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Van Zyl's Pass

Reisen südlich der Sahara

Van Zyl's Pass

Beitragvon Cisco » 10.01.2010 15:26

High Folks,

wir planen eine Namibiareise und möchten gerne mit unseren ATs in den Nordwesten des Landes.

Immer wieder stößt man bei der Lektüre auf den ominösen "Van Zyl's Pass"

Hand aufs Herz: Wie schwer ist der wirklich zu fahren?

Sind die gesamten 10 km "mördermäßig hart" oder sind das nur einige überschaubare Passagen, über die man das Moped zur Not auch rüberschieben könnte?

Die Fotos zeigen jedenfalls immer dieselben Stellen.

Meine Erfahrung mit schwierigen Stellen in der Mongolei war, dass sie alle machbar waren, wenn man vernünftig blieb und nicht wie ein Tiefflieger drüberschießen wollte. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass jeder nur der noch größere Held sein wollte, wenn er berichtete, welche schwierigen Passagen er angeblich gemeistert hatte.

Also, jetzt mal bitte ehrlich...
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Beitragvon Globetrotter » 10.01.2010 17:45

Hallo Cisco

ich selber war über einen Monat mit meiner AT in Namibia unterwegs. Habe aber den Van Zyl's Pass leider nicht gemacht.

Martin, ein Kollege von mir war aber einige Wochen nach mir dort und hat ihn mit einer AT gemacht. Schreib ihm doch kurz ne mail, er ist soeben von seiner Weltreise zurückgekommen.
Hier seine Mail: martinmuench [at] yahoo [dot] de

er wird dir sicher gerne Auskunft geben.

Gruss

Claudio
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Namibia

Beitragvon Cisco » 10.01.2010 18:37

ja danke, Globetrotter, für den Hinweis, ich werde ihn die Tage mal anschreiben.

Cisco
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Beitragvon raubo1 » 11.01.2010 14:20

Hallo Cisco,

also mal ehrlich ist der Van Zyl's fahrerisch sehr anspruchsvoll. Aber es ist nun mal immer eine Frage wie gut du auf groben, steinigen Terrain zurechtkommst. Und da gibt's dann plötzlich viele Helden, die gaaaanz toll motorradfahren können
Ich bin den Van Zyl's im Frühjahr 2002 gefahren und kann nur sagen, wenn du Geländeerfahrung hast (am besten nicht nur mit ner großen Reiseenduro) und wenn du mehrere grobe Steinstufen hintereinander stehend auf den Rasten fährst, dann wirst du sicher kein Problem haben. Wenn du bei sowas mit dem "Fusseln" anfängst, wirst du dir schwer tun. Bzw. du brauchst dann irre viel Zeit und vor allem viel Kraft!!

Wir haben für die Strecke von Epupa bis zum Marienflusstal einen Tag gebraucht. Ich kenne aber auch welche die für die gleiche Strecke drei Tage benötigten. Und ich kenne auch welche, die sich am Van Zyl's dermaßen aufgearbeitet haben, dass Sie ohne Wasser total am Ende, schließlich Hilfe übers Satelitentelefon holen mußten (waren übrigens Südafrikaner, die auch überzeugt waren, dass sie mit ihren 1200GSen sehr gut im Gelände zurecht kommen).

Mein Tip:
fahr von Ruacana am Kunene entlang nach Epupa. Wenn das kein Problem ist, kannst du dich mal auf den Weg Richtung Van Zyl's machen. Bevor du recht auf den Van Zyl's abbiegst, fahrst du über den Otitjande. Der hat auch schon sehr kernige Steinstufen drinn (oder hatte es zumindest), wenn der auch OK war, dann dürfte der Van Zyl's auch kein Problem sein.

Letztendlich ist die eigentliche Abfahrt ja gar nicht so wahnsinnig lang, aber halt super steil und steinig und du mußt wirklich langsam ran, sonst bekommst du's eventuell kaum mehr gebremst. Und es ist wirkliche ein Oneway Pass, denn mit Gepäck ist es meines Erachtens nicht möglich, bzw. viiieeeel zu gefährlich hochzufahren.

Ich hoffe das war einigermaßen hilfreich.

Gruß
Steffi

(P.S. ich bin zwar ne Frau, aber unterschätz mich nicht!! )
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Beitragvon Cisco » 11.01.2010 18:15

Danke Steffi,

das war sehr hilfreich!!!!!! Diese Möglichkeiten des Rantastens werden wir sicherlich nutzen. Das ist gut und man kann sich dann besser selbst einschätzen.

Ich unterschätze Dich als Frau übrigens keinesfalls. Wenn wir dort hin fahren, dann ist (wie immer) auch meine Ehefrau dabei, die ihre eigene AT chauffiert.

Mit welchem Motorrad bist Du denn gefahren?

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Beitragvon raubo1 » 12.01.2010 21:23

Hallo Cisco,

du hast eine PM

Gruß
Steffi
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