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Reiseapotheke

Absicherung für den Fall der Fälle

Reiseapotheke

Beitragvon tobias509 » 23.04.2012 11:14

Moin !

Meine Asien-Reise nimmt langsam Gestalt an. Die Probleme werden nicht weniger .....

Mein aktuelles Probelem: Reiseapotheke

Was kommt da rein ?
Was gegen Durchfall
Schmerzmittel (Mein Doc meint: Morphium kriegt man da unten billiger ! LOL)
Was gegen Höhenkrankheit
Desinfektionszeug

Div. Nadel, Sprizen, Infusionsbesteck
Verbandszeug, Nadel und Faden

Jetzt zum Problem: Wie krieg ich die verschreibungspflichtigen Medikamente und v.a. die Sprizen und Nadeln über die Grenze ohne für einen Junkei gehalten zu werden ? Gibts da irgendein WHO Formblatt ?

Danke für die Hilfe...

Tobias
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon Keks » 24.04.2012 14:37

tobias509 hat geschrieben:Jetzt zum Problem: Wie krieg ich die verschreibungspflichtigen Medikamente und v.a. die Sprizen und Nadeln über die Grenze ohne für einen Junkei gehalten zu werden ? Gibts da irgendein WHO Formblatt ?

Da fragt meiner Erfahrung nach keiner; Medikamente für den offensichtlichen Eigenbedarf sind meiner Reiseerfahrung nach völlig uninteressant für Grenzer, ebenso ein Satz Kanülen. Weißt Du wie viele Leute mit Kanülen im Handgepäck rumlaufen, weil sie irgendwas spritzen müssen? In der Flughafen-Lounge quellen die Behälter für Nadeln manchmal über und das sind keine Junkies...

Laß´ Dir von Deinem Hausarzt eine Packung Breitbandantibiotikum mitgeben, ich glaube z.B. Cipro (je nach evt. Allergien). Desinfektionsmittel ist sinnvoll, Verbandpäckchen notwendig, Brandsalbe nicht dumm und eine gescheite Impfvorsorge das mindeste....

Grüße
Chris
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon Wombat » 24.04.2012 18:56

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten oder bei Spritzenbesteck für Diabetiker solltest Du zur Sicherheit eine ärztliche Bescheinigung mitführen, die bestätigt, dass es sich um persönlich benötigtes medizinisches Material handelt. Frag also am besten Deinen Hausarzt danach.
Ansonsten berät Dich sicher auch ein Apotheker.
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon tobias509 » 22.05.2012 14:54

Moin Zusammen,

macht es Sinn, auch noch DUKORAL zu schlucken ? Hat da jemand Erfahrungen ?

Meine Verdauung funktioniert normalerweise wie eine gut gewartete Kläranlage...

grübel,grübel..

Tobias
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon elke » 22.05.2012 19:15

Nach Dukoral müsste ich googlen, das kenne ich nicht.

Was ich mitnehmen würde, ist Micropur zum Wasserdesinfizieren. Haben wir auch immer dabei, aber meistens war Mineralwasser verfügbar. Aber besser ist besser.

Viel ist Chris nicht hinzuzufügen. Ich habe schon immer eine Menge Zeugs dabei, auch um der lästigen Sucherei nach einer Apotheke aus dem Weg zu gehen. Und such mal in der Pampa eine Apotheke.
Halstabletten, Magentabl. (wer sodbrennen kriegt), diverse Durchfall- und Erbrechenmittel, das von Chris erwähnte Antibiotikum. Ich hab sogar Kortison dabei, auf Verdacht, aber da stellt sich der Hausarzt schon an und will es mir ohne akuten Bedarf nicht verschreiben - das dürfte er nicht. Könnte beim Antibiotikum auch so sein. Bei meinem Facharzt war es kein Problem.

Für verschreibungspflichtige Medikamente habe ich für den Fall der Fälle eine Kopie des Rezepts dabei. Aber das hat noch nie jemanden interessiert.

LG
Elke
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon dä Jetriebene » 23.05.2012 21:52

Welche Medikamente, ausser sofortiges runterfahren auf 500m tiefer, hilft den bei Höhenkrankheit?

Bin beruflich einiges unterwegs. Kanülen und so waren nie Thema. Hab nur
meine persönlichen Tabletten, plus Kopfschmerz, Imodium dabei. Das war's. . .
Stephan

dä Jetriebene

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Re: Reiseapotheke

Beitragvon tobias509 » 19.06.2012 13:48

Moin,

gegen Höhenkrankheit soll vorbeugend Diamox wirken.
Keine Ahnung wie aber kommt ist Täschchen. Dazu noch:

Antibiotikum, weis noch nicht welches
Cortison

das war der verschreibungspflichtige Teil

Nächste Woche gehts los

Tobias
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon Keks » 19.06.2012 21:32

dä Jetriebene hat geschrieben:Welche Medikamente, ausser sofortiges runterfahren auf 500m tiefer, hilft den bei Höhenkrankheit?

Bin beruflich einiges unterwegs. Kanülen und so waren nie Thema. Hab nur
meine persönlichen Tabletten, plus Kopfschmerz, Imodium dabei. Das war's. . .


Mein aktueller Reiseführer für die Ukraine sagt aus, daß selbst die Ukrainer eigene Spritzen mit zum Arzt nehmen. Kann ich mir vorstellen bei einer HIV-Infektionsrate von 1v.H. Mit der Verantwortung für zwei Kinder gesegnet hab´ ich ein Soehngen Fernreise Infektionsschutzset dabei, außerdem ein paar Braunülen in Jugend-Größe.

Grüße
Chris
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Re: Reiseapotheke

Beitragvon derMarc » 19.06.2012 21:50

Hallo,

Wie krieg ich die verschreibungspflichtigen Medikamente und v.a. die Sprizen und Nadeln über die Grenze ohne für einen Junkei gehalten zu werden ? Gibts da irgendein WHO Formblatt?


eine spannende Frage, an deren Antwort ich auch interessiert wäre. Je nach dem, was und wieviel Du dabei hast könnte es ein Problem sein. Wir sind in Osteuropa so gut wie immer nach Drogen gefragt aber bisher nie kontrolliert worden. So die spannende Frage ist jetzt: Was sind denn für diese Leute alles Drogen?

Hier ist eine interessanter Beitrag zu dem Thema: uzbekistan-medical-kits-warning

Viele Grüße
Marc
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