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Ladakh - Land der Pässe

Und wo warst Du?

Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 19.02.2020 15:42

samvado hat geschrieben:
klausmong1 hat geschrieben:Anbieter die meinen, das sie verkaufen müßen indem sie Andere schlecht machen, stoßen mir sauer auf, und genau das wäre der Grund warum ich die nie empfehlen würde.
Wer nämlich notwendig hat so zu verkaufen, der hat meist selbst nichts vorzuweisen, warum man gerade ihn buchen soll.
Da hilft nur das Schlecht machen der Anderen Anbieter.


Meine Güte, du hast echt ein Problem.
Meine Kunden sind wenige, ich betreibe das als Hobby und obwohl ich eine Webseite habe betrifft die zu 90% andere Themen und nur am Rande die Bikes die ich vermiete.
Meine Werbung ist zu 100% via Mundpropaganda und ich bin auch sehr selektiv darin, wem ich meine Bikes die übrigens alle teuer optimiert sind, anvertraue. Darum muss ich auch keine "Garantiesummen" oder "Sicherheitshinterlegungen" verlangen. Meine persönliche Einschätzung des Kunden und der gute hanseatische Handschlag erledigen das bisher ohne Probleme für mich.

Ich habe auch bewusst vermieden, hier meine Seite anzugeben. Dass du dich nun wiederum aufgerufen fühlst hier jemanden anzupissen muss ja nicht überraschen wenn man sich deine anderen Ergüsse so ansieht. also, es gibt hilfe fuer dich, manches zahlt sogar die kasse!

in diesem sinne
-sam


Achja, gleich mal unsachlich beleidigen??

Das kannst wohl gut?

Du hast in Indien auf die Inder schön mal hingehackt und pauschal verunglimpft.

Du hast in Deinem Post einen Rundumschlag auf die Unzuverlässigkeit der Inder gemacht, auch über deren Motorräder, und das sie besoffen sind und fahren usw....

Allerdings hast das einfach mal pauschal gemacht, und Dich dann als den Guten hingestellt der ja Zuverläßig ist.

Ich war auch in Indien, und habe dort auch Motorräder geliehen und bin rumgefahren.

Ja, es ist nicht Mitteleuropäischer Standard, aber den hast auch am Balkan oder in Griechenland schon nicht mehr.

Aber ich kann deine Erfahrungen eben nicht teilen, deshalb wäre mir ein konkretes Beispiel lieber als Dein Rundumschlag.

Der ist nämlich unsachlich.

Und Du bist es, der neu hier ist, andere anpatzt und pöbelt.

Besser ein paar Beruhigungsmitteln einwerfen....

Mit der Antwort und der Mentalität wundert mich nicht das Du mit den Indern nicht klarkommst.
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon samvado » 19.02.2020 15:47

ilguzzista hat geschrieben:Hallo Sam,
Ich weiß, in Indien - und in vielen anderen Ländern - geht das eine oder andere schief, was bei uns deutschen Erbsenzählern nicht passieren würde, aber das liegt vielleicht auch daran, dass die Menschen dort mehr Herz haben und nicht nur nach dem Verstand handeln.


manchmal und fuer manche menschen kommt es aber eher auf das "erbsenzaehlen" an als auf die herzlichkeit. ich mochte nicht auf einem bike sitzen, dass herzlich schlecht gewartet wurde.
Man kann natuerlich immer glueck haben, nicht jede Himalayan hat z.b. einen Rahmenbruch wenn sie ueber die Ladakh pisten getrieben wird, aber ich kenne zumindest einen indischen touren anbieter bei dem 3 von 15 gebrochene lenkkoepfe hatten in der letzten saison.



und nun zum unterschied zwischen meinen bikes und den dieses oder eines beliebigen anderen anbieters (und da ich nicht verrate wer ich bin ist das auch keine schleichwerbung)
Meine Kunden haben Geld, sie sind auch eher aelter. dafuer haben sie oft wenig zeit, und die ist dann sehr kostbar.

d.h. wer die hoechsten berge und herausfordernsten pisten erleben moechte und es sich leisten kann will nicht unbedingt die unzuverlaessigkeit der ueblichen anbieter mitkaufen wenn er das vermeiden kann.
meine (unsere) bikes sind alle top gewartet, und zwar nach deutschem Standard. jedes neue bike wird bis auf den rahmen runter gestrippt, die bekannten schwachstellen verstaerkt und dann der rahmen erneut pulverbeschichtet. die motoren die von haus aus etwas schwaecheln haben alles den big bore set der ihnen gerade untenrum wo es zaehlt mehr torque gibt. alle haben vorn echte brembo bremssysteme baugleich der GT Continental oder der 650er Interceptor. die statoren (eine schwachstelle die leider nicht verbesserbar ist) werden regelmaessig ausgetauscht bevor sie ausfallen (wie bei flugzeugen). natuerlich sind die sitze aufgepolstert und alle bikes haben entweder 19 oder 21 liter tanks damit man nicht unterwegs mit sprit rumpanschen muss. im moment verwenden wir noch gute taiwanesische reifen, in der zukunft wollen wir auf deutsche umsteigen. alle bikes haben gps locators, 12V und usb und natuerlich LED licht (statt der H4 birne). die besten crashguards im markt sind selbstverstaendlich.
wer trotz dieser massnahmen waehrend seiner tour ein problem hat ruft mich an und ich kann dann am handy sehen wo er steht und ihm schnellstmoegliche hilfe zukommen lassen.
das gilt fuer alleinfahrer die die grosse mehrheit unserer kunden ausmachen. in kleingruppen die extrem selten sind (1x pro jahr) verfahren wir anders aber du siehst so hoffentlich schon, warum wir teurer sind als die mitbewerber, auch die deutschen.

ein skoda ist nun mal kein mercedes, das ist nicht diskriminierend, das ist einfach tatsache.

-sam
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 19.02.2020 16:08

samvado hat geschrieben:und nun zum unterschied zwischen meinen bikes und den dieses oder eines beliebigen anderen anbieters (und da ich nicht verrate wer ich bin ist das auch keine schleichwerbung)
Meine Kunden haben Geld, sie sind auch eher aelter. dafuer haben sie oft wenig zeit, und die ist dann sehr kostbar.

d.h. wer die hoechsten berge und herausfordernsten pisten erleben moechte und es sich leisten kann will nicht unbedingt die unzuverlaessigkeit der ueblichen anbieter mitkaufen wenn er das vermeiden kann.
meine (unsere) bikes sind alle top gewartet, und zwar nach deutschem Standard. jedes neue bike wird bis auf den rahmen runter gestrippt, die bekannten schwachstellen verstaerkt und dann der rahmen erneut pulverbeschichtet. die motoren die von haus aus etwas schwaecheln haben alles den big bore set der ihnen gerade untenrum wo es zaehlt mehr torque gibt. alle haben vorn echte brembo bremssysteme baugleich der GT Continental oder der 650er Interceptor. die statoren (eine schwachstelle die leider nicht verbesserbar ist) werden regelmaessig ausgetauscht bevor sie ausfallen (wie bei flugzeugen). natuerlich sind die sitze aufgepolstert und alle bikes haben entweder 19 oder 21 liter tanks damit man nicht unterwegs mit sprit rumpanschen muss. im moment verwenden wir noch gute taiwanesische reifen, in der zukunft wollen wir auf deutsche umsteigen. alle bikes haben gps locators, 12V und usb und natuerlich LED licht (statt der H4 birne). die besten crashguards im markt sind selbstverstaendlich.
wer trotz dieser massnahmen waehrend seiner tour ein problem hat ruft mich an und ich kann dann am handy sehen wo er steht und ihm schnellstmoegliche hilfe zukommen lassen.
das gilt fuer alleinfahrer die die grosse mehrheit unserer kunden ausmachen. in kleingruppen die extrem selten sind (1x pro jahr) verfahren wir anders aber du siehst so hoffentlich schon, warum wir teurer sind als die mitbewerber, auch die deutschen.

ein skoda ist nun mal kein mercedes, das ist nicht diskriminierend, das ist einfach tatsache.

-sam



Wenn die Leute Geld haben aber keine Zeit, dann möchte ich mit denen auch gar nicht tauschen.

Gesundheit und Zeit sind wohl viel wertvoller als Geld.

Aber egal.

ich finde ja, das man auch manchmal seine kleinen Probleme selbst vor Ort lösen kann.

Es ist deutsche Mentalität, das man meint immer für Alles sofort eine Versicherung und einen Service zu benötigen, der einem hilft nicht selbst aktiv werden zu müßen.

Für mich gehört bei dem Reisen in so Ländern auch mal dazu das man die Leute kennenlernt.
Und das passiert mit kleinen Pannen hervorragend.

Für eine Enfield Bullet zahle ich in Indien 12 Dollar am Tag, für eine neue Himalayan etwas mehr, aber auch nicht über 15 Dollar.
Warum sollte ich dann viel Geld in die Hand nehmen um eine Tour zu machen, die einfach auch geht.

Aber ich verstehe das es Leute gibt, die nicht selbstständig genug sind und alles vorgekaut brauchen, die sind dann diejenigen, die viel Geld in die Hand nehmen und es so lösen.

Jeder wie er mag.
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon fmwag » 24.02.2020 10:00

@ilguzzista - sehr schöne Bilder - danke fürs zeigen :)
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon mic_schaf » 24.02.2020 13:42

Warum sollte ich dann viel Geld in die Hand nehmen um eine Tour zu machen, die einfach auch geht.


Da muss ich dem Klaus ausnahmsweise Recht geben... :mrgreen:

Aber es ist halt ein Unterschied ob man Low budget Motorradreisender, Langzeit Weltreisender oder nur ein 2 Wochen Motorrad Reisetourist ist. :mrgreen:

Für letztere ist so eine organisierte Reise perfekt... denen kommt´s auch nicht auf´s Geld an.

Die wollen so was wie "long way round" und genau das bekommen sie auch... nur kürzer.

Sagt sogar jemand der es wissen muss: https://youtu.be/8rIAo4iDMI4
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon dä Jetriebene » 27.02.2020 15:34

Man sollte nicht vergessen, das auch so Normalmenschen wie ich, 3 Wochen Jahresurlaub am Stück, sehr wohl für ein bereistes Land Werbung machen können.

In meinem Umfeld bin ich mit meiner Art Urlaub zu machen, schon nicht "Normal". Abgesehen das ich privat nicht fliegen möchte, wäre das sonst ein Angebot, das ich annehmen würde. Und wenn dann einer der Profireisenden auf mich runter schaut, ist mir das dann auch Peng!


Stephan
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