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Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalitäten

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Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalitäten

Beitragvon Maikel » 16.07.2017 15:11

Hallo zusammen,

leider musste ich mein Motorrad in Kasachstan mit einem Motorschaden zurücklassen. Jetzt frage ich mich wie ich aus der Zolldeklaration die mir Russland für die Eurasische Wirtschaftsunion ausgestellt hat rauskomme. Das Ding ist noch ein knappes Jahr gültig hab also Zeit. Standort des Motorrads ist Taras ca. 300km westlich von Almaty.

Beim Kasachischen Zoll war ich gemeinsam mit einem Übersetzer. Schnell ging gar nichts 3-4 Wochen Bearbeitungszeit. Nichtmal anzünden würde das beschleunigen oder günstiger machen. Theoretisch habe ich jemanden der sich um den Import kümmern könnte ich rechne aber mit mindestens 300-500€ Gebühren Zoll etc.

Für den Rücktransport habe ich nur ein Angebot über 2000€ mit der Begründung extremer Zollaufwand, ein weiteres ist noch offen.

Hat jemand eine Idee wie ich da einfach uns günstig rauskomme?
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Re: Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalit

Beitragvon Theo.Turnschuh » 16.07.2017 16:56

Ruf mal in der Botschaft an. Die hatten in den letzten Jahren etliche Autos (Diplomatenautos), die zoll-/steuerrechtlich "sauber" verschrottet werden mussten.

http://www.kasachstan.diplo.de/Vertretu ... eiten.html

Oder Du fragst hier noch nach. Die "shutteln" in der Gegenrichtung und da kostet ein Transport Dresden - Bischkek etwa 1000 € (mit Erledigung Zoll).

http://arlberg-lech.com/de/motorradshuttle-preise.html

Plan 3, wenn gar nichts funktioniert. Mopped irgendwie nach Europa bringen lassen und dann den ADAC rufen (wenn Du Mitglied bist). Dann kommt Dein Mopped nach Hause und Du fährst/fliegst entspannt zurück.
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Re: Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalit

Beitragvon klausmong1 » 16.07.2017 20:08

hallo

Wir haben uns ja kurz in Alat an der Fähre getroffen.

Der 3. Link ist auch der, von dem ich Dir kurz erzählt habe wegen Bishkek.

So weit ist das nicht weg.

In Almaty gibt es meines WIssens einen KTM Shop.
Die Alternative wäre herrichten lassen ( Stundensätze sind dort billig )

Und dann wieder mal in jahresfrist hinfliegen und heimfahren.
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Re: Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalit

Beitragvon Theo.Turnschuh » 18.07.2017 15:12

Stimmt, auf die Idee mit reparieren lassen bin ich überhaupt nicht gekommen :roll:
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Re: Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalit

Beitragvon Maikel » 19.07.2017 08:19

Erstmal danke für die Tipps.
Aktueller Wert ist in Teilen vielleicht 1000€, die Reparatur erfordert sicher Ersatzteile für mindestens 1500€ und ist damit auch unabhängig vom Stundensatz und Qualifikation der Mechaniker vor Ort wenig attraktiv. Im Prinzip ist es nur Interessant das Motorrad heimzubringen weil man dann für die Reparaturkosten ein gebrauchtes gleiches Motorrad kaufen kann und dann aus zwei eins macht oder man verkauft es in Teilen um am Ende bei null rauszukommen. Reparieren vor Ort würde ich nur mit einem Austauschmotor und dann eben heimfahren muss mir aber noch anschauen ob das attraktiv ist der Motor passt so schlecht ins Handgepäck.

Bezüglich Botschaft die habe ich angerufen da wurde mir erklärt, dass das mein Problem sei und nicht ihre Zuständigkeit. Gnädigerweise wurden mir die Adressen vom Zoll per Mail zugeschickt.

Hätte ich von dem Transport ab Bischkek nur früher gewusst, dann würde das teil jetzt nicht in Taraz stehen so ist es wieder kompliziert weil das Ding ohne mich da schwer hinkommt.
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Re: Motorschaden => Verschrotten in Kasachstan, Zollformalit

Beitragvon klausmong1 » 20.07.2017 19:46

Frag doch mal bei dem Typen nach.
Denn der fährt die ja heim, und über Usbekistan fährt er eher nicht, also Kasachstan.


Und von daher wäre das eventuell am Weg.

Mal reden mit den leuten, dann weiß man mehr.

Verzollung kostet Dich acuh viel Kohle und Mühen.

Und einfach stehenlassen geht nur, wenn Du nie wieder nach Russland oder ein anderes Land der Zollunion einreisen willst, sonst holen Dich die Probleme ein.
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