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Transport in den Senegal

Reisen südlich der Sahara

Transport in den Senegal

Beitragvon Helge » 28.05.2003 09:37

Hallo Reisende,

wir planen für 2004 eine Reise in den Senegal. Derzeit vergleichen wir alle Möglichkeiten Motorrad und Mensch dorthin zu bekommen. Wir denken dabei neben der eigenen Anreise (die wohl leider zu viel Zeit verschlingt) an den Transport per Schiff oder Flugzeug. Hat damit schon irgendjemand Erfahrungen gesammelt, kennt Speditionen die dorthin fliegen/fahren oder kann irgendwelche weiteren Tips geben?

Vielen Dank und gute Fahrt!

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Beitragvon Dirk » 12.06.2003 14:27

Hallo Helge,
nach Senegal bin ich nie geschippert.

Speditionen, die auch Motorräder verschiffen sind z.B.:

www.go2iti.com (unter "Directory" kannst Du Dir die Kontaktadressen in Deutschland anzeigen lassen)


Schenker Deutschland AG
Langer Kornweg 34 E
65451 Kelsterbach
Telefon: +49(6107)74-514
Telefax: +49(6107)74-199
www.schenker.de

Bei den Speditionen musst Du in der Regel den kompletten Papierkram selber erledigen.

Wenn Du Dich an einen Motorradtransporteuer mit "Komplettbetreuung" wendest, wird der Aufwand etwas geringer, die Kosten aber auch höher.
Z.B.:

http://gs-sportreisen.de/

http://www.bikeworld-travel.de

http://www.bigbiketours.de

Herzliche Grüße

Dirk
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Weitere Detail zum Senegal-Transport

Beitragvon Helge » 12.06.2003 14:42

Hallo Dirk,

vielen Dank für die Infos! Ich werde die natürlich alle man durchsehen. Mit GS-Sportreisen bin ich bereits in intensivem Kontakt und sehr positiv überrascht wieviele Bemühungen man sich dort macht, uns ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten.

Für alle die es auch interessiert: Der Einfachtransport eines Motorrades in den Senegal ist kein großes Problem. Wenn man das Bike selber in einer
Holzkiste verpackt (weiss jemand wo man die ausser bei BMW noch herbekommen könnte?) und es am Flughafen abliefert. landet es für einen nicht geringen aber alle Formalitäten umfassenden Betrag in Dakar (da ich nicht weiss wie individuell dieses Angebot ist, möchte ich keinen fixen Betrag nennen, es handelt sich aber in etwa um 1000 Euro für eine XT600).

Der Rücktransport ist problematischer, da die Motorräder als "Gefahrengut" behandelt werden (warum das im Senegal so ist, konnte der freundliche Spediteur auch nicht sagen). Die hierzu benötigte Transportzulassung ist wohl schwer zu bekommen und so beschränken sich die hiesigen Speditionen auf den One-Way-Transport.

Trotzdem hat man mir ein wenig Hoffnung gemacht, dass es vielleicht sogar eine Möglichkeit gibt dass Motorrad trotzdem nach Deutschland zurückzubekommen. Bin mal gespannt auf die weitere Entwicklung!

Allerdings haben wir uns sowieso schon fast entschlossen nach einem One-Way Transport nach Dakar die Rückfahrt über Mauretanien, die West-Sahara, Marrokko, Spanien, Frankreich und Deutschland selber anzutreten :-)

Über weiter Tips, Hinweise oder Rüffel würde ich mich freuen!

Gruß
Helge
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Beitragvon Dirk » 12.06.2003 16:57

Hallo Helge,
Transportkisten, je nach Hersteller aus Holz oder Metall, kansst Du bei den Händlern bekommen. Ich habe meine immer beim Honda-Händler besorgt. Auch wenn die Kiste ursprünglich nicht für meine AfricaTwin gemacht war, passte das Mopped trotzdem immer rein. Ich hatte vorher Maß genommen und die Einzelteile der Kiste danach ausgewählt.

Bis denne

Dirk
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Beitragvon Helge » 12.06.2003 17:18

Hi Dirk,

aus Metall? Das ist mir neu. D.h. man kann diese wiederverwenden? Das wäre natürlich optimal, denn die Holzkisten sollen wohl weniger zu Wiederverwedung bestimmt sein. Hast Du die Kisten bei Deinen Reisen während der eigentlichen Tour bis zum Rücktransport zwischengelagert? Am Flughafen? Oder hat die Spedition das übernommen? Sorry fürs Löchern :-)

Gruß
Helge
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Beitragvon Gast » 14.06.2003 15:19

Hi Helge,

ich habe meine Motorräder immer nach Südafrika mit der Firma Hasenkamp Internationale Transporte GmbH & Co. KG, Jacobsenweg 12, 22525 Hamburg, 040-546041 versendet. Vielleicht können die ja auch Dir helfen.

1000 Euro für ein Motorrad finde ich recht viel.

Ich verschiffe vorraussichtlich im July/August wieder Motorräder nach Südafrika, da könnte man noch andere Motorräder vielleicht beistellen, das würde so 500 Euro pro Motorrad kosten.

Und Südafrika ist ja auch fast doppelt so weit weg, wie der Senegal.

Gruß Thomas motozulu@telkomsa.net
Gast
 

Beitragvon Dirk » 16.06.2003 08:00

Moin Helge,
keine Sorge mit den Löchern ;-)

Ja, die Metallkisten (sehen mehr aus wie Käfige) können wiederverwendet werden. Meine habe ich allerdings nicht zwischengelagert, sondern mir für den Rücktransport (von Australien) vom örtlichen Händler eine andere besorgt. Im Senegal wird die Händlerdichte sicher etwas niedriger sein, aber vielleicht lässt die vom Hintransport gegen einen Obulus irgendwo deponieren.

Herzliche Grüße

Dirk
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Re: Transport in den Senegal

Beitragvon andreas » 09.05.2004 13:18

Helge hat geschrieben:Hallo Reisende,

wir planen für 2004 eine Reise in den Senegal. Derzeit vergleichen wir alle Möglichkeiten Motorrad und Mensch dorthin zu bekommen. Wir denken dabei neben der eigenen Anreise (die wohl leider zu viel Zeit verschlingt) an den Transport per Schiff oder Flugzeug. Hat damit schon irgendjemand Erfahrungen gesammelt, kennt Speditionen die dorthin fliegen/fahren oder kann irgendwelche weiteren Tips geben?

Vielen Dank und gute Fahrt!

Helge Borgarts


hallo helge

wenn du auch die einfache strecke von europa nach dakar in betracht ziehst hast du auch die möglichkeit von le havre nach dakar mit grimaldi
frachtschiffen zu fahren
die fahrzeit im frachtschiff dauert 6tage bei vollpansion es ist nur begleitetes mitfahren möglich das hast du must mit dem fahrzeug mitfahren
preise findest du im internet unter grimaldi-lines auch diverse fährargenturen bieten diese möglichkeit an

ich bin vor 2 jahren mitgefahren allerdings waren bei uns im jeep zwei motorräder es war die günstigste möglichkeit

wenn du noch fragen hast? melde dich

gruß aus münchen
andreas
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Beitragvon mafra » 15.08.2007 09:54

Eine weitere Möglichkeit mit dem Motorrad in den Senegal zu kommen
ist eine Reise mit dem Frachtschiff, bei dem Fahrer und Motorrad an
Bord sind. Mehr darüber hier
Gruß vom Manfred (dem Mafra)
Link: Frachtschiffreisen und Fähren online
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Beitragvon Hoffmann » 06.05.2008 13:40

Hi,

wie lange braucht man denn mit dem Schiff von Europa nach Dakar? Habe auf der Homepage nichts gefunden klingt aber interessant.

VG
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Beitragvon mafra » 06.05.2008 13:43

Von Antwerpen nach Dakar ca. 9 Tage.
Preis fürs Motorrad 200.- €uro wenn gleichzeitig min. 1 Person mitreist.
(keine Kiste oder sonstige Verpackung nötig!)

Komplette Kosten:
1 Motorrad + 1 Person = 920.- €uro
1 Motorrad + 2 Personen = 1.240.-
alles in Innenkabine und voller Verpflegung.


.
Gruß vom Manfred (dem Mafra)
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Beitragvon Dalin » 06.05.2008 13:55

Hi,
ist zwar nicht genau das Angefragte, aber vielleicht eine Alternative. Bin '04 von Bamako/ Mali mit 2 Motorraedern zurueck nach Paris (CDG) geflogen. Preise waren akzeptabel und Abfertigung sehr unkompliziert (keine Transportkiste notwendig). Im Zentrum von Bamako das Buero von STA Airlines aufsuchen und nach Michel (Boss, Franzose spricht gut englisch) fragen. Er ist auch der Pilot des Airbus.
Cheers, Dalin

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Beitragvon Motorradnomaden » 07.05.2008 07:30

Liebe Leute,

an alle, die "mal eben" mit dem Schiff nach Westafrika reisen wollen sei gesagt, bringt genügend Zeit mit und vor allem plant nicht eine Ankunft an einem bestimmten Tag oder Ort ;-)

Mehr gibt es auf der Homepage von Carsten und Tina

Wuestenkuh

www.wuestenkuh.de

dort unter Motorradreisen und dann Westafrika schauen.

Viel Spass bei der Planung
(die dann wohl doch nicht so hinhauen wird, wie man es sich denkt) ;-)

Aber man sollte bei längeren Reisen eh nicht so viel planen, auch, oder gerade unvorhergesehene Erlebnisse sind so "besonders".
Vor allem die Art und Weise, wie man als betroffener Reisender damit umgeht :-)
Viele liebe Grüße
:-)
Ralf & Eva

http://www.Motorradnomaden.de

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