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Sicherheit auf Tour

Probleme unterwegs? Wir versuchen zu helfen!

Re: Sicherheit auf Tour

Beitragvon charly » 08.11.2015 10:54

Hallo,

da hier schon vom Spot Gen3 die Rede war möchte ich mal eine Frage los werden, die mir in Bezug auf die Anwendung durch den Kopf geht, weil ich gerade einen vor mir liegen habe und überlege wie ich den sinnvoll konfigurieren sollte. Vielleicht habt ihr ja schon ähnliche Überlegungen angestellt und für euch eine Antwort gefunden.

Man hat bei dem Gerät ja verschiedene "Eskalationslevel" der Benachrichtigung:
    SOS
    Hile von Freunden
    Eigene Nachricht
    OK
Ich denke mal "SOS" ist völlig klar, man ist verletzt und kann ohne ärztliche Hilfe nicht weiter, - sprich man ist in Lebensgefahr.

Aber wie nutzt ihr "Hilfe von Freunden", wie können Freunde zuhause einem eigentlich wirklich helfen, wenn man irgendwo außerhalb Europas oder der Mittelmeer Anrainerstaaten mit dem Moped in einer menschenleeren Gegend liegen geblieben ist (Defekt, Sturz Schaden, ...)? Solange man selbst OK und nicht verletzt ist, wäre SOS ja wirklich nicht (unmittelbar) notwendig. Könnten die sich z.B. immer noch an den ADAC wenden, damit der den Hilferuf an einen lokalen Automobil Club weiter leitet :? ? Was habt ihr mit Freunden, Verwandten verabredet?

Viele Grüße
Carsten
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Re: Sicherheit auf Tour

Beitragvon klausmong1 » 08.11.2015 11:04

Zuerst einmal kann man vorher hinterlegen, wer informiert wird.

Dann ist das dort interessant, wo man keinen Handyempfang usw hat.

Und da eine Nachricht absetzen bei der Freunde wissen, das man wo ist und eben keine Möglichkeit für Kontakt usw hat, und nur eine Motorradpanne.

In Zeiten des Internets ist es dann für die Leute zu Hause möglich, das sie wen mobilisieren, der vor Ort ist.
Meistens kennt man da wen.
Zumindest in dem Land.

Beispiel bei mir:
Wenn ich in Russland, der Mongolei unterwegs bin, dann kann meine Frau mit Ihrer Familie leicht Hilfe organisieren, sie muß nur meine Position wissen, es gibt immer wen der wen kennt der wen kennt.

AUch in Türkei, Kasachstan usw läßt sich das mit der Vernetzung zB über facebook mit Bekannten lösen.

Andere Länder wären schwieriger, aber dann wäre die Nummer der Botschaft zu wählen, und das würde auch gemacht.
Zumindest so abgesprochen.
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Re: Sicherheit auf Tour

Beitragvon Pouakai » 08.11.2015 11:13

Also ich hatte vor Ort oder zu Hause immer einen kompetenten Ansprechpartner der sich in dem Land auskennt oder gute Kontakte dorthin hatte. Mit dem habe ich mich vor Beginn der Reise über technische Notfälle abgesprochen. Wenn ich das Land gewechselt und ich wieder Internet habe dann wechsle ich eventuell den technischen Notfallpartner.
Pouakai
 

Re: Sicherheit auf Tour

Beitragvon Theo.Turnschuh » 01.11.2016 21:03

Auch wenn das Thema etwas älter ist, möchte ich noch einmal darauf eingehen. Wenn ich im Ausland unterwegs bin, habe ich meistens 2 Handy dabei. Ein Sim-Karte mit einem regionalen Anbieter und eine Karte mit einem deutschen Netzbetreiber. Durch die zahlreichen Roomingabkommen erreicht man meistens eine bessere Netzabdeckung, als wenn man sich nur auf einen bestimmten (regionalen) Anbieter festlegt.
Mein persönlicher Favorit in der Region Russland, Kasachstan, Kirgistan war Beeline.
BMW R1200GS, Bj. 2004, rot
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