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Ladakh - Land der Pässe

Und wo warst Du?

Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon ilguzzista » 02.01.2020 19:17

Ich berichte hier über eine organisierte Tour eines indischen Anbieters für Motorradtouren in Ladakh. Also nichts für Individualisten.

Anfang September 2019 machte ich mich zusammen mit meinem Motorrad-Kameraden Winni auf den Weg in den Himalaya, um die höchsten Pässe der Welt zu fahren. Aus verschiedenen Gründen entschlossen wir uns für eine organisierte Gruppenreise. Die Gruppe bestand aus 24 Indern, einem Thailänder und uns zwei Deutschen. So lernt man auch Land und Leute kennen. Die Gruppengröße war kein Problem, es waren ausreichend Touren-Begleiter in zwei Pickups und auf Motorrädern dabei. Der Lumpensammler wartete auch immer schön auf den Letzten. Man konnte also in Ruhe fotografieren, kam dann eben eine halbe Stunde nach dem Ersten am nächsten Stopp an - alles sehr entspannt und super organisiert. Vom gerissenen Kupplungsseil bis zur gebrochenen Hinterradschwinge (Enfield Himalayan) wurde alles repariert bzw. ausgetauscht. Zur Entschuldigung der Enfields muss man sagen, dass die Maschinen aufgrund der Straßenbeschaffenheit ziemlich hergenommen werden. Verpflegung war auch in den durchweg sauberen Hotels natürlich ausschließlich indisch bzw. ladakhi - überwiegend vegetarisch, aber sehr schmackhaft, nicht zu scharf und gut verträglich. Nur mit ungekochter Milch im Tee hatten wir gleich am ersten Tag in Leh ein kleines Problem. Von da an tranken wir nur noch Chai, da wird die Milch mitgekocht.

Zur Einstimmung und für interessante Hintergrundinformationen über das Leben in dieser Steinwüste mit ihren grünen Tälern, abgeschieden vom Rest der Welt, empfehle ich das Buch „Leben in Ladakh“ von Helena Norberg-Hodge.

Geplant war ursprünglich, in Srinagar zu starten. Wegen dem aktuellen Kaschmir-Konflikt wurde dann umdisponiert auf Start in Manali. Da wir den Delhi-Flug schon gebucht hatten und die Fahrt nach Manali eventuell zeitlich nicht mehr geschafft hätten, flogen wir gleich weiter nach Leh und schlossen
uns dort der Gruppe an. Bis die anderen da waren, hatten wir dann zwei Tage zum akklimatisieren, was ich bei dem Höhenunterschied als sehr angenehm empfand.

Blick auf Leh und das Tal des Indus

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Während der Rest der Gruppe einen Tag Pause in Leh einlegte, bekamen wir schon unsere Enfields (ich eine 500er Bullet mit 27PS) und fuhren mit Guide Richtung Westen entlang des Indus bis Basgo. Unterwegs wurden einige Sehenswürdigkeiten besucht.

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Blick in das Zanskar Tal

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Am nächsten Tag wird es dann ernst: es geht weitere 2000 Höhenmeter auf den höchsten Pass der Welt, den Khardung La (offiziell 5480m). "La" heißt übrigens "Pass" und "Ladakh" heißt übersetzt "Land der Pässe". Circa ein Drittel der Strecke sind Schotter, teilweise arg mit Schlaglöchern durchwachsen. Aber der Ausblick auf die südliche Bergkette und das Tal von Leh ist einfach grandios.

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Oben angekommen und kräftig durchgeatmet machen wir ein paar Bilder und nach 15 Minuten geht es wieder talwärts. Am Airport Leh wird übrigens Sauerstoff in Spraydosen verkauft – braucht man aber nicht. Auch die vom Guide angebotene Diamox-Tablette zur Vorbeugung von Höhenkrankheit hat es bei mir nicht gebraucht.

Hier noch der Blick Richtung Himalaya Hauptkamm. Der höchste sichtbare Berg, der Saser Kangri II ist ca. 7500m hoch.

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In Pullu bei 4600m gibt es dann einen längeren Stopp für ein kleines Mittagessen. Sehr zu empfehlen, weil gut verträglich: Maggi Nudelsuppe. Die gibt es fast überall. Oder Momos, gedämpfte gefüllte Teigtaschen, kann man überall essen.

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Dann geht es vorbei an den leuchtend grünen Feldern und einem beeindruckenden Canyon, von Khardung hinunter ins Nubra Tal.

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Wir fahren zunächst bis Diskit Gompa, wo neben einem alten buddhistischen Kloster aus dem 14ten Jahrhundert von 2006 bis 2010 eine ca. 32m hohe Buddha Statue errichtet wurde. Es ist sicher kein Zufall, dass sie Richtung Pakistan blickt.

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Dieser bezaubernde Ausblick eröffnet sich einem direkt neben den Sanddünen von Hunder.

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Vor Sonnenuntergang geht es noch zurück zum Hotel in Diskit (Höhe 3100m). Am nächsten morgen fährt ein Teil der Gruppe nach Thang, den nördlichsten aber wenig spektakulären Ort Indiens an der Grenze zu Pakistan. Wir aber fahren zuerst zur nächsten Unterkunft nach Sumur, einem Zeltlager mit komfortablen Schweizer Zelten, jeweils mit Doppelbett und eigenem Bad. Nach kurzer Pause geht es dann weiter nach Panamik, wo ein Bad in einer Thermalquelle genommen werden kann. Im angeschlossenen Restaurant gibt es eine große Portion ausgezeichneter Momos. Wir kommen mit einem jungen Ladakhi ins Gespräch, der sich Sorgen über die Zukunft seines Landes macht. Die Menschen lebten hier vor 30 Jahren noch völlig autark. Im Winter waren sie völlig abgeschnitten von Indien. Jetzt verlässt die jüngere Generation das Land im Winter, zieht nach Leh oder gleich nach Delhi. Mit der Selbstversorgung ist es schon lange vorbei. Lebensmittel kommen aus Indien. Der Tourismus kommt mehr den indischen Unternehmen zugute als der einheimischen Bevölkerung. Der junge Mann macht uns sehr nachdenklich. Mit "jallo jallo" treibt uns unser Guide zum Aufbruch an.

Die Landschaft zeigt sich auch hier wieder völlig anders mit schwarzen Felsen und Sandverwehungen.

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Nach dem leckeren Abendessen im Gastraum des Zeltplatzes gibt es draußen noch ein Lagerfeuer und indische Tanzeinlage der Mitreisenden. Ich werde natürlich aufgefordert und muss mitmachen. Nach ein paar netten Gesprächen mit den jungen Indern und Inderinnen verdrücke ich mich. Denn wer am nächsten Tag fit sein will geht lieber etwas früher ins Bett. Die nächste Tour sollte wieder länger werden. Ziel ist der See Pangong Tso ("Tso" ist das Ladakhi-Wort für "See"). Der Weg dorthin führt zunächst entlang des Flusses Shyok, dann wieder vorbei an kahlen Bergen in unterschiedlichsten Farben und durch grüne Täler. Die Straße ist zum Teil frisch asphaltiert, zum Teil Schotter und manchmal komplett weggespült. Irgendwann reißt mein Kupplungsseil, aber der Mechaniker ist nicht weit hinter mir. Der Zug wird komplett ausgetauscht. Nach 10 Minuten geht es weiter. Noch ein Stopp zum Mittagessen in einem tibetischen Restaurant in Changtang, anschließend zahlreiche Fotostopps in diesem wundervollen grünen, von einem Bach durchzogenen Tal. Nach herrlichen Kurven auf gutem Asphalt dann plötzlich zwischen den ockergelben Felsen der tiefblaue See. Es ist zum Jauchzen - ungelogen.

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Die Berge auf der anderen Seite des Sees gehören schon zu Tibet. Auf Grund der Nähe der Chinesen hält sich hier sehr viel indisches Militär auf. Immer wieder begegnen wir auf unserer Fahrt Konvois von Militärlastern.

Wir beziehen wieder unsere Luxuszelte, diesmal auf einer Höhe von 4200m und genießen den Ausblick auf die Berge in der Abendsonne.

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Es bahnt sich eine kalte Nacht an. Hinter den Zelten ragen die schnee- und eisbedeckten Berge auf. Nach dem Abendessen besorge ich mir heißes Wasser in der Küche und verwende meine Wasserflasche als Wärmflasche. Die Nacht ist nicht nur kalt sondern auch kurz, weil wir zum Sonnenaufgang mit unserer Kamera bereit sein wollen. Die Leute in der Camp-Küche erzählen uns, dass die Sonne um 5:30 Uhr aufgeht, hinter den Bergen kommt sie aber erst eine gute Stunde später zum Vorschein.

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Die Fahrt zurück nach Leh geht über den zweithöchsten Pass, den Chang La mit 5390m. Diesmal halten wir es auf dieser Höhe schon länger aus und lassen uns ein Curry schmecken, das von der indischen Armee gesponsert ist. Auf meist guter Straße geht es wieder hinunter ins Tal, das schon von Weitem grün heraufleuchtet. Durch die Felder und Wiesen gurgelt der Bach aus Gletscherwasser.

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Bis zum Abend sind wir wieder zurück in Leh, wo für einige die Tour schon endet. Sie fliegen von Leh zurück nach Delhi und Mumbai.

Für uns geht es am nächsten Morgen erst mal weiter zum Tso Moriri, einem traumhaft gelegenen Bergsee auf ca. 4500m, wo wir unsere höchstgelegene Nacht verbringen werden. Der Weg führt entlang des Indus, der sich teilweise canyonartig in die Berge schneidet. Teils fahren wir oben, teils unten am Fluss. Links und rechts steigen im 45-Grad-Winkel Berge auf, die nur aus verschiedenfarbigem Geröll zu bestehen scheinen.

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Wir überqueren den Indus kurz vor Mahe auf einer der typischen Brücken aus klappernden Stahlplatten, geschmückt mit hunderten bunter Gebetsfahnen. Anfangs noch gute Straßenverhältnisse werden ab der Abzweigung zum Kyagar Tso, einem ganz kleinen malerisch gelegenen Bergsee, zunehmend schlechter. Vorbei an einer Herde scheinbar wilder Pferde haben wir dann bis Karzok nur noch Schotterpiste unter den Rädern – was aber den Spaß nicht mindert.

Der Kyagar Tso

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Der Tso Moriri mit Gletschern in der Abendsonne.

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Nach dem Abendessen geht es noch auf das Hoteldach für Nachtaufnahmen.

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Am Morgen weckt uns wieder die Sonne. Es ist schon taghell bis sie hinter den Bergen hervorkommt. Nach dem Frühstück, bestehend aus Chai, Omelette und Toast, geht es weiter Richtung Sarchu.

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Auf einer Wiese, durch die sich ein Bach schlängelt, entdecken wir eine ganze Murmeltierfamilie. Die scheuen Tierchen haben schon eine ordentliche Speckschicht für den bevorstehenden Winter angesetzt. Das längste Murmeltier der Welt, das hier vorne und hinten aus der Höhle schaut, misst von der Schnauze bis zum Schwanz gut 2m.

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Mähdrescher gibt es hier nicht. Das Getreide wird wie vor 100 Jahren mit der Sichel geerntet.

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Nach der Überquerung eines unscheinbaren Passes, dem Pologonka La mit immerhin fast 5000m, geht es auf Schotterpiste hinunter zum Tso Kar, einem See, der teilweise mit einer meterdicken Salzschicht bedeckt ist, die man von Weitem mit Eis verwechselt.

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Hinter dem See werden wir vom Guide auf eine Offroad-Abkürzung geschickt, die uns zum Manali-Leh Highway führt. Der Streckenabschnitt ist nur kurz, aber intensiv. Mit viel Schwung driften wir durch die Sandverwehungen, bis der Highway auftaucht. Nach einiger Zeit auf der frisch asphaltierten Straße tut sich plötzlich ein Abgrund auf: ein weiterer Canyon, der sich in diese Hochebene eingegraben hat. Unten rauscht ein reißender Fluss, der Sumkhel Lungpa.

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Wir fahren bei Pang hinunter. Dort gibt es nochmal eine kleine Stärkung. Es ist noch weit bis Sarchu: 75km und mehrere Pässe. Vom Wind geformte Skulpturen aus Sandstein säumen den Weg.

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Kurz vor Sarchu durchfahren wir eine Landschaft, die uns an die Dolomiten erinnert. Schroffe Felsen ragen steil aus den Schotterkaren.

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Es wird zunehmend kälter. Ohne dass es uns bewusst ist, fahren wir schon längere Zeit zwischen 4500 und 5000m Höhe. Bevor es zum Fluss Tsarap hinunter geht, durchqueren wir noch ein Gebirge, das wieder völlig anders geformt und mit Flechten überzogen ist.

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Einer der Inder hat eine Reifenpanne. Er muss warten, bis der Pickup mit dem Ersatzrad da ist. Glück im Unglück: es ist direkt an einem spektakulären Aussichtspunkt passiert.

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Kurz vor dem Ziel bekommen wir nochmal nasse Füße. Die Laster nehmen keine Rücksicht.

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Es wird schon dunkel, als wir das Zeltlager erreichen. Zum Aufwärmen wird aber gleich heißer Chai serviert. Hier wird das Abendessen zubereitet:

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Nach dem Abendessen im Versorgungszelt präpariere ich mir wieder meine Wärmflasche. Diesmal habe ich sie bitter nötig. Am Morgen sind die Pfützen draußen gefroren. Die Diesel-Begleitfahrzeuge springen nicht an. Einer kommt nach langem Orgeln, der andere muss stehengelassen werden.

Während wir frühstücken, wird bei der Himalayan meines Spezls die Hinterradschwinge durch eine Nagelneue ausgetauscht. Man fragt sich, ob sie die zufällig dabei hatten, oder ob die bei der Himalayan öfter mal bricht.

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Jedenfalls geht es auf zur letzten Etappe. Bis zum Abend wollen wir in Manali sein. Es sind zwar nur 215 km, aber es geht nochmal über zwei Pässe: den Baralacha La mit 4900 m und den Rotang Pass mit knapp 4000 m. Bei der Auffahrt zum Baralacha La gibt es eine schwierige Stelle mit großen Steinen, die von einem Bach überspült werden.

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Auf der Strecke hinauf zum Rotang Pass wird es zwar schon grüner um uns herum, aber oben hängen noch mächtige Gletscher zwischen den Gipfeln.

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Vor lauter Anhalten und Schauen und Fotografieren verpassen wir den Anschluss an die Gruppe und meinen, vielleicht schon am Restaurant vorbeigefahren zu sein. Aber nachmittags um zwei Uhr treffen wir sie dann bei einer Polizeisperre, wo wir ohne Permit eh nicht vorbeigekommen wären.

Am Rotang Pass, der die einzige Verbindung in den Norden ist, geht es furchtbar zu, und der Schlamm macht es auch nicht besser. Surya, die indische Sonnengöttin, bescherte uns die ganzen 14 Tage strahlenden Sonnenschein. Nur am letzten Tag fängt es bei der Abfahrt vom Rotang Pass nach Manali zum Tröpfeln an.

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Noch ein Tag in Manali, dann ist das Abenteuer vorbei. Mit dem Nachtbus geht es nach Delhi und von dort zurück in die Heimat.

Das Kulturelle blieb auf dieser Reise etwas zurück - Inder scheinen sich nicht so sehr für die buddhistische Kultur zu interessieren. Die landschaftlichen Höhepunkte machten alles wieder wett. Es ist unvorstellbar wie schön und abwechslungsreich eine Bergwüste sein kann.

Der Reiseveranstalter DEVILSONWHEELZ will 2020 auch Touren speziell für Europäer in kleineren Gruppen anbieten, bei denen vielleicht auch das eine oder andere Kloster besucht wird.

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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 02.01.2020 20:37

Toller Bericht.

Wenn man bedenkt, erster Beitrag, keine Vorstellung, aber dafür gleich ein schöner Bericht mit Namensnennung des Veranstalters und weiteren Ankündigungen über Touren !!!

Könnt Ihr Euch eine ehrliche Werbung eigentlich nicht leisten das ihr das so plump platzieren müßt?
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon GS Tom » 02.01.2020 20:48

Klaus,
häng das nicht so hoch.
Für jemand, der solch eine Tour vor hat, ist das ein toller Bericht.
Warum soll er seine Zufriedenheit mit dem Veranstalter nicht ausdrücken?
Gruss
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 02.01.2020 21:00

Weil ich eigentlich davon überzeugt bin, das es der Veranstalter selbst ist der hier Werbung macht.

Erster Beitrag und das mit auffälliger Nennung?

Kann mich natürlich täuschen, aber würde mich wundern wenn das keine Werbung ist.

Und wenn man die googelt, dann kommen die nicht so super rüber wie beschrieben...

https://sites.google.com/site/devilsonwheelzreview/

nachtrag:

Sollte ich mich täuschen und es ist wirklich nur ein uneigennütziger Beitrag, dann entschuldige ich mich auch für meinen Vorwurf.
leider erlebe ich es in der letzten zeit zu oft auf vielen Seiten, das wirklich plump auf diese Art versteckte Werbung gemacht wird.
Und das nimmt langsam überhand.
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon ilguzzista » 02.01.2020 22:49

Hallo Zweifler,
ich hoffe ich kann Euch beruhigen. Ich hab das hier nur eingestellt, weil es vielleicht dem einen oder anderen so geht, wie mir. Ich war lange am überlegen ob ich die Tour mit einem deutschen Reiseanbieter oder für ein viertel der Kosten mit einem indischen mache. Ich habe es nicht bereut, den indischen genommen zu haben. Das war echt schon fast günstiger als selber organisiert. Da hat der Veranstalter schon ein bißchen Werbung verdient.
Aber meine nächste Tour wird wieder selber organisiert.

Bis dann
Tom
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 03.01.2020 09:30

Hallo

Freut mich Das Du Dich vorgestellt hast.
Ich nehme meine Vorwürfe zurück und entschuldige mich.

Wie schon geschrieben habe ich leider in letzter Zeit extrem oft erlebt das auf diese Art Werbung platziert wurde.
Und gerade wenn es ein erster Beitrag ist , dann wirkt das verdächtig.

Tut mir leid das ich das bei Dir angenommen habe.

Ich war zwar noch nicht in Ladakh unterwegs, aber in Indien in Delhi einfach eine Enfield gemietet und bin in Nordindien 3 Wochen rumgefahren.
Da es bei Mir November war schied Ladakh aus und es ging nur bis Mandi / Manali.

Die 3 Wochen waren extrem billig, mit Flug gerade mal 2000 Euro.
Motorrad 250 Euro für 3 Wochen, so eine Enfield bekommt man für 13 Dollar/Tag.

Und das Land macht Spaß.

Habt Ihr das Bier auch öfters aus Teekannen bekommen ?
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon ilguzzista » 03.01.2020 10:19

Hallo Klaus,
ich habe volles Verständnis. Wäre ja schade wenn so ein Forum voller Werbung wäre.

Rajastan würde mich auch noch reizen. Aber alleine hätte ich keine Lust und würde mich auch nicht sicher fühlen. In Indien wird man doch immer wieder über den Tisch gezogen.

Für die 12 Tage Tour habe inkl. Halbpension, Enfield und Sprit übrigens 800 bezahlt. Der große Vorteil ist aber vor allem der Mechaniker, der dabei ist.

Bier gab es übrigens gar nicht. Erst wieder in Manali. Ich bin aber auch nicht der große Biertrinker.

Schöne Grüße vom Ammersee
Tom
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon klausmong1 » 03.01.2020 10:47

Das sit wirklich günstig, das schafft man selbst kaum.

Alleine fahren war in Indien kein Problem.
Über den Tisch gezogen wurde ich auch nie.

In Varanasi haben es ein Paar probiert, die wollten mir Genehmigungen zum Fotografieren verkaufen.
Aber das war so klar das es eine Linke Sache ist.

Sonst war das Land toll.
Würde ich immer machen.

Wenn man Ladakh fährt hat eine Tour wie bei Dir den Vorteil, das man nicht den Stress hat wenn man das Motorrad woanders mietet ( Bundesstaat )
Denn da machen die Posten mit den Innungen ( Gewerkschaften ) der Taxifahrer Stress.
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Re: Ladakh - Land der Pässe

Beitragvon stollienchen » 10.01.2020 08:44

Hallo Tom!
Ein eindrucksvoller Bericht und fantastische Bilder - Danke dafür!!!
Ich überlege ja, eine ähnliche Reise zu unternehmen, gern organisiert. Mangels guter Englischkenntnisse wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, nach einem indischen Veranstalter zu suchen. Wahrscheinlich ist es (auch für weitere Reisen) das Sinnvollste, wenn ich einfach mein Englisch wieder verbessere, das vervielfältigt die Möglichkeiten... :oops:

Herzliche Grüße von

Martina
Herzliche Grüße aus Frankfurt von

Martina
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