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Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

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Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon Killy » 13.11.2018 15:10

Guten Tag miteinander.
meine Entscheidung für meine nä. Tour ist nun endlich gefallen.

Da ich nur 4-5 Tage zur Verfügung habe, werde ich auf der Autobahn bis Bratislava fahren und danach weiter in der Slowakei auf der Landstraße.
Wenn ich nur bis zur hohen Tatra fahre, könnte ich evtl. beim heimfahren noch kurz Ungarn ankratzen, am oberen Zipfel.

Könnt ihr mir Tipps für die beiden Länder geben, was man unbedingt gesehen haben muss. ( Pässe, Straßen, usw. )
Museen, oder Kirchen (von innen ) sind jetzt nicht gerade das was mich Interessiert, eher Sachen, die man von außen oder vom Motorrad aus sieht.

Schlafen werden wir im Zelt ( gerne Wildcamping ) und fahren möchten wir kleine Landstraßen, gerne auch mal leichten Schotter
Zeitraum der Reise wird zwischen Juli und September sein.

Ich bin um jeden Tipp dankbar.
Gruß Daniel
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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon Junior » 13.11.2018 16:44

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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon klausmong1 » 13.11.2018 18:24

in Ungarn Komarom, da ist eine alte Festung, die nach dem Krieg von den Russen als größtes Waffenlager im Westen genutzt wurde.
Beeindruckend da drinnen rumzulaufen, und ein teil ist auch auf Slovakischer Seite.
Tatanbanja ist ein schönes Eck oder Esztergom

Budapest ist auch eine Reise wert.
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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon el gu » 13.11.2018 21:34

Unterwegs auf BMW R 1200 GS

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Solongsnedrengdissanedzkoid.
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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon Killy » 14.11.2018 12:37

Hallo Leute.
Erst mal Dankeschön für diese Vorschläge schon mal, das geht ja richtig schnell bei euch.
Vielleicht kennt noch jemand gute Campingplätze die er empfehlen könnte ( mit Dusche ) oder eine Pension, als Notlösung, wenn es regnen würde.
Oder auch Landestypische Lebensmittel bzw. Gerichte, die man unbedingt probiert haben muss, in der Slowakei sowie in Ungarn.
Gruß aus dem Altmühltal
Killy
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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon Junior » 14.11.2018 14:39

Die Höhlen von Skocjan sind nicht in der Slowakei, sondern in Slowenien und von der slowakischen Grenze ca.500 km entfernt


Du hast hast natürlich Recht :idea:

Wo ist mein Kaffee... :roll:

Grüße Junior
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Re: Tipps für Slowakei und / oder Ungarn

Beitragvon Killy » 06.09.2019 23:31

Servus miteinander, ich bin nun wieder zurück und bin noch ganz euphorisch, weils einfach so schön war.

Gefahren sind wir zu zweit auf meiner Africa Twin RD07 mit Zelt, Kochsachen usw. Also platz mäßig war es schon mal sehr interessant.

Los ging es am 28.August im Altmühltal. Auf der Autobahn gings bis nach Passau und ab da an nur auf kleinen kurvenreichen Straßen nach Dlouha Strobnice ( Nähe Budweis ) in Tschechien, wo wir das Elternhaus meiner Oma besuchten. Danach fuhren wir weiter bis Safov und besichtigten den Jüdischen Friedhof am Ortsrand und fuhren 2Km weiter über die Grenze nach Österreich nach Langau bei Geras auf den Campingplatz. Nach einem Bad im eigenen Badesee, kamen wir beim kochen mit dem Platzwart, dem Campingplatzbesitzer und weiteren Gästen bei einem Feierabendbier ins Gespräch.
Gefahrene KM: 491Km


Am nä Morgen packten wir nach dem Kaffee trinken zusammen und fuhren an diesem Tag endlich über die Grenze in die Slowakei. Auf dem Plan standen die Holzhäuser in Cicmany und die Holzkirche in Tvrdonsin, welche auch UNESCU Weltkulturerbe ist. Abend um 17 Uhr fuhren wir bei Nieselregen auf einen Campingplatz an der Polnischen Grenze.
Gefahrene KM: 408 Km


Am 3. Tag unserer Reise beschlossen wir beim Frühstück, heute um den See zu fahren und ein kleines Stück von Polen mitzunehmen. Dies sollte sich bald als spitzen Idee rausstellen. Als wir bei einem Künstler in der Nähe von Zakopane vorbei fuhren, konnten wir sein Haus und Garten bewundern. Weiter ging es Richtung Zehra, an der wir als nä Ziel die Zipser Burg ( Spissky Hrad ) hatten. Als wir eine Ortschaft vorher durch Bystrany fuhren kamen wir an einer Roma Siedlung vorbei. Bei diesem Anblick wurde uns schlagartig wieder bewusst, wie schön wir es doch in Deutschland haben - ein einschneidendes Erlebnis. Als wir von der Ferne die Burg erblickten, war die Vorfreude groß, was allerdings bald abflaute. Ca 2Km vorher standen schon Autoschlangen zur Parkplatzsuche am Straßenrand an. Wir fuhren schnurrstraks vorbei, um oben auf dem Parkplatz hunderte von Besuchern anzutreffen. Aus diesem Grunde machten wir nur von außen ein paar Bilder und fuhren weiter. Das nä Ziel hieß Dobsina Eishöhle in Stratena. Dort angekommen, trafen wir am Parkplatz auf ein Pärchen auf einer GS 1200, welche uns enttäuscht davon abrieten die Höhle anzuschauen. 8€ Eintritt und für das Fotografieren werden nochmal zusätzlich 10€ fällig, dafür darf man sich dann mit unzähligen Besuchern durchschleusen lassen- also wieder ein Flopp. Das nä Ziel war eher unspektakulär. Die alte Eisenbahnbrücke in Telgart. Also hinfahren, ein Foto schießen und weiter. Als wir an der Wiese ankamen, waren schon einige Mountainbiker da und machten Fotos. Als wir ein pfeifen hörten, freuten wir uns riesig. Hatten wir doch an diesem Tag das erste Mal Glück mit unserem Tagesziel und konnten ein Foto der Brücke mit einem alten Zug machen - Yippie. Übernachtet haben wir wieder an einem Campingplatz in der Nähe von Ruzomberok.
Gefahrene Km: 328Km


Der 4. Tag unserer Reise sollte entspannter werden, weil uns schön langsam der Arsch weh tut. Bei alltäglichen Kaffee beschlossen wir unsere Tagesetappe zu kürzen und die Felsenhäuser von Brhlovce und die Festung Komarom an der Ungarischen Grenze auszulassen.
An diesem Tag schauten wir stattdessen nur den Mittelpunkt von Europa in Kremnicke Bane an und fuhren dann weiter Richtung Heimat. Allerdings nicht ohne das Slowakische Nationalgericht zu probieren: Bryndzove halusky - Brimsennocken ( ähnelt an Käsespatzen die mit Schafsfrischkäse vermengt und mit gebratenem Speck serviert werden ).
Der heutige Campingplatz war am Neusiedler See in Österreich.
Gefahrene KM: 383Km


Am nä Morgen ging es los nach Purgstall an der Erlauf, wo wir am Campingplatz auf unsere Frauen und Kinder trafen. Nach 2 regenreichen Tagen, an denen wir die schöne Erlaufschlucht bewunderten, ging es für uns beide auf der Autobahn wieder nach Hause.


Mein Fazit von der Reise:
Zu zweit auf dem Motorrad, nur Campen und dann noch selbst kochen, ist möglich, aber nicht komfortabel. Macht aber trotzdem Spaß und wenn man will geht alles.

Gruß Killy
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