wie es zu erwarten war, gibt es ja mehr als eine Wahl :)
Über die günstigen Reifenpreise in den USA habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. So tendier ich jetzt dazu, mit den MT21 dort zu starten und je nach den Erfahrungen, die wir machen entweder einen Touring-, oder Stollenreifen dort zu kaufen.

@ Tom-Traveller: Der Link führt leider zu einem Regenschirm... Hast Du den richtigen noch irgendwo? Oder meinst Du: www.swmototires.com ?

Ansonsten sind die K60 derzeit auch weiterhin die beste Alternative in meinen Augen. Leider gibt es den für die 17-Zoll XT-Felge nur als 120er...

Yukon Ho!

Armo
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Beitragvon Tom-Traveller » 11.02.2009 17:31

Hallo,

ja .... du hast recht: www.swmototires.com .... mein Gedaechtnis laesst nach :oops:

Wieso nur den 120er auf der XT ..... wenn du genug Platz in der Schwinge hast, mach einfach den 140er drauf. In Nord - und Suedamerica gibts keine Vorschriften diesbezueglich und der K 60 ist halt z.zt. der beste Langstreckenreifen !

Viel Spass noch bei der Planung und Gruesse aus El Bolson
Thomas & Andrea
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Beitragvon Arnonym » 11.02.2009 21:29

Hi Thomas und Andrea,

den Spaß bei der Planung haben wir! :D
Ich habe die Angaben des Herstellers so interpretiert, daß der 140-Reifen nicht paßt. Aber inzwischen revidiere ich das...

120 ist das höchste, was in Verbindung mit /90-17 bei Heidenau im Angebot ist.

Bei 140 ändert sich dann eben die 90 in 80-17 und paßt trotzdem. Nur war mir das vorher nicht klar.

Also nehm ich den Reifen nun mal in die ganz enge Wahl! Ändert sich das Fahrverhalten arg im Gegensatz zu einem 120er?

Grüße nach El Bolson (ich schau gleich mal nach, wo das ist....)

Arno
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Beitragvon Tom-Traveller » 18.02.2009 16:23

Hola,

also das Fahrverhalten ist eigentlich nicht anders, die AT (RD03) hat ne 17 Zoll & 2,75er Felge. Der Reifen passt in die Schwinge und gut isses.... :lol:

Wenn du so zwischen 80-100 KmH faehrst, spielt dass eh alles keine Rolle. Das Wichtigste auf so ner langen Reise ist Profil, gell :P

Weiterhin viel Spass beim Info sammeln.

Wir sind jetzt bei Bariloche vorbei und auf dem Weg wieder nach Chile zum Lake District.

Hasta Luego, Thomas & Andrea
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