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Michael Martin im SPIEGEL

Und wo warst Du?

Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon Oldie » 20.11.2012 13:09

xxxxx
Zuletzt geändert von Oldie am 07.04.2016 16:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon Motorradwanderer » 21.11.2012 15:53

Ich habe Anfang des Jahres den Vortrag >30 Jahre Abenteuer< von Michael Martin besucht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er darauf eingegangen wäre, dass es bei ihm einen Begleittross a´la Long way round/down gibt. Im Gegenteil...Ich hatte den Eindruck, er zu vermitteln versucht, dass nur er und seine jeweilige Begleiterin (..hat wohl im Laufe der Jahre immer mal gewechselt) unterwegs sind. Auch in seinem Buch gibt es keine entsprechenden Hinweise.

Aber ist eigentlich auch egal. Der Vortrag war sehr kurzweilig und unterhaltsam. Etwas was man nicht von jedem Referenten (auch, wenn er einen bekannten Namen hat...) behaupten kann.

Und zum Thema Sponsor kann ich nur sagen...Ich bin da nicht auf eine Marke festgelegt....Falls ein Sponsor diesen Blog liest kann er sich jederzeit gerne bei mir melden!! :D
Ich freue mich über jeden Besuch auf meiner Website:

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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon dä Jetriebene » 21.11.2012 17:56

Nachdem ich vor Jahren mal die DVD's von MM gekauft hab, war ich erst nicht so der Fan von ihm (der kam etwas unsymphatisch rüber. . .). Schliesslich hab ich dann doch den "30Jahre" Vortrag gesehen. Und da war's dann schon wesentlich besser.

Ich seh das eher so, solche Menschen sind (positiv besetzt!) "Märchenerzähler". Da muß für mich nicht alles "authentisch"sein (bei dem Wort fängt's an zu Jucken). Anders sieht es aus, wenn ich aus einem Bericht Infos haben will. Aber um das unterscheiden zu können, bin ich ja nun alt genug. . .
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon mic_schaf » 21.11.2012 20:19

Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von MM.

Seine Fotoberichte in spon habe ich alle gelesen/gesehen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/sue ... 12311.html

Die Wüsten der Erde habe ich mir online angesehen... es gab auch eine Doku auf BR alpha.
Leider kann ich BR alpha nicht empfangen... Grrrr!

Von einem Begleitfahrzeug oder Team steht da nichts...hat er auch nie erwähnt!

Bei seiner Reise durch die Eis-wüsten wurde er sicherheitshalber begleitet, das sagt er dann aber auch.

Wieso er aber im Reisebus durch Australien fährt, mit dem Motorrad auf dem Anhänger... finde ich schon armselig und Beschiss!

Da habe ich schon mehr Respekt vor Leuten, die sich wirklich im Alleingang durchschlagen... auch wenn man dann eben nicht immer die Superfotos machen kann!
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon dä Jetriebene » 21.11.2012 21:16

Panny hat geschrieben:. . .

Früher oder später haben wir hoffentlich mal die Gelegenheit, ein Bierchen zusammen zu trinken. Dann werd ich Dich testen: wenn Du bei meiner ersten Anekdote gähnst, geht die Runde auf Dich, ansonsten geb ich sie aus! Prost! 8)

Gruß

Panny


Jep, gebongt. Wenn ihr denn mal zurück in die BRD kommt. . .
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon FalscherFinger » 22.11.2012 00:56

Ich sehe die Sache so wie dä Jetriebene. Auch für mich ist es nicht wirklich wichtig ob die Vorträge wirklich genauso passiert sind wie von MM erzählt. Entscheidend ist viel mehr ob er es schafft seine Zuhörer zum Träumen zu bringen. Ob er es schafft zu motivieren. Und ob er es schafft die kalten Wintermonate etwas erträglicher zu machen um im Frühling endlich wieder selbst losfahren zu können.

Unterhaltung eben.
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon JanN » 22.11.2012 22:52

Moinsen,

Es wirkt hier bei einigen Kommentaren fast schon wie MM Bashing. Er erzählt Geschichten von seinen Reisen. Das erfolgt wie bei allen anderen Erzählungen, Reisereportagen, Dokus etc. in Form von einer persönlichen subjektiven Idee, wie und was erzählt werden soll. Es stellt immer nur einen Ausschnitt aus Sicht der erzählenden Person dar. Das ist bei MM so, wie auch Bei Dirk Schäfer, Andreas Hülsmann,... etc. Alle möchten unterhalten, Spannung erzeugen, das Publikum fesseln. Und wählen entsprechend das Bildmaterial und die Geschichten aus.

Man kann MM mögen oder nicht, aber er macht fantastische Bilder und erzählt spannende Geschichten und trifft damit die Wünsche seines Publikums. Ich mag ihn auch nicht so sehr. Dennoch respektiere ich seine Art der Unterhaltung finde seinen Weg zu dem was er heute ist und darstellt sehr beeindruckend.

Was mir viel mehr auf den Senkel geht ist die Rumschnorrerei der ganzen Möchtegerneumdieweltfahrer, die glauben sie wären die ersten, die so etwas machen. Daher ist es also logisch, dass es von der Ausrüstung bis zum Schweißen des Rahmens in Schwarzafrika alles für umsonst sein muss!!

Viele Grüße,

Jan
... geht wohl bald wieder los!!

www.travel-guidance.de

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www.eisreise.wordpress.com
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon dä Jetriebene » 23.11.2012 13:43

Ich fand es schon lustig, als die beiden Schauspieler in ihrem Video meinten, sie wären die Ersten die sowas machten. Briten!

Die beiden Franzosen, Robert - und Henri Andrieux, waren schon 1926 ihre beiden 6,5 PS starken 350ern Gillet-Motorräder auf Weltreise umterwegs.

War bei den Damen "Mutti Stinnes" (OK, PKW) die Erste?
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon Luckies » 26.11.2012 10:30

Dank dieser zwei Schauspieler hab ich die Lust an Motorradreisen erst entdeckt. Zuvor kannte ich weder Dirk Schäfer oder andere. Mittlerweile besuch ich jeden Reisevortrag in der Umgebung und habe mittlerweile sogar selbst den Kontinent auf dem eigenen Motorrad verlassen. Ohne den beiden Briten würde ich wahrscheinlich noch immer auf einer Ducati in Südtirol die Kehren zählen.
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon Powerwade » 26.11.2012 15:05

Ich möchte Panny da durchaus unterstützen. Da kommt kein Neid auf. Ich finde es eher armselig den Eindruck zu vermitteln man reise als cooler Hund mit dem Motorrad alleine durch die Wüsten der Erde während in Wirklichkeit ein Begleittross für Fun ohne Risk sorgt. Damit stellt sich die Frage, wie es denn mit dem Image von MM aussehen würde, wenn man seine "Unterstützung" auch auf den Fotos sehen könnte. Im Zelt zu schlafen oder einfachen Unterkünften abzusteigen ist für mich keine Frage der Finanzen sondern des Erlebens.

Wer einen wirklichen Abenteurer sehen möchte, sehe sich diese Seite mal an:
http://oldblokeonabike.com/
Das ist ein älterer Herr aus Australien der mit einem 100 Jahre alten Motorrad Marke FN von Nepal nach Belgien gefahren ist. Ich habe ihn heuer in der Türkei getroffen und einen ganzen Abend mit ihm geplaudert und kann deshalb den Wahrheitsgehalt seines Berichtes bestätigen. Alleine die Tagesberichte seiner Homepage sind toll zu lesen. Es geht also auch ohne Begleittross.....
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon Panny » 27.11.2012 12:25

Powerwade hat geschrieben:Wer einen wirklichen Abenteurer sehen möchte, sehe sich diese Seite mal an:
http://oldblokeonabike.com/
Das ist ein älterer Herr aus Australien der mit einem 100 Jahre alten Motorrad Marke FN von Nepal nach Belgien gefahren ist. Ich habe ihn heuer in der Türkei getroffen und einen ganzen Abend mit ihm geplaudert und kann deshalb den Wahrheitsgehalt seines Berichtes bestätigen. Alleine die Tagesberichte seiner Homepage sind toll zu lesen. Es geht also auch ohne Begleittross.....


Sehr geil!
Die "da unten" scheinen im Alter generell noch richtige zähe Burschen zu sein.
In Neuseeland haben wir diesen Film von zwei rüstigen Herren gesehen, die mit Starrahmenbikes (ne Panther und ne Norten, wenn ich mich recht entsinne, einmal quer durch Asien nach Holland gefahren sind:
http://www.thelasthurrah.co.nz/
Ich glaub der Neffe war´s, der das ganze Low-Budget-mäßig gefilmt hat.Hat mich sehr bewegt und ich muß sagen: ich bin kaum halb so alt und würde mir die Tour auf nem Starrahmen nicht zutrauen! Dafür kann man so ein altes Schätzchen auch fast überall wieder instand setzen, wenn man handwerkliches Talent hat. Die haben ne komplette Gabel in Indien neu gemacht - hab ich zumindest dunkel so in Erinnerung.

Gruß von Java (Indonesien)

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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon ceshiwuhao » 04.02.2013 09:14

mir ist es vollkommen egal wie er seine Reisen organisiert und durchführt.
Fakt ist, dass er es tut. :idea:
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon dä Jetriebene » 04.02.2013 21:13

Tja, hört sich interessant an. Wenn ich so alt bin, wird meine ADVent auch wie'n Vorkriegsmodell wirken.

Aber die Reise ist ja nur die eine Seite der Münze, die andere ist, es auch erzählen zu können/wollen. Als Leseratte hab ich da schon Gutes und weniger Gutes gelesen. Hat nicht der alte Tesch 'ne große Sammlung von eben dem Stoff?
Zuletzt geändert von dä Jetriebene am 05.02.2013 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michael Martin im SPIEGEL

Beitragvon klausmong1 » 04.02.2013 22:07

ceshiwuhao hat geschrieben:mir ist es vollkommen egal wie er seine Reisen organisiert und durchführt.
Fakt ist, dass er es tut. :idea:



Jepp, sehe ich auch so.

Was gibt es schöneres, als das Hobby zum Beruf machen.

Und wegen Sponsor usw:

Ich würde das auch sofort machen, wenn ich damit mein Hobby finanzieren kann und damit hauptberuflich REisen auf Motorräder durchführen.....

Hut ab vor jemandem, der seinen Traum auch lebt.
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Re: Michael Martin im SPIEGEL/Sponsoren

Beitragvon elbstrand » 24.03.2013 21:22

also echt jetzt:

professioneller fotograf und reisender zu sein setzt vorraus, dies auch professionell zu betreiben.

profis unterscheiden sich definitionsgemäß von privatiers dadurch, dass sie davon leben müssen und auch sollen.

ohne sponsoren hätte ich einige meiner reisen schlicht nicht unternehmen können, besonders die langen, mehrmonatigen.

klar hätte ich unterwegs irgendwas jobben können oder so, aber ich habe die reisen vermarktet, das kann ich eben ganz gut. wer sowas doof findet...

verwundert,

rainer
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