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Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Keks » 14.06.2012 16:35

Detlev hat geschrieben:Ansonsten bin ich, was den "Thrill" anbelangt, etwas ambivalent. Da, wo wir hinwollen, soll's noch recht viele Bären geben. Möcht ich schon mal gerne sehen. Aber ob ich unser Pfefferspray wirklich testen will ...

Detlev


Servus Detlev,

a pro pos Pfefferspray - hast Du das immer dabei? Was machst Du an der Grenze damit - offen hinlegen vor den Grenzer, tief im Gepäck verstauen? Das ein oder andere Land mag Pfefferspray als unterlaubte Waffe ansehen, oder?
Danke, Grüße
Chris
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Detlev » 20.06.2012 13:04

Das war kein Problem, ich habe es ganz offen mitgeführt. Mehr, als das Zeug gegebenenfalls entsorgen zu müssen, kann kaum passieren.

Dass wir dann in Alacakaya südwestlich von Tunceli die Arrestzellen und das Verhörzimmer (einschließlich des berühmt-berüchtigten Einwegspiegels) der Polizeiwache von innen sehen durften, ist eine ganz andere Geschichte ...

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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon dä Jetriebene » 21.06.2012 20:15

Erzähl. . .
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Detlev » 22.06.2012 08:27

Das ... muss leider dem ausführlichen Reisebericht vorbehalten bleiben, der natürlich noch etwas Zeit braucht ...

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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon dä Jetriebene » 23.07.2013 17:04

Jacktimo verdient 'ne Verwarnung oder direkt 'n Rausschmiss. Er stellt einen meiner Beiträge, als eigenen rein. Ich vermute, da will jemand nur mit Paste&Copy seiben Beitragszähler hochpuschen, um später ungestraft Werbung machen zu können.
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Theo.Turnschuh » 24.07.2013 08:15

Also der Einstellung "no risk, no fun" kann ich mich auch nicht anschliessen. Ich habe 2010 in Moskau gelebt und gearbeitet. Ich habe die Russen (und alle anderen vertretenen Nationalitäten) dort als sehr freundlich kennen gelernt. Als dann aber am 29.03.2010 die Bomben in der Metro hochgingen, haben meine Kollegen und ich auch sehr differenziert über die Lage nachgedacht. Gerade wenn solche Dinge geschehen und man fast selbst dort hereingerät, wirft das doch einige Gedanken auf. Wir haben jeden Tag die Metro auf der entsprechenden Linie genutzt und sind auch nur wenige Minuten vorher gefahren, bevor es krachte. Also was ich sagen möchte, es gibt Risikofaktoren, welche man selbst beeinflussen kann, z.B. Fahrstil, Ausrüstung, gewählte Strecke usw. und es gibt aber auch Faktoren, welchen man sehr ungeschützt ausgeliefert ist. Wenn irgendwelche Terroristen Bomben legen, weil zwischen den jeweiligen Ländern Konflikte bestehen oder sich eine Zeitung wieder einmal gemüßigt sah, Karrikaturen von Mohammed zu veröffentlichen, dann hat das eine andere Qualität. Diese Risikofaktoren kann man leider nicht beeinflussen. Wenn es diese Terroristen dann darauf anlegen, die breite Masse zu treffen, dann schaffen sie das auch (siehe Anschläge WTC, Madrid, London). Da hilft es dann auch nicht "zu lächeln, wenn man andere Menschen ansieht" bzw. freundlich auf andere zuzugehen.
Zuletzt geändert von Theo.Turnschuh am 24.07.2013 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Detlev » 24.07.2013 09:08

Moin,
nur nochmal zur Klarstellung: Weder ich (der TO), noch die, die sich dazu bislang geäußert haben, scheinen die "Einstellung" No risk, no fun zu vertreten. Es war ja auch ausdrücklich als Frage formuliert. Bislang konnte ich nicht den Eindruck gewinnen, dass sich hier Leute sehenden Auges in Bürgerkriegsgebiete o. ä. begeben - nur um des "Thrills" willen. Mir geht es darum herauszufinden, wie andere Reisende mit vermeintlichen, akuten oder latenten Gefährdungen umgehen.

Gruß
Detlev (der morgen in den Teutoburger Wald fährt - No risk, no fun!)
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Theo.Turnschuh » 24.07.2013 10:13

Hallo Detlev!

Das wollte ich Dir auch nicht unterstellen!
Meine Meinung ist, dass es abwägbare und unabwägbare Risikofaktoren gibt. Die einen kann ich beeinflussen, die anderen kaum. Ich kann mich jedenfalls der Meinung " no risk, no fun " aus einem andern Motorradforum nicht anschliessen, wenn es darum geht, durch ein ehemaliges bosnisches Minenfeld (immer noch als solches gekennzeichnet) gefahren zu sein. Stimmt, der Weg ist das Ziel! Aber der Rückweg auch ...
Minenfelder sollten, egal wie alt, nicht dazu gehören. Das bin ich mir selbst, meinem Teampartner und auch meiner Familie schuldig. Leider sehne das da nicht Alle so. Auch muss ich mich nicht allein, in abgelegenen Regionen und möglicherweise noch ohne Handyempfang auf halsbrecherische Aktionen einlassen. Wir waren dieses Jahr im Mai in Rumänien unterwegs, da ist uns auf manchen Pisten in den Karpten über 5 Stunden kene Mensch begegnet. Und Rumänien bezeichne ich noch als dichter bevölkert. Vorkehrungen für den Fall der Fälle haben wir trotzdem getroffen. Mobiltelefone mit unterschiedlichen Netzen, morgendliches Abmelden mit geplanter Strecke und abendliches Zurückmelden. Handy blieben an, um evt. geortet werden zu können usw. gegenseitige "Manöverkritik" nach etwas waghalsigeren Fahrmanövern. Der Erste macht das Tempo und weist den Nachfolgenden auf evt. erkannte Gefahrenstellen (Schlaglöcher, aus dem Boden ragende Eisen usw.) hin.
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Theo.Turnschuh » 25.07.2013 06:29

dä Jetriebene hat geschrieben:Jacktimo verdient 'ne Verwarnung oder direkt 'n Rausschmiss. Er stellt einen meiner Beiträge, als eigenen rein. Ich vermute, da will jemand nur mit Paste&Copy seiben Beitragszähler hochpuschen, um später ungestraft Werbung machen zu können.


WOW, hier werden sogar Beiträge nach Meldung gelöscht!
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon klausmong1 » 27.07.2013 06:24

Ich finde es für mich sogar so, das ich kein Risiko eingehen möchte.
Aber wenn man vor Allem Angst hat, muß man auch zu Hause bleiben.

Ich denke, das ich auf einer Weitreise sogar viel vorsichtiger fahre als zu Hause.
Und gewisse Dinge läßt man aus.

Berlin oder London sind mit Sicherheit gefährlicher als eine REise durch Russland, oder auch viele Andere Länder.
Bei Ländern wie Afghanistan oder Pakistan sollte man schon örtlich sehr vertraute Personen haben, die einem Tips geben, hier ist das Risiko sicher höher.

Ich war mit einem Freund und meiner mongolischen Familie die Tage in einem Reservat in der Mongolei, dort wimmelt es von Bären und Wölfen und Giftschlangen, alles kein Problem, die Einheimischen wissen wo es gut geht und wo es gefährlich ist.

ALso ich fühle mich auf solchen REisen nicht als Risikofahrer, auch wenn es Leute gibt, die sagen das es hier gefährlich ist.
Die waren aber noch nie hier :roll:

In Der Ukraine hat mna gesagt, in Russland ist es gefährlich, die Russen haben gesagt, die Ukraine ist gefährlich, die Mongolei auch, die Mongolen sagen das die Russen gefährlich sind, und wenn man nahcfragt, dann war noch kaum wer im anderen Land......
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Re: Zur Diskussion: "No risk - no fun"?

Beitragvon Theo.Turnschuh » 29.07.2013 19:17

Hallo Klaus!

Sehe ich auch so. Keine Angst, aber mehr mit Bedacht handeln. Vor Allem, wenn der ADAC und/oder die nächste Ambulanz weit, weit weg ist.

Im Übrigen, ich habe 1 Jahr in Russland gelebt und gearbeitet ;) Davor habe ich keine Angst!
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