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Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon Biki » 21.03.2016 20:05

mic_schaf hat geschrieben:[size=150] HU-Treffen: die Presenter sind mir völlig unbekannt, "seriöse" Presenter wie M.M. Erik, Panny&Simon oder wer auch immer kommen nicht.


Der total seriöse Panny war halt letztes Jahr schon da. Du wohl nicht, sonst hättest du ihn getroffen.

Dir unbekannt = unseriös?
Vielleicht solltest du mal mehr Reiseblogs anderer Mopedfahrer lesen oder dich einfach über neue Bekanntschaften freuen. Bisher fand ich die Vorträge mir bis dahin unbekannter Mopedreisender sehr bereichernd. Genau das ist doch das HU- Treffen: Vorträge ganz normaler Leute, die nicht davon leben.

Beim MRT siehst du dafür die Vorschau der seriösen (= bereits gut bekannten) professionellen Presenter, und bekommst die Einladung zu den kompletten Vorträgen mit Eintrittskosten. Dagegen hat das MRT nochmal ne andere Partykomponente...
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 16.04.2016 12:59

115000 Besucher auf Google + (fast)

Nachdem ich mir eine neue alte Yamaha FJ 1200 gekauft hatte, habe ich mit dem Umbau zum RTW-Bike 2.0 begonnen.
Viele kleine Mängel habe ich inzwischen beseitigt und sie läuft sogar, wenn auch noch nicht gut.
Die MEMO-Synchronuhren kommen leider erst nächste Woche und so habe ich das Wochenende bastel-frei.
Die bisher durchgeführten Arbeiten habe ich auf meiner HP aufgeführt: http://motorrad-reise-ecuador-anden.de.to/fj-1200.html

Dieses Jahr werde ich aber noch mit meiner XJ600 auf Tour gehen. Sie ist leichter, sparsamer und technisch einfacher als die dicke FJ.
Den Plan, eine AT RD07 zu kaufen, habe ich aufgegeben. Die Preise, die da aufgerufen werden, sind m.E. völlig absurd und komplett lächerlich.
Eine bezahlbare Drohne mit follow me Funktion, die Hindernissen ausweicht, habe ich leider nicht finden können. Daher wird es auch dieses Jahr bei Fotos und Videos bleiben.

Meine Google+ Seite hat inzwischen (fast) 115000 Besucher und das ohne Tricks und doppelten Boden.
Ich bin Mitglied in 2 Communities und nicht in 35!
Ich poste eigene Beiträge und nicht nur re-Posts.
Ich schreibe Fakten und übertreibe nicht schamlos, nur um die Fraktion der 04-10 Eiskaffee-Biker zu beeindrucken, oder die Red. vom... :wink:
Mann kann einen Frosch nehmen und ihm so lange Luft in den Popo blasen, bis der die Größe eines Elefanten hat... aber deshalb kann er trotzdem nicht trompeten! :mrgreen:

Über einen Besuch meiner Hp, Einträge ins Gästebuch und Follower auf Google+ würde ich mich sehr freuen.
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 30.04.2016 10:18

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Heute ist es offiziell so weit: 125000 Besucher auf Google+
- ohne Spam/re- Posts
-ohne Anmeldung in 35 Communitys
-ohne Multiplikatoren in den Systemmedien, der Industrie oder dem Motorrad-Einheits Presseverlag

Dazu noch 44000 auf Panoramio und (fast) 4800 auf N-Page.

Neu auf meiner Homepage/Npage sind:
- 6 "unglaubliche" Reisegeschichten
- FJ 1200 Instandsetzung/Umbau
- ein Paar Videos auf Youtube (kommt demnächst mehr)

Ich habe mir eine namenlose 4K Wifi Action Camera für wenig Geld gekauft, die sich auch während der Fahrt über ein Fernbedienung/Armband ein- und ausschalten lässt. Testfahrt folgt (nur nicht bei dem Wetter). Jedenfalls besser als die schrottige GoPro1.

Die Instandsetzung der FJ ist fast abgeschlossen:
- Luftfilter neu
- Luftfiltergummis neu
- Vergaser gereinigt, Co. eingestellt (3 Umdr.) und synchronisiert
- Ventile geprüft und eingestellt
- Kompression (kalt) geprüft
- Verkleidung, alle Risse ABS geschweißt/gelötet
- Auspuff rechts, Dichtung erneuert (heute)
- neue Oxford Heizgriffe montiert

Was noch fehlt:
- 2x FE Bremsscheiben (Wave)
- 2x AP Racing Klötze
- 18er Ritzel
- 38er Kettenblatt
- 12V USB Anschluss
- Brems- und Kupplungshebel kurz
- Lenkerprotektoren Polisport

Hat aber keine Eile, Hauptsache fährt. Jetzt kommt erst mal die XJ dran!
- Ventile prüfen
- Co prüfen und höher stellen
- Vergaser prüfen/synchronisieren

Das dauert höchstens eine Tag und dann ist sie fertig für die nächste große Reise.

Jetzt wird sich der geneigte Forist vielleicht fragen: Vergaser ausbauen, zerlegen und reinigen... muss man das können?
Wenn man eine BMW-GS mit Einspritzer fährt sicher nicht, außerdem können die ja immer die goldene (platin?) Kreditkarte ziehen...
Für mich als low-budget Reisenden ist es schon wichtig. Wenn ich unterwegs meinen verstopften Vergaser ausbaue und mir dann die bröckeligen Luftfiltergummis entgegen fallen, dann habe ich ein Problem.
Übrigens: Danke an Yamaha Deutschland GmbH, Herr Aaron L..., das sie "zur Zeit von einem Sponsoring (meiner Reise) Abstand nehmen" wollen! Vielleicht fahre ich ja irgendwann HONDA! :roll:

Vielen Dank an die zahlreichen Besucher und ganz besonders an die Unterstützer aus den Yamaha XJ/FJ Foren...


Peter M.

PS: Zum diesjährigen HU-Treffen (ab Donnerstag) werde ich nicht kommen... aus bereits vorher genannten Gründen!
Btw. Wetterbericht Sippersfeld: 4-17°
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 09.05.2016 20:15

Halbzeit

Der Motor meiner neuen (alten) FJ 1200 leidet leider unter Inkontinenz.
Zuerst habe ich versucht, das Problem von außen mit Dirko HT abzudichten. Das hat leider nicht geklappt, Problem lag innen, wo Dirko nicht hin kommt.
Also dann doch widerstrebend den Motor auseinander gebaut. Wie bei einem so alten Motorrad (1992) nicht anders zu erwarten, war alles ver- und festgerostet.
Mit viel Zeit, Schweiß und WD40 habe ich ihn seit heute komplett auseinander... Dichtungs-Set ist bestellt, neue Motor-Stehbolzen sind bestellt. Natürlich alles teuer und hätte ich gerne drauf verzichtet (ich wollte doch keine Bastelbude).
Hat aber auch sein gutes: Wenn (hoffentlich) der Motor wieder zusammen ist und läuft, dann habe ich einen grundsoliden Motor, komplett neu abgedichtet und un-kaputtbahr.
https://picasaweb.google.com/lh/photo/se-xMXJPh2kCJ0q4ZRBd9EIQk3qYN57fOlRF7BstxIw?feat=directlink

Ich denke, jeder der sich mit dem Gedanken trägt, ein 20 Jahre oder noch älteres Motorrad zu kaufen, der sollte sich meinen Bericht auf der HP mal gut ansehen. Entweder man bringt die Kiste vor der Reise auf Vordermann, oder riskiert es, unterwegs am Bock basteln zu müssen. Im Altiplano mit einem Öl siffenden Motorrad liegen zu bleiben, bei dem sich gerade die 20 Jahre alten Ventilschaft-Dichtungen verabschiedet haben, ist sicher kein Spaß. Die Ersatzteilversorgung im ist auch eher schlecht.
Außerdem ist es gut, sich sein Motorrad schon vor der Reise mal näher anzusehen... damit man unterwegs weiß, was zu tun ist wenn´s Probleme gibt.
Einen Motor, den man auseinander genommen, dann die Dichtungen zusätzlich mit Dirko HT bestrichen hat, der ist nicht nur länger dicht (als ohne), man bekommt ihn auch auseinander, ohne die neuen Dichtungen zu zerstören... das ist ein großer Vorteil unterwegs...

Der geneigte BMW GS Fahrer wird jetzt natürlich nur lächeln und lässig mit der Hand die goldene (platin) Kreditkarte ziehen... aber so was habe ich ja nicht! :mrgreen: :mrgreen:

Btw. Google+ 130000 Besucher! :mrgreen:
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 09.07.2016 22:32

Neues "Weltreisemotorrad" FJ1200, Reparatur ist (fast) abgeschlossen.

Es hat natürlich viel länger gedauert als gedacht, das eine oder andere musste ich auch 2x machen. Die neue Zylinderkopfdichtung hat´s leider bei 180 km/h auf der Dosenbahn durch geblasen...

Momentan läuft sie, aber irgendwelcher Dreck im Tank setzt mir immer wieder den Vergaser (Düsenstöcke) zu. Das ausbauen, reinigen und wieder einbauen geht schon fast im Schlaf... die ganze Geschichte gibt´s auf meiner N-Page Seite nachzulesen. Diverse Fotos/Videos habe ich auch eingestellt.

Heute habe ich eine 250km Testrunde durchs Sauerland gedreht. Wenn ich irgendwann keinen Dreck mehr im Tank habe, dann läuft sie bestimmt super!

Meine HP hat vor kurzem die 150000 Besucher geknackt, momentan ist sie schon bei 164000! Hätte ich nicht erwartet... :roll:
Eigentlich wollte ich dieses Jahr zum Stella Alpina Motorradtreffen. Die XJ ist auch fast reisefertig. Leider ist es schon dieses Wochenende...
Dann halt nächstes Jahr.

Leider wird es dieses Jahr wohl kein XJ-Treffen geben, aber zum MRT werde ich wohl fahren...

Vielleicht sehen wir uns ja da...


cu. Peter
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 24.08.2016 12:00

Update:

Ich habe an meinen Motorrädern ein Paar Servicearbeiten durchgeführt.

An der FJ1200 habe ich gewechselt:
-Ölfilter/Hiflo
-Öl/Louis 20w50
-Bremsscheiben/ France Equipment Wave Scheiben
-Bremsklötze/ AP Standard
-Bremsöl
-Kupplungsöl

Ich muss ehrlich zugeben, das ich inzwischen ziemlich angefressen bin, was die Inspektion die der Vorbesitzer in der Motorrad-"Fachwerkstatt Pablo Montoya" in München (Name geändert um die Schuldigen zu schützen) hat durchführen lassen. Die Arbeitsqualität ist nicht nur schlecht, teilweise ist das schon Betrug. Das Bremsöl war in beiden Behältern (am Lenker) nicht nur tief gelb, es war auch schmutzig. Ebenso die Bremszangen. Dreckig und speckig... die "Servicearbeiten" lt. Rechnung wurden also nie korrekt durchgeführt...Zum Glück kann ich das inzwischen alles selber machen und bin auf die "Arbeitsleistung" betrügerischer Motorradwerkstätten nicht länger angewiesen...

Zusätzlich habe ich die Sitzbank bei beiden Motorrädern mit Polsterwatte (500mm) und neuem Kunstlederbezug gepolstert.
Bilder gibt´s auf meiner Google+ Seite in der entsprechenden Sammlung.
Ist so deutlich bequemer und war nicht teuer. Die Sitzbank nach Polen schicken (130€) ist nicht notwendig. Sieht zwar besser aus, aber sitzt sich genauso gut.

Ich habe versucht, den Kettensatz auf 18/38 umzubauen, aber leider die 36er Mutter vom Ritzel nicht abbekommen. Die 32er von der XJ600 ging damals ganz einfach ab. Irgend so ein Vollxxx. in der Motorrad-"Fachwerkstatt" hat die Mutter mit deutlich über 120nm angeknallt, dabei hat die ein Sicherungsblech... ist also völlig unnötig.
Selbst mit meinem 50cm langen Drehmomentschlüssel ging die nicht ab. Nach Saisonende probier ich es noch einmal.

Das neue Motorrad fährt sich sehr komfortabel, allerdings ist nicht alles "heiter Sonnenschein":
- der Verbrauch liegt bei 5-6l ohne Gepäck
- es ist ziemlich Kurven unwillig
- einige Servicearbeiten sind deutlich arbeitsaufwändiger

Ein Beispiel!
Um den Vergaser zu reinigen muss man:
-die Sitzbank abbauen
-die Seitenverkleidungen abbauen
-den Tank abbauen
-zwei Schrauben vom Heckrahmen abschrauben um das Heck abzusenken
-den Luftfilterkasten ausbauen
-die 4 Luftfilterschläuche (Verbindung 1/2) vorsichtig vom Vergaser abbauen
-den Vergaser ausbauen
-den Vergaser zerlegen

Beim zusammen bauen muss man noch das Heck mit einem Spanngurt spannen, damit die Schrauben wieder hinein gehen...
Wenn man jetzt unterwegs auf "Weltreise" ist und das Pech hat, miesen Sprit getankt zu haben... viel Spaß! :shock:

Weiterhin negativ finde ich, das es nur wenige Reifen zur Auswahl gibt...und keine von Heidenau! :?



Update 01.09.2016
Vorgestern habe ich festgestellt, das mein Motorrad Öl verliert. Mein Hinterrad und alles hinten links war mit einem feinen Ölnebel überzogen. Zum Glück bin ich beim links fahren nicht ausgerutscht! Ursache war ein feiner Haarriss im Ölfilter Gehäusedeckel, der natürlich erst hunderte von Kilometern nach dem Ölwechsel passierte. Bei der FJ ist Ölfilter und Gehäuse getrennt, man wechselt nur das innere Filter-teil und schraubt dann mit 15 nm das Gehäuse wieder fest. Prinzipiell eine gute Idee, aber 15 nm und Alugehäuse... wieder so eine Fehlerquelle, auf die ich gut verzichten könnte.
Jedenfalls habe ich alles abgebaut, das Gehäuse mit Bremsenreiniger entfettet, mit Drahtbürste und Schleifpapier angeraut und dann mit Kaltmetall den Haarriss versiegelt. Vorher gut kneten, fest pappen und über Nacht aushärten lassen... DICHT! :idea:

https://plus.google.com/104691167511273 ... jzzGxfujGF

Heute habe ich noch an Öl Temperatur Anzeige, 12V USB Zusatzsteckdose und digitaler Bordspannungsanzeige gebastelt.
Die digitale Spannungsanzeige kostet fast nichts (9,99€) und man kann so sehen, wenn der Gleichrichter/Spannungsregler den Geist aufgibt und ihn tauschen bevor die Batterie tot gekocht wird! :idea:

Bilder gibt´s bei Google+ :mrgreen:

Wenn man ein Problem am Motorrad hat, dann kann man es mit etwas gutem Willen auch lösen.
Ob es jetzt ein Haarriss im Gehäuse ist, eine rutschende Kupplung oder eine leckende Wasserpumpe. Selbst ist der Mann.
Aber wer es fertig bringt, in 3 Monaten, auf 20000 km ein prinzipiell hervorragend verarbeitetes zuverlässiges Motorrad zu schanden zu reiten, der sollte besser BUS fahren.... :roll:

02.10.2016
Google+ Seite hat seit heute 200000 Besucher! Vielen Dank für euer Interesse! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
N-Page Seite aufgeräumt (Aktion Löschbolzen) :lol:

Ich habe mir bei Amazon für kleines Geld einen kompakten Trinkwasserfilter gekauft. Gut verarbeitet und mit 35€ nicht einmal halb so teuer wie ein "Qualitätsprodukt"!
https://www.amazon.de/gp/product/B01J0R ... UTF8&psc=1
Außerdem noch ein kleines Stativ:
https://www.amazon.de/gp/product/B0087F ... UTF8&psc=1
Bisher hatte ich nä(h)mlich nichts dabei und das war zuweilen sehr unpraktisch! :idea:

11/12.10.2016
Neuigkeiten:
Habe an beiden Motorrädern einen Gabelölwechsel durchgeführt.
Von Castrol 15W/Shell 10W auf Procycle 10W20
Einen kurzen Bericht und Fotos gibt´s hier: https://plus.google.com/104691167511273 ... ZScvA6poDP
Fakt ist: Das Procycle 10W20 ist so dünn/weich wie ein normales 10W, soll aber bei höheren/tieferen Temperaturen nicht zu hart oder zu weich werden.
So wie normales 10W. Das Castrol 15W in meiner XJ wurde nämlich bei 36° so dünn/weich, das die Gabel durchgeschlagen ist... nicht gut!
Ansonsten hilft nur etwas mehr Öl einfüllen und das Luftpolster in den Gabeln verringern...
Habe noch etwas mit der Gabelölmenge pro Gabel experimentiert. Die Vorgabe war je 449 ml/Gabel. Zuerst habe ich 500 ml :shock: eingefüllt, dann Schrittweise abgelassen. Zuerst 15 ml, dann nochmal 15 ml/Gabel. 500 war viel zu hart, 485 immer noch, 470 ml ist für mich Ok. Das kommt aber immer auf den persönlichen Geschmack an, auf die Zuladung :!: und auf die Art der Gabelfedern. Progressive brauchen eigentlich weniger Gabelöl. Meine sind progressiv, aber wahrscheinlich auch schon zu alt.

15.10.2016
Heute die Übersetzung vom Kettensatz geändert. Von 17/39 auf 18/38, das sind so ca. 700 U/min.
Weniger Drehzahl, weniger Verbrauch, mehr Reichweite
Bringt (bei der XJ) ca. 0,5l/100km... (bisher 4,5-5l/100km)
Getestet,5. Gang:
60km/h 2000 U/min
80km/h 3000 U/min
100km/h 3500 U/min
Um die Ritzelmutter (36er) zu lösen, brauchte ich ein 1,50m langes Eisenrohr als Verlängerung (des Hebels) :shock:
War an der Welle fest gerostet... das sind halt die Überraschungen, die man bei so einem alten Motorrad erleben kann.
Dabei auch alle Lager geprüft. Es sind überall Z oder 2RS Lager verbaut. Alle Lager Ok! :mrgreen:
Z-Lager, sind Lager mit einem Metallblech seitlich, RS Lager, mit Plasikring, sie Schützen das Lager davor, das Fett ausgewaschen wird.
Vor einigen Monaten las ich auf der Internetseite (Blog) bekannter Motorradreisender, das das Lager vom Kettenradträger ohne Fett und daher fest gefressen, defekt war. Ich erinnerte mich an ein altes Foto von ihnen, wo sie mit dem Dampfstrahler die Motorräder gereinigt und voll auf den Kettenradträger drauf gehalten hatten.
So was kommt von so was... Mit 2RS Lagern wär das nicht passiert!
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

20.10.2016
Heute Polisport Handprotektoren angebracht.

Lenkerenden abgeschraubt, Protektoren dran gehalten, mit 700° Heißluftfön erwärmt und angepasst. Dann mit neuen Lenkerenden fest geschraubt.
Die Protektoren brauche ich weniger zum Schutz vor Büschen, Steinschlägen oder Stürzen. Sondern als Wind- und Wetterschutz im Winter. Ich bin ja mit dieser "Schrottkiste" im letzten Winter bei 1-4° 500 km von München nach Köln gefahren, ohne Heizgriffe oder Windschutz. DAS muss ich nicht noch einmal haben.
Auch wer nicht im Winter fährt, auf Passstraßen in den Bergen kann es auch im Sommer mal ungemütlich werden. Zuletzt habe ich noch getestet, ob meine Lenkerstulpen drüber gehen:

Sie passen! Damit kann man (ich) auch bei Temperaturen von weit unter 0° noch stundenlang fahren, ohne das die Hände frieren.

Fotos gibt´s hier: https://plus.google.com/104691167511273 ... KPeE8bBzTL

24.10.2016
Die bestellen Hupen "Subaru Impreza 139 dB" sind heute per Post gekommen und wurden umgehend montiert.
Siehe Fotos:https://plus.google.com/104691167511273165799/posts/gCbdaJQ4nLW
Der Hörtest steht noch aus (wg. Dauerregen), sie sollen aber sehr laut sein!



Meine Google+ Seite hatte von Sonntag auf Montag 2600 Besucher.... :mrgreen: Ja, das Wetter ist scheiße, aber.... :shock:

Es gibt ja immer noch Motorrad-Reise-Experten die behaupten, wenn man nicht in den Zeitschriften aus dem Motorrad-Einheits-Presseverlag Artikel veröffentlicht,
dann ist man ein niemand, dann kennt einen ja keiner...
Also: Die aktuelle verkaufte Auflage aller mir bekannten Motorradzeitschriften liegt zwischen 8000 und 38000 Exemplaren.
An der Spitze die "Motorradfahrer", die aber auch von 90000 Exemplaren abgestürzt ist... in den letzten 10 Jahren.

Wenn ich jetzt noch daran denke, wie viele Zeitschriften in den Vorzimmern von Zahnärzten, Rechtsanwälten etc. achtlos herum liegen,
oder auf diversen Motorradtreffen massenweise verschenkt werden?
Wer kauft das denn noch, wer liest das denn noch?
Immer die selben übergewichtigen, PS-starken, mit Elektronik-Firlefanz voll gestopften pötthäßlchen Kisten, die man ja un-bedingt kaufen muss...
Kein Wunder, das das keiner lesen will..

Meine Google+ Seite mit aktuell 215600 Besuchern, im Schnitt 500 pro Tag, hat mehr Leser als alle Zeitschriften den M-E-P-V. :mrgreen:
Egal, ob das nun interessierte Motorradfahrer sind die sich informieren wollen, oder nur Leute die denken "was-macht-der-bloß-für-einen-Scheiß"!

Egal, ich freue mich trotzdem.


In dem Sinne (die o.G. selbst-Beweihräucherung wird demnächst Opfer des Löschbolzens)

06.11.2016 Google+ 225000 Besucher
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Bike Adventure ohne Adventure Bike

Beitragvon mic_schaf » 11.05.2017 10:05

Am 30.04 bin ich von Köln mitt meiner XJ 600 los gefahren, Ziel Cabo de Gata in Spanien ( bei Almeria).

Das ist zwar keine Weltreise (2500km), aber dafür fahre ich die auch wieder zurück.

Letztes mal war ich ja die Buckelpiste von Verdun nach Süden über einsame Landstraßen (D)) gefahren... am Abend kam ich gegen 2100 Uhr in Clermont Ferrant an, war totmüde und hatte Poposchmerzen vom feinsten!

Diesmal wollte ich schlauer sein, fuhr parallel zur mautpflichtigen Autobahn. Auf der Karte die kürzere Strecke (auch lt. Garmin Navi), aber leider hatten die Idee auch viele andere und so dauerte die Fahrt viel länger.... ich schaffte am ersten Tag nicht einmal die 850km bis Clermont...

Ein beginnender Regen mit späterem Gewitter zwang mich, auf dem erstbesten Campingplatz halt zu machen und nach einem Platz für mein Zelt zu fragen...
Doch die Wirtin hatte ein großes Herz und gab mir zum gleichen Preis ein Zimmer mit Kaffeemaschine, Wasserkocher, Microwelle und Kühlschrank. Dazu noch ein riesiger 4 Personen Tisch. Gut, das Klo und die Dusche waren auf´m Gang, aber das war mir egal.

Am nächsten Tag startete ich wieder gegen 9 Uhr, der Regen war abgezogen (erstmal), die Strecke frei. Gegen 12 Uhr kam ich bei Clermont Ferrant an und bog direkt auch die (peache-freie) Autobahn ein.
Belangloses dahin rollen über Stunden... kein Urlaubsvergügen... langweilig. Dazu noch arschkalt und der Regen war auch wieder da. Heizgriffe auf 50%, Winterhandschuhe an...
Plötzlich merke ich, das die Heizgriffe wieder aus sind... ich ahne böses....
Die Schutzschaltung schaltet ab, sobald die Batterie zu schwach ist. Die ist aber erst 2 Jahre alt (Odda) und sollte nicht das Problem sein.
Eher der Spannungsregler, für 25€ bei Ebay gekauft, mindestens 5 Jahre und 50000 km alt.
So war es dann auch.... bis Millau (Brücke, Peache 11€) habe ich es noch geschafft, ohne Licht und mit miesem Gefühl.
Unten im Dorf ist die Kiste an der ersten Tankstelle verreckt...
HUK angerufen, ein kleiner Transporter kam dann nach 30 min. und brachte mich mit sammt meinem Geraffel ins nächste IBIS Hotel. Dann die Kiste zur nächsten Yamaha Werkstatt.
3 Tage später war sie wieder fit, ich um 175€ ärmer und konnte weiter fahren...


Wird fortgesetzt:

Fotos gibt´s bei Google+ (Motorradwandern und Biker Germany)
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon klausmong1 » 11.05.2017 10:38

Das ist immer das mit diesen Billig Ebay Ersatzteilnachbauten

Erst mal billig, wenn man dann ein Problem hat so wie Du unterwegs, dann wird es viel teurer.

So gesehen, wer billig kauft, kauft Teuer...

Und bei Dir ist es noch vergleichsweise gut ausgegangen, wenn man wegen sowas Fähre oder ähnliches versäumt,. wird es krass....
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 30.05.2017 20:58

Zurück von meiner "Motorrad-Weltreise" Spanien 2017...(alles ist eine Weltreise, man muss es nur so verkaufen)! :wink:

Nach über 6000 km bin ich wieder zurück in meinen eigenen vier Wänden. Das Wetter (hier) ist genauso warm wie in Cabo de Gata, in der Wohnung 30°... :shock:

Trotzdem habe ich die Zeit genutzt, meine Fotos sortiert und hoch geladen (google+) und eine erste Fassung von meinem "sehr persönlichen" Reisebericht verfasst (N-Page).

Das Motorrad hat trotz seiner 135000km gut funktioniert, bis auf den 25€ Spannungsregler (E-Bay) ist nix kaputt gegangen...
Ich habe die Kiste einmal ordentlich gewaschen und neu gefettet, die Kette gespannt und das war´s dann auch fast.
Die Befestigungsschraube meiner "Subaru Impreza 135Db-Hupe" hatte sich gelockert und das Teil klapperte da unten fröhlich herum... hat sich gruselig angehört! :?
Die Reifen haben 1mm Profil verloren, sind immer noch TüV-konform...
Der Ölstand ist immer noch auf Maximum, die 800ml Reserve-Öl habe ich "sinnlos" spazieren gefahren...
Die Regenkombi habe ich öfter gebraucht als mir lieb war, die "wasserdichten" Reusch Winterhandschuhe sind nicht wasserdicht, saugen sich voll wie ein Schwamm und lassen sich dann schlecht aus und gar nicht mehr anziehen! Ja, ich hatte sie vor der Abreise extra noch mit Imprägnierspray behandelt...

Die Fotos meiner Panasonic Lumix DMC-FT5 Cam sind klasse geworden, die Fotos der Drohne auch nicht schlecht... ich hätte die extra gekaufte Gegenlichtblende vielleicht auch anbringen und nicht nur spazieren fahren sollen, dann hätte ich ein Paar Reflexionen weniger... aber ich hatte Angst, das könnte die Sensoren stören und am Ende fällt mir das Ding (wieder) vom Himmel....
Die Beinchenverlängerung war ein guter kauf... alle Propeller sind ganz geblieben...

Die an der Nase/Scheibe angeklebte Action Cam hat leider nur unbrauchbare Fotos und Videos gemacht, verwackelt, falsch belichtet, katastrophaler Ton...die Cam klappert im eigenen Gehäuse... :roll:
Außerdem ist sie trotzt vollem Akku nach ein Paar Minuten ausgestiegen... hat also einfach das "Action Video" abgebrochen!
Ich könnte kotzen! :evil:

Bei der nächsten Reise werde ich bestimmt noch bessere Fotos machen, aus den jetzt gemachten Fählern lernen... dann gibt´s vielleicht auch einige Videos...

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen der Fotos auf Google+ und vielleicht liest der eine oder andere auch die Reiseberichte...
Da die Fotos weder zugeschnitten, noch mit Photoshop verfälscht wurden, haben sie natürlich nicht die Qualität, die man aus den "Bombast-Motorrad-Weltreise-Storys" aus dem "Motorrad-Einheits-Presse-Verlag" gewohnt ist... ist halt alles echt!

https://plus.google.com/u/0/collection/wYnhRE



Zumindest hatte ich heute die Ehre, die Nase meines Motorrads mit einer weiteren Flagge "Andorra" zu dekorieren... ein gutes Gefühl...
...und es sind immer noch eine Menge Flaggen über....


Edit: Ich habe aus den wenigen Überresten meiner Drohnen-Videos noch einen Zusammenschnitt mit Windows Moviemaker erstellt:

https://www.youtube.com/watch?v=Upou8qKRyWo
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Motorrad Reise von Köln nach Guernsey

Beitragvon mic_schaf » 19.08.2017 20:17

Motorrad "Weltreise" Köln-Guernsey und zurück (alles ist eine Weltreise) :mrgreen:
Siehe auch "pedal the world" :roll:

Gestern bin ich von meiner einmonatigen "Welt"-Reise nach Guernsey zurück gekommen.

Einen ersten Überblick gibt´s bei Google+ https://plus.google.com/collection/Y5hKTE

Für meine erste Reise (dieses Jahr) hatte ich ja die "kleine" XJ600 benutzt und (bis auf den Gleichrichter) auch keine Probleme gehabt. Dieses mal habe ich die FJ1200 genommen. Ich bin mit einem leicht flauen Gefühl im Bauch los gefahren, schließlich hatte ich ja noch keine Erfahrung hinsichtlich der Zuverlässigkeit dieser "überschätzen Opakiste"... Aber, alles ist gut gegangen, keine Pannen&Defekte... gar nix! :D
Die FJ ist zwar lauter und durstiger als die XJ (ca.1l/100km), aber dafür ist die Sitzposition bequemer. Wenn ich 600-850km am Stück fahre und dabei 8-13 Stunden unterwegs bin, dann macht das schon einen Unterschied. Trotzdem habe ich die XJ mehr als einmal vermisst. Besonders auf den winzigen Straßen auf Guernsey fühlte ich mich mit dem dicken Eimer völlig falsch am Platz. Ein 50er Roller hätte es auch getan...

Vor der Reise:
Viel musste ich nicht vorbereiten. Die Kiste musste vorher ja eh über den TüV. Neue Reifen Avon Spirit ST, neues Öl (das alte habe ich gefiltert und in die XJ gefüllt), einen richtigen Ölfilter (Filteradapter von ZE-Tec) und mehr nicht.
Werkzeug habe ich ((bis auf das Bordwerkzeug) nichts mitgenommen, nur eine Sprühdose Mehrzweckfett (von Aldi) für die Kette.
Auch kein Öl (die verbraucht kein Öl).

Reiseequipment: Das gleiche wie immer, nur halt weniger... die "Luftmatratze" von Nordisk (Midgard) hatte schon auf der letzen Reise ihren Geist aufgegeben (Luft) und daher hatte ich die neuwertige (unbenutzte) Grand Canyon 10cm Matte dabei. Die hat dann leider auch "schon in der ersten Nacht" ebenfalls die Luft verloren... Sauerei!
Ebenso mein Nordisk "Dag" Kopfkissen... einmal im Spülbecken mit Spüli und Schwamm gereinigt und schon war es (am Ventil) kaputt! Extra pfui gold!!!

Meine Mavic Pro Drohne hatte ich ebenfalls dabei. Sie ist nicht abgestürzt oder auf´s Meer hinaus geweht worden und tolle Fotos und Videos hat sie auch gemacht. Leider keine von mir "fahrend" auf dem Motorrad. Dafür hatte ich sie ja eigendlich gekauft...ist eher ein "Radio Eriwan Werbeversprechen"!

Die Videos kann ich zur Zeit nicht schneiden und hochladen, weil mein "richtiger" Computer streikt und mein Lenovo A10 etwa so leistungsfähig ist wie ein 10 Jahre alter Taschenrechner....

Tag 1
Von Köln gegen 8 Uhr auf´s bereits am Abend zuvor gepackte Motorrad gestiegen, dann über die A4 in Richtung Aachen, über Hasselt, Antwerpen. Dann auf kleinen Straßen an der Küste entlang. Etwa da wo die "Straßenbahn" am Meer lang fährt. Landschaftlich ganz nett, man sieht nur kein Meer (ist hinter der Düne). Außerdem extem langsam und auch anstregend. Knocke-Heist fand ich extrem beschissen, so teuer wie Marbella und so häßlich wie Benidorm. Am Abend erreichte ich dann Dünkirchen, wo ich auf einem "Camping Municipal" mein erstes Nachtlager aufschlug. (Foto&Video) gibt´s später auf der HP und Google+). Der Campingplatz ist sehr ruhig am Ortsrand an den Dünen und direkt am Meer gelegen. Es sind viele Dauercamper mit ihren Hütten ähnlichen Wohnwagen da. Die freien Stellen sind dann für die durchreisenden Camper/Zelter. Mein Platz war an einer Ecke direkt an den Dünen. Einerseits schön ruhig, andererseits auch verdammt weit weg vom Klo! Gratis W-lan gibt´s auch, allerdings nur im Internetcaffee. Ein einfacher Raum mit Tischen und Stühlen, der leider um 2100 Uhr zu macht!

Tag2
Weiter an der Küste entlang (Graveline) in Richtung Calais. Landschaftlich ganz nett, aber extrem zeitaufwendig. Nach zwei Stunden Gurkerei hatte ich genug und fuhr weiter über "richtige Straßen" in Richtung Rouen. Die Autobahn kostet "Peage", die fuhr ich natürlich nicht. Außerdem hatte ich Angst, bei Calais in die Gegend zu geraten, wo die ganzen Horden von "Flüchtlingen und Verfolgten" hausen...
Von Rouen über Caen auf der Dosenbahn bis Avranches, dann auf einer gut ausgebauten Bundesstraße bis St-Malo. Dort kaufte ich mein Ticket für die Fähre (Condor 98€) und fragte die gute Frau am Schalter nach einem Camping Municipal).
"Nein, so was gibt´s hier nicht, aber da, 5km von hier ist ein ganz toller Campingplatz, ich schreibe ihnen mal die Adresse auf"!
*Ville Huchet*
Ja, am Arsch!
War erstens 15km, zweitens voll, drittens 29€!!!
Die Krönung: Als ich wieder zurück war, folgte ich den Hinweisschildern (Camping La Cite) und landete gegenüber vom Hafen mit Sicht auf den Condor Terminal.
Ich fühlte mich extrem verarscht!
Der Camping Municipal ist mit 17€ zwar auch nicht billig, aber das ist der Preis für zwei Personen... für eine gibt´s nicht!
Foto bei Google+
Auf dem Hinweg campierte ich auf der linken Seite des Platzes, hinter der Festung und es war sehr ruhig. Auf dem Rückweg auf der rechten Seite unten am Hafen und das fand ich schon ziemlich laut (nur so als Tip).
"Unterirdische Toiletten" gibt´s tatsächlich, die sind aber links unten, es gibt aber noch zwei andere Stellen.

Tag 3
Es hatte die ganze Nacht geregnet und am nächsten Morgen immer noch. Gegen 10 Uhr hörte der Regen endlich auf und ich konnte das nasse Zelt packen und mich auf den Weg zur Fähre machen... ein mal um den Hafen und fertig!
Auf der Fähre waren noch drei weitere Motorräder und zwei mit Fahrrad. Die Überfahrt war ziemlich ruhig, auf Essen und Trinken an Bord verzichtete ich aber trotzdem. In Guernsey freute ich mich schon, in nur 15 min. am Ziel zu sein, doch der Zoll sah das anders.. die winkten "ernsthaft" jeweils 4 Autos in die Zollanlage und prüften genau was in den Fahrzeugen war. Sogar in den Kofferraum wollten sie sehen. Einen Drogenhund gab es auch. DDR lässt grüßen. Ich konnte zum Glück ohne Kontrolle durchfahren. Innerlich war ich am Kochen und mein Motorrad auch!
Auf Guernsey gibt es drei Campingplätze:
Einer im Süden, kein Strand in der Nähe, eher wie "Ferien auf dem Bauernhof",
sowie zwei im Norden, ein exclusiver für "Glamper" und ein eher normaler für den schmalen Geldbeutel und auch noch näher am Strand. Dem besten Strand der Insel. Ich bin privat bei Verwanten untergekommen und kann daher zu der Qualität der Plätze nichts sagen. Mein nasses Zelt und das ganze andere nasse Zeug habe ich dann erst mal zum Trocknen aufgebaut. Nein, ich wollte nicht im Garten zelten...

Tag 4 und folgende...
Ich habe die Insel auf der Küstenstraße mehrmals umrundet. Mit 35 Meilen (ca. 50km/h) und ganz vorsichtig. Kleinste Überschreitungen werden gnadenlos geandet und man kommt in die Zeitung mit Name, Adresse und Urteil!!!
Auf den kleinen Straßen ist 15 Meilen max. und außerdem sind die Sau schmal... 50ccm Roller ist die bessere Wahl als fette Elke!
Daher habe ich auch mehr Zeit und fast mehr Kilometer zu Fuß zurück gelegt. Auf den schmalen Nebenstraßen und auf dem "Klippenpfad". Dieser führt von St. Peter Port einmal um die halbe Insel, bis halt da wo keine Klippen mehr sind...
Sehr schön zu laufen, aber Sau anstrengend. Rauf und runter, Treppen, Treppen, Treppen... zur Vorbereitung nicht Wandern gehen, sondern Kirchtürme besteigen. 3x täglich auf den Kölner Dom und nach einer Woche ist man gut vorbereitet.
Mit dem Wetter hatte ich Glück, fast jeden Tag Sonne, wenn auch nicht den ganzen Tag.

Tag 1 der Rückreise
Ich hatte schon eine Woche vorher das Ticket am Condor Schalter gekauft und dadurch 30€ gespart. Online kaufen konnte ich es nicht. Ich sage nur "trusted Visa"!
Vor 13 Uhr parkte ich bereits in Reihe eins, zusammen mit ca. 7 weiteren Motorradfahrern und mindestens 15 bis 20 Bikern. Eine Bikerin erzählte mir, wie schön es auf dem Campingplatz war. "Ferien auf dem Bauernhof" und so... 10€/pro Person und Tag.
um 1325 Uhr ging es auf die Fähre. Die Überfahrt war ruhig und sonnig, ich freute mich schon auf die endlosen Straßen in Frankreich.

Als ich die dunklen Wolken über St-Malo sah, war die gute Laune dann auch wie weg geblasen. Runter vom Schiff, keine Zollkontrolle, auf den Campingplatz und 15min. später stand mein Zelt auch schon... gerade rechtzeitig für den ersten Platzregen...
Es regnete, mit Unterbrechungen, dann auch bis zum nächsten Morgen. Ich hatte gerade noch Zeit, meine Drohne kurz aufsteigen zu lassen, ein Paar Fotos und ein Video von der Fähre zu machen.

Tag 2 der Rückreise
Morgens um 7 Uhr aufgestanden, ohne Frühstück das Geraffel abgebaut und das Motorrad beladen. Das pitschnasse Zelt hat dann auch durch den Packsack geleckt und mir einen permanent nassen Hintern beschert... aber das war eher das geringste Problem.
Meine Verwandschaft hatte mich schon vorgewarnt: "In Frankreich ist Bettenwechsel, die fahren jetzt alle nach Hause, das wird bestimmt voll"!
Ja, alle Franzosen, die vor einem Monat ihren Sommerurlaub angefangen hatten, machten sich heute auf denn Heimweg, darum schlossen die meisten Campingplätze auch 2 Tage später!
Ich düste um kurz nach 8 Uhr los und hoffe, bis 12 Uhr hinter Paris zu sein und der Blechkarravane zu entgegen... um 12 Uhr war ich aber noch weit vor Paris. Diverse Regenschauer (Platzregen) zwangen mich zu mehreren Pausen. Ich fuhr also weiter, müde, hungrig und nass, dem unvermeidlichen entgegen. Dazu kamen noch fiese Kopfschmerzen... die Küste hinauf, wieder in Richtung Calais und dann über Landstraßen oberhalb von Paris nach Osten.
Stau, Regen, Stau, Regen... dazwischen wieder freie Bahn und fast Sonnenwetter!
Meinen 3. und letzten Tankstop machte ich vor Liege (Lüttich), da wurde es aber schon dunkel. Auf einem Parkplatz vor der Grenze wechselte ich die Brille und schüttete mir das letzte Wasser in den Hals. Mir war kotzübel.
Am Rindstein, in dem die Pisse floss, saßen zwei migrantöse Kiffer und beäugten mich neugierig. Schnell machte ich mich wieder auf den Weg.
Hinter Aachen öffneten sich noch einmal die Schleusen des Himmels... war ja klar. Gegen 2230 Uhr erreichte ich Königsdorf, wo ich bei Verwandten Unterschlupf fand. Dusche, einen heißen Kakau und Ende.... 850km Horrortrip!


Wird fortgesetzt......wegen der ständigen Abstürze dieser unzuverlässigen Seite, schreibe ich den Reisebericht nur noch in Teilabschnitten... :!:
mic_schaf
 
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 24.10.2017 16:27

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"christmas came early this year"

Vor ein Paar Tagen ist mein Weihnachts-Paket von Nordisk-Equipment angekommen...

Ich hatte ja auf der letzten Reise Probleme mit meinem Equipment.
Die neuwertige Matte hat schon in der ersten Nacht die Luft verloren und mein "Dag" Kopfkissen" hat die erste Handwäsche im Spülbecken nicht überlebt...
Ich war sauer und habe meinem Ansprechpartner einen "netten Brief" (E-mail) geschickt... dann lange (Monate) nix gehört und die Sache schon innerlich ab-gehakt!
Schließlich war das Geraffel ja schon über 2 Jahre alt und zumindest das Kissen oft benutzt worden...

Doch dann kam ein Überraschungs-Paket:
1 Kissen Aften
1 Matte Grand Canyon Cruise 10.0 XW
Ein Monster-Teil, Pack-maß: 25x78cm, 3,89kg

Probe gelegen und.... klasse! Ich habe zwar K.A. wie ich dieses Monster-Teil auf meinem Möppi unterbringen soll aber: Rücken... nie wieder!

Wenn ich demnächst mal eine Nacht "probe liege", werde ich an Panny&Simon von den "Grab-Vagabunden" denken, die auf irgendwelchen schrottigen Luftmatratzen sich den Rücken kaputt liegen, nur weil die "leicht&kompakt" sind!

Zum Saison-Ende:
Die FJ1200 hat (wider erwarten) gut funktioniert. Keine Panne&Defekt, gar nichts...
Gut, der Avon-Reifen vorne macht ein seltsames "tok-tok", aber das merkt man nur bei gezogener Kupplung und Rollen lassen... entweder Reifen fählerhaft oder scheiße montiert... "Reifen-Master" :roll:
Regen ist der natürliche Feind des Avon Reifens... so wie immer...
Dafür hält er auch "ewig". Nach 4000km kein messbarer Verschleiß... "und er läuft und er läuft und er läuft!"

Ölverbrauch? Keiner! Wer kann das schon sagen, bei einem 25 Jahre alten Motorrad... :mrgreen:
Benzinverbrauch: Zwischen 4,5 und 5l auf 100km... mit vollem Urlaubsgepäck! :idea:
Fernreise-tauglich: Ja, super komfortabel, zuverlässig und bequem...
Schwächen: Zu viel Verbrauch, zu viel Gewicht, mag keine Kurven oder überraschende Richtungswechsel (Fahrverhalten: Öltanker) :shock:

Empfehlung: Für 1.000€ kaufen (oder weniger) einige Wochen Arbeit, Service- und Verschleißteile erneuern und dann 20 Jahre fahren... :idea:

Internet/selbst-Beweihräucherungs-Seiten:
Google+ Leider wurde der Counter Ende Januar von google deaktiviert, damals 250.000 Besucher (300-500/Tag)
Google Maps Foto: Dieses Jahr erst angefangen, Fotos und Rezensionen: 78.000 Klicks/Besucher, ca.500/Tag :shock:
Npage-Homepage: 12.000 Besucher, fast 900/Monat...
YouTube:10.000 Aufrufe, könnte besser sein, vielleicht ändern auf "Peters Schmink-Tips" :lol:


Schöne Grüße aus Köln an alle Motorrad-Reisenden, von Portugal (Grab-Vagabunden) bis Süd-Afrika (Tobi)



Edit: 02.11.2017
Momentan erstelle ich Rezensionen für Google Maps/Foto. Inzwischen sind schon fast 30 veröffentlicht. Fast nur über Campingplätze in vom Nordkap bis Gibraltar.
Dabei ist mir aufgefallen: Da fehlt doch einer. Der mit der jungen hübschen Camping-Platzwarts Tochter. Dann habe ich meinen Reisebericht Südeuropa 2015 geprüft und... vergessen! Ein ganzer Tag weg gefallen... Schande über mich. Schreibe ich natürlich die Tage neu... :shock:
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&ur ... boBg%3A215

Ist jetzt nicht der "Campingplatz des Jahrhunderts, aber sauber, ruhig und recht preiswert... und eine schöne Platzwarts Tochter! :mrgreen:
mic_schaf
 
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Re: Motorradreisen Ecuador 2008, 250er China Enduro

Beitragvon mic_schaf » 26.01.2018 16:47

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Google Maps/ Rezensionen-Fotos

Im Sommer letzten Jahres habe ich angefangen, Rezensionen und Fotos zu den von mir besuchten Campingplätzen einzustellen.
Mittlerweile habe ich 39 Rezensionen veröffentlicht, offenbar recht erfolgreich.

Edit 27.03.18: Die dazu gehörenden Fotos (450) wurden inzwischen
250.000 x angeklickt!

Sie sind sehr nützlich wenn man seine Reise planen will und geben einen viel besseren Überblick über die Location, als die "Hochglanz-Fotos" der Campingplatz-Betreiber. Ich habe mich manchmal selber gewundert, auf was für einem verranzten Platz ich campiert habe, der im Internet doch so toll aussah. Allerdings sind die Rezensionen anderer Besucher mit Vorsicht zu genießen. Ich habe schon auf sauberen, guten und preisgünstigen Campingplätzen campiert, die wurden von anderen Besuchern mit 1* Bewertungen ab-gestraft, nur weil die Dusche 1€ extra kostet.

Die meisten Klicks haben natürlich die Fotos, die ich mit der Mavic Pro aus der Vogelperspektive geschossen habe. Aber auch einige normale Fotos, die ich mit der LUMIX DMC geknipst habe, wurden zehntausendfach angeklickt... Dabei bin ich ja kein "Fotograf", sondern nur ein "Knipser"! :wink:

Auch meine Reiseberichte und Motorrad-Bastel-Fotos bei Google+ werden häufig angesehen. Leider ohne Counter, weil der ja seit einem Jahr nicht mehr angeboten wird (Stand 01.2017-250000). :mrgreen:

Selbst die alte Npage Seite bringt es inzwischen auf über 1000 Besucher pro Monat.
Jetzt im Winter passiert natürlich nicht allzu viel, außer das ich meine Vergaser-Membranen habe erneuern lassen (motorradbay) und meine abgesägte Tourenscheibe ersetzt habe... was das bringt, sehe ich dann im Mai! :roll:

Die mit neuen (Gummi) Membranen bestückten Vergaserschieber sind eben angekommen und wurden umgehend eingebaut.
Die Rep. hat nur 120€ gekostet. Neue Schieber hätten locker 80€/Stück gekostet. Lohnt sich also in jedem Fall!


www.motorradbay.de kann ich guten Gewissens empfehlen... :D

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Edit: 08.06.2018

Natürlich hat sich in den letzten Monaten einiges getan....

Ich habe Urlaubssperre und kann nicht weg! :? Meine Motorräder sind reisefertig aber...
Jedenfalls habe ich die Zeit genutzt, einige Wartungsarbeiten durchzuführen. Nähere Beschreibungen auf meiner HP.

Ärgernisse gab es natürlich auch. Das Steuerlager, das lt. Rechnung der "Fachwerkstatt Pablo Montoya in München" geprüft wurde, war quasi fettfrei und mit reichlich Flugrost überzogen. Von außen sah es aus wie bei Oma auf´m Dachboden... da hat in den letzten 28 Jahren wohl noch nie einer nachgesehen!

https://photos.app.goo.gl/wbpYrUVzaVDKJFVj9
https://photos.app.goo.gl/inRXBVDfqx3D16Ri7
https://photos.app.goo.gl/TxFpi1XRFv1vmRaUA

Wie macht eine "Fachwerkstatt" eine "Prüfung des Steuerlagers?
Motorrad hinten herunter drücken, am Lenker wackeln... näää, noch nicht kaputt, fahr noch ein bisschen, dann geht´s kaputt!
Das Steuerlager an meiner XJ600 hält jetzt schon 140000 km! Warum? Weil ich es regelmäßig abschmiere!


Ein Kollege aus dem XJ-Forum hat mir für kleines Geld seine Stahlflex-Bremsleitungen überlassen... Alte aus-, neue eingebaut, entlüftet... Riesen-Unterschied!
Nach 28 Jahren war das wohl überfällig:
https://photos.app.goo.gl/MYihKQpStNvJgNDR6
https://photos.app.goo.gl/t7oFgaASYhSpoVsN6
https://photos.app.goo.gl/KHwsjLTYSvWYDU7L8
https://photos.app.goo.gl/E6Kr8WyYgGYUDLbu8

Die übrig gebliebene Stahlflexleitung habe ich hinten eingebaut... Vorher konnte ich vorne den Bremshebel bis zum Griff durch ziehen... den Fußbremshebel bis gegen den Auspuff treten... das ist jetzt alles nicht mehr. Es soll ja hier Leute geben, die meinen 20 Jahre alte Gummibremsleitungen wären in Ordnung und müssten nicht gewechselt werden... :roll:
Wenn sie so einen Schrott fahren wollen... aber dann auch noch "kluge Ratschläge" geben! :?

Bei der Gelegenheit auch die Bremsbeläge hinten erneuert. Die alten waren fast bis zur Verschleiß-grenze abgefahren. Die neuen von France Equipment AP Standard LMP 155ST sind klasse. Warum Standard? Damit halten die Scheiben länger und die sind unterwegs schwerer zu ersetzen als Beläge. Btw: Das Bremsöl hinten war uralt, fast wie flüssig-Seife. Lt. Rechnung der "Fachwerkstatt" aber 2015 gewechselt worden... :twisted:


Ein Sponsor hat mir eine 24000er Powerbank überlassen. Gutes Teil. Damit kann ich mein ganzes elektronisches Geraffel unterwegs aufladen, oder über die USB Steckdose vom Motorrad.
Smartphone, Mavic-Fernbedienung, Netbook, Taschenlampe und ggf. die Shido Li-Ionen Motorrad Batterie. Falls die mal wieder leer sein sollte.

Apropos Taschenlampe! Was nützt mir unterwegs die beste Lampe, wenn sie leer ist und ich sie nicht nachladen kann?
Passend zur meiner MIXXAR CREE LED Lampe habe ich auch einen 18650er Akku, ein passendes Ladegerät und die Powerbank.

https://photos.app.goo.gl/phjRKdboZLBzVwr5A

-MIXXAR CREE LED Taschenlampe (für nur 6,50$ bei alliexpress gekauft, erstaunlich gut für das Geld)
-Kraftmax 18650er Akku (für 10€ bei Amazon gekauft, deutlich stärkeres Licht als mit AAA Batterien)
-IEGrow Akkulader USB (für 10€ bei Amazon gekauft, klein, nützlich, macht seinen Job)
-OUTXE Powerbank, kostet ca. 60€ bei Amazon, wenn man die Solarzellen optimal ausrichtet, taugt sie sogar was, hat mächtig Power und ist Regen-getestet).



An der XJ habe ich auch etwas gebastelt: Im Bereich des Gleichrichters habe ich mit dem Akkubohrer (unter Schmerzen) Löcher in die Seitenverkleidung gebohrt... weil ich nicht möchte, das mir zum 3x der Gleichrichter (dahinter) abraucht! Der wird nämlich zu heiß, weil er nicht genug Kühlluft bekommt. Hoffentlich ist das Problem gelöst!

https://photos.app.goo.gl/p97tRRifm59e7CzD7


Btw: Meine Google-Seite hat jetzt über 350000 Besucher... das ist toll, aber eigentlich sind es noch 20000 mehr.
Ich habe die Tage mir die Flugverbotszonen in xxxxxxxxx angesehen und dabei zu meinem großen Erschrecken festgestellt, xxxxxxxxxxx.
Daraufhin sofort den Löschbolzen ausgepackt und xxxxxxxxxxxxxx!
Die Fotos sind jetzt weg und die Besucher auch...
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