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Offroad unterwegs

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Offroad unterwegs

Beitragvon sandy71 » 13.11.2015 08:39

Hallo ihr. Ich reise so wie es geht ,innerhalb Europas . Italien, Frankreich ,Deutschland , Österreich ,Tschechien ,Slowakei , und dieses Jahr schaffte ich es sogar nach Polen *zwinker* . Ich liebe es Motorrad zu fahren und in die ferne reisen macht echt süchtig. Ich habe auch angefangen Offroad zu fahren. Ist aber für mich noch ein schwieriges Unterfangen. Irgendwelche schotterautobahnen sind kein Problem. Wie habt ihr das gemacht ,das Offroad fahren zu lernen? Wahrscheinlich fahren einige von euch schon seit sie 16 Jahre als sind?! Oder lernt man das fahren abseits der Straßen unwillkürlich auf reisen? Ich tu mir in manchen Sachen noch schwer. Habe jetzt angefangen auf Waldwegen für mich zu üben. ich war auch schon in Hechingen und zwei anderen offroadparks , aber ich war immer Anfänger , die anderen wussten jedesmal schon einiges vom Offroad und im Gelände fahren. Also übe ich jetzt für mich , habt ihr mir irgendwelche Tipps? Zum Beispiel bei Wasser Durchfahrten ? Matschige Straße, vielleicht noch leicht bergauf ? Tiefe und hart getrocknete Furchen? Bergrunter auf losem Schotter? ....ich glaub bei manchen Dingen heißt es nur :Gas,Gas, Gas ....und bei anderem wiederum , langsam und cool bleiben. Kann man überhaupt Tipps in Offroad geben? Was könnt ich denn für mich üben? Ich will in Ca . 3jahren mit meinem Möppi losfahren. Ziele und träume sind ,Marokko ,Russland ,Baltikum ,evtl Asien , evtl. Südamerika und noch ein bisl anderes von der Welt .
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon klausmong1 » 13.11.2015 09:31

Ich bin zwar immer schon auf Schotterwegen mit meinen Strassenmotorrädern mitgefahren wenn meine Kumpel da lang wollten.

Aber gelernt hab ich es eigentlich bei meiner ersten Mongolei REise.
Learning by doing..... :mrgreen:

Hab aber vorher einen Offroad Kurs besucht.

Und da empfehle ich Hechlingen, egal ob man BMW fährt oder nicht, der Kurs ist gut
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon charly » 13.11.2015 10:59

Hallo Sandy,
klausmong1 hat geschrieben:Und da empfehle ich Hechlingen, egal ob man BMW fährt oder nicht, der Kurs ist gut

da kann ich Klaus nur zustimmen, am besten gleich 2 Tage mit einer Leihmaschine (das macht den Kopf frei :wink: ). Für sich selbst üben ist so eine Sache, wenn man noch gar keine oder wenig Ahnung hat. Man kann sich viel falsches angewöhnen, das man nur schwer wieder raus bekommt. Ich hatte dieses Jahr in Hechlingen auch das eine oder "Aha" Erlebnis, weil ich schon länger keinen Kurs mehr hatte. Das gelernte dann selbst vertiefen, - klar.

Wen ich Dir aus eigener Erfahrung noch empfehlen kann ist der Jens Scheffler http://www.enduroschule-jens-scheffler.de.

sandy71 hat geschrieben:Kann man überhaupt Tipps in Offroad geben? Was könnt ich denn für mich üben?

Klar kann man und ich denke mal Du wirst in Hechlingen schon einiges an Tips bekommen haben, daran kannst Du arbeiten. Und je besser die Instruktoren, desto mehr Tips wirst Du bekommen :wink:.
Hier wirst Du meiner Meinung nach eher keine konkreten Tips bekommen können, weil Dich keiner fahren sehen kann. Ansonsten klassische Bücher oder Videos auf Youtube wo die Fahrtechniken erklärt werden.

Viele Grüße
Carsten
"Die Welt ist ein Buch, wer nie reist sieht nur eine Seite davon."
(Augustinus Aurelius 354-430)
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon sandy71 » 13.11.2015 12:54

Danke für eure Antworten. Ich war vorletztes Jahr im enduropark Hechlingen. Frauentraining. War gut, doch 80% von uns frauen waren blutige Anfänger , somit war das Training auch dem entsprechend. Beim Scheffler Jens war ich auch, dort bekam ich ein klasse Grundtraining. Doch jetzt fahre ich irgendwie bewusster Motorrad, in den Trainings noch hieß es für mich so ungefähr wie , Augen zu und durch. Aber ich denke ihr habt recht, wenn ich jetzt nochmal ein, zwei Offroad Trainings absolviere ,bringt es mich jetzt auf jedenfall viel weiter. Ich fahre eine husqvarna 650 Terra , 180 Kilo , manchmal wünschte ich mir sie wäre leichter . Aber ich denke wenn ich es mir ihr schaffe ,dann geht's mit kleineren maschiene gleich viel einfacher. Wenns auf große Reise geht schwebt mir sowieso eine Yamaha wr250 im Kopf rum. Ich hab aber noch keine Ahnung wie ich die am besten belade , auf jedenfall keine Soft oder Stoff -Taschen..no go..am liebsten wäre mir kofferträger plus alukoffer . Puuuuh , ich hab noch mehr Probleme als nur schwierige offroadpassagen zu fahren. Lach. Eins nach dem anderen. Gruß Sandy
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon dä Jetriebene » 27.11.2015 21:15

Naja, wenn ich die Diskussionen so verfolge, gibt es für beide Arten der Seitentaschen, Alu oder "Stoff" gute Argumente. Nur eins, zwar fällt die Kiste nicht so tief, wenn sie auf den Alucontainern aufschlägt, aber vielleicht ist es "angenehmer" wenn die Maschine durch weiche Taschen geschützt auf dein Bein landet. . .
Stephan

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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon klausmong1 » 27.11.2015 22:02

Ich hab in 2 Mongolei Reisen beides probiert, beim Ersten mal Alukoffer, und eben deswegen beim 2. mal Softbags.

Für mich ganz klar inzwischen auf solch einer Tour: Nur mehr Softbags.

Wenn ich in Europa rumfahre, und maximal ab und zu eine Schotterstrasse habe, dann Alukoffer.
Aber bei mehr Offroadanteil für mich keine Diskussion mehr.

Ich hab mir mit den Koffern im Gelände schon ziemlich weh getan.....
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon mic_schaf » 27.11.2015 23:57

Es geht auch beides...

Innen schmale Koffer, außen Taschen aus LKW-Plane!

Fahre ich seit Anfang an... die "Koffer"kosten auch nur 10€! :mrgreen:

Übrigens habe ich jetzt auch Taschen an der Nase... :wink:
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon pickypalla » 28.11.2015 02:57

klausmong1 hat geschrieben:Ich hab mir mit den Koffern im Gelände schon ziemlich weh getan.....


Ich bin bei jedem Hinfaller froh, dass ich Alukoffer habe, zusammen mit dem Boxer bzw Sturzbügeln sind meine Füße/Beine super geschützt!

Abgesehen davon liegt das Motorrad nicht ganz flach auf und der Winkel zum aufstellen ist geringer.
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon sushi » 28.11.2015 08:36

Hallo

Ob Aluboxen oder Softbag, muss jeder selber entscheiden.
Softbags sind leichter und bei einem langsamen Umkipper einfacher auszubeulen, ist ja Stoff.
Der Schutz von Kofferinhalt und Fahrer ist vergleichbar mit einer Wollmütze als Helm. :oops:
Mir haben Alukoffer meine Beine mehr geschützt als ihnen geschadet.
Aber zu dem Thema kann man Abends auf dem Camping stundenlang debattieren. :D

gruss sushi
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon klausmong1 » 28.11.2015 11:17

Ich hatte auch mein Netbook im Softbag und kein Problem.

Wäre ich Weltreisender mit ab und an Offroad, würde ich immer wieder zu Alukoffern greifen ( Ich hab ja Beides für mein Moped )

Aber gerade auf Reisen wie Mongolei usw, würde ich immer wieder die Softbags nehmen.
So viel leichter ist schon ein deutlicher Gewinn an Handling, alleine dadurch im Gelände sicherer.

Ich bin im Sand 2 x hingefallen und hab mir beide Male den Fuss unter den Koffern eingeklemmt und verdreht.
Ich hatte großes Glück das es dann nur eine Zehrung war ( Endurostiefel sei Dank ) und nichts Schlimmeres.

Bei einem Sturz wiederum in Ulan Ude im Regen auf vorstehenden Eisenbahnschienen schützte mich der Koffer.
Aber da hätte ich auch mit Softbags kein Problem gehabt, weil auch Sturzbügel da waren und mit denen geht sich der Fuss immer aus.
Aber ging ja nicht um Strasse sondern Offroad.

Ich hab beim ersten Mal mit den Koffern auch die Argumente gebracht, und dann nach einer Tour mit Softbags diese vorgezogen.
Und würde es wieder so machen.

Für mich für die Zukunft:
Reisen mit meiner Frau in Europa, eben Griechenland, Balkan, Polen, Italien usw immer Alukoffer.
Jedoch Offroadreisen Balkan, Polen, oder eben weiter weg immer Softbags.....
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon sandy71 » 28.11.2015 15:34

Uiiiii, so viele Tipps *freu* danke. Doch jetzt bin ich noch mehr verunsichert. Hmmmm. Softbags oder stofftaschen fielen immer aus meinem Programm weil ich dachte dass Nässe eindringen kann?! Alukoffer dabei ganz dicht sind , auch der Inhalt gut geschützt . An stürzen dachte ich gar nicht. Obwohl ja Alukoffer den Sturz gut abfangen können. Wenn ich mich jetzt für Alukoffer entscheide hab ich das Problem sie an der kleinen Maschiene zu befestigen. Träger selbst bauen??? Oder wisst ihr jemand der das kann? Auch mit der Federung der kleinen Yamaha macht mir Kopfzerbrechen , wieviel kann man denn wirklich beladen? Ein großes Reisemotorrad lässt sich ja problemlos Träger und Koffer montieren genauso gut beladen.
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon klausmong1 » 29.11.2015 01:23

Alukoffer sind prinzipiell dicht.

Eben prinzipiell.
Aber ich war mit 3 Freunden unterwegs, die mit den Touratech Zega am Moped fuhren, und alle hatten nach Stürzen die Zegas so deformiert, das die nicht mehr dicht waren und bei Regen nur mit Tape einigermaßen wetterfest waren.

Meine Softbags hingegen waren immer dicht.
Kommt aber immer auf die Koffer oder die Softbags an....
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon Powerwade » 03.12.2015 14:53

Softbags haben allerdings einen ganz großen Nachteil, du kannst die Dinger mit einem Messer mühelos aufschneiden. Also bist du gut beraten sie D stets im Auge zu behalten. Das bedeuted, dass du in manchen Ländern dein Motorrad nicht einfach stehen lassen kannst um dir etwas anzusehen. Das sehe ich als Hauptnachteil. Koffer sind im übrigen hervorragend als Stuhl und Tisch zu gebrauchen, wenn du campst. Meine sind auch so angebracht, dass sie bei einem Umfaller sowohl mich als auch den Beifahrer vor einquetschen schützen. Leider schon oft ausprobiert. Das Aufstellen nach einem Umfaller geht auch leichter. Nachteil ist natürlich das höhere Gewicht.

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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon klausmong1 » 03.12.2015 21:48

Das mit leichterem Diebstahl dachte ich auch bevor ich die hatte.
Aber gute Softbags schneidest nicht so schnell auf mit dem Messer, wenn sie aus dickem Material sind.

Und Alukoffer heble ich Dir mit einem Schraubenzieher schneller auf als ich das Softbag aufschneide.

Bei einem Umfaller schützen auch Softbags, bzw bei guten Sturzbügeln auch diese.
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Re: Offroad unterwegs

Beitragvon sandy71 » 08.12.2015 14:40

Meine Entscheidung ist jetzt klar . Alukoffer. Ich glaube da gibt's kein perfektes System. Jeder muss für sich selbst entscheiden.
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