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Süddeutschland - Kurven, Seen und dunkle Wälder

Kleine und große Abenteuer auf dem alten Kontinent

Süddeutschland - Kurven, Seen und dunkle Wälder

Beitragvon Ralf53 » 30.10.2020 17:13

Entspannt gleiten wir über die „Neunkirchener Höhe“, mit 605m der höchste Berg des Vorderen Odenwalds. Die als Nibelungenstraße bekannte B47 führt uns mit einigen knackigen Kurven entlang der Südflanke des Schenkensbergs, vorbei an der Bismarckwarte und Burg Lindenfels. Wir erreichen Hirschhorn, die „Perle des Neckars“. Umgeben von trutzigen Stadtmauern schmiegen sich die alten Fachwerkhäuser an den Berg. Die Burgenstraße folgt dem Neckartal und wir den Windungen des Flusses

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In Gundelsheim, einst Sitz der Deutschordensritter, wenden wir uns gen Osten. Wald und Weinberge begleiten uns ins Tal der Brettach, einem Nebenfluss des Kochers. Obstbaumwiesen bedecken nun die Hänge. Auf einem - erhebt sich Burg Maienfels. 30 km gibt der Fluss die Richtung vor, dann tauchen wir ins Herz des niederbayerischen Hügellandes ein. Die Rott ist fortan unsere Begleiterin. Zahlreiche alte Mühlen und Sägewerke prägen die Tallandschaft. Die gut ausgebaute B 19 entlang des Kochers lädt dazu ein „Strecke zu machen“. Zügig geht es zwischen Frickendorfer Höhe und Limpurger Berge entlang.
Schloss Untergröningen, Schloss Hohenstadt und die Marienburg Niederalfingen hoch über dem Kochertal schauen auf uns herab.

Zwischen Altmühl und Jurafelsen

In Altendorf, wo sich die Gailach in die Altmühl ergießt, treffen wir auf eine sanfte Auenlandschaft, durch die sich die Altmühl in weiten Schleifen windet. Das Altmühltal gilt immer noch als der Geheimtipp für Tourenfahrer. Dem Lauf des Flusses folgend geht es entlang begrünter Hänge, aus denen sich die charakteristischen grauweißen Dolomitfelsen erheben. Fahrerisches Können ist hier weniger gefragt, als einfach die Lust am Genießen.
Historische Städtchen wie Eichstätt und Kipfenberg, sowie Burgen und Burgruinen, die auf waldigen Höhen wachen, begleiten uns. Die gut ausgebaute Landstraße mit ihren weiten Schleifen und Kehren lässt sich zügig fahren.
In Kipfenberg schrammen wir dicht am geographischen Mittelpunkt Bayerns vorbei.
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Die erste Begegnung mit der Donau machen wir im Hopfenland Hallertau in der Nähe von Neustadt. „Wollt ihr mitfahren, sonst mache ich Mittagspause?!“, so der Fährmann einer winzigen Seilfähre, die uns gemütlich ans andere Ufer bringt.

Der Tag endet im Biergarten bei Zwiebelrostbraten mit Dunkelbiersoße, Röstzwiebeln und Bratkartoffeln, dazu ein Helles (oder auch zwei) - so kann man es aushalten! Weiterlesen >>> http://motorroller-info.de/html/rossfeld.html
Sag deinen Problemen, dass du nach dem Essen kommst und sie nicht auf dich zu warten brauchen - echt nicht!
Ralf53
 
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Re: Süddeutschland - Kurven, Seen und dunkle Wälder

Beitragvon elke » 15.11.2020 12:16

Gundelsheim.... kenn ich gar nicht. Schaut ja interessant aus. Ich bin gerade auf der Suche nach deutschen Zielen, man weiß ja nie, was das nächste Jahr bringt. So richtig kann ich noch nicht glauben, dass wir unser gebuchtes und aufgeschobenes Fährticket (nach GR) nächstes Jahr "abreisen" können. So ein wenig mehr deutsche Reiseziele können nicht schaden. Also kuck ich mal, was du da so beschreibst.

LG
Elke
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Vier Räder sind zwei zuviel
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