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Motorradkombi für den Südamerikanischen Sommer

Welcher Schlafsack? Benzinkocher gesucht? Zelt zu verkaufen?

Re: Motorradkombi für den Südamerikanischen Sommer

Beitragvon ta-rider » 22.03.2018 13:08

Moin ich war wie die einheimischen in ganz normalen Klamotten Jeans und T-Shirt unterwegs. Kleider machen Leute und wenn du nicht aussiehst wie Geld auf beinen, wirst du freundlicher behandelt und weniger angebettelt http://afrikamotorrad.eu
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Re: Motorradkombi für den Südamerikanischen Sommer

Beitragvon mic_schaf » 22.03.2018 16:57

Moin ich war wie die einheimischen in ganz normalen Klamotten Jeans und T-Shirt unterwegs. Kleider machen Leute und wenn du nicht aussiehst wie Geld auf beinen, wirst du freundlicher behandelt und weniger angebettelt


Stimmt! Das gleiche gilt auch für´s Motorrad... 100,125,150,200ccm reichen für eine Person völlig aus... gibt´s schon ab 700-800€.
Fahren und weg schmeißen (oder verschenken) Bargeld haben die Einheimischen eh keins... alles nur Ratenkauf!
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Re: Motorradkombi für den Südamerikanischen Sommer

Beitragvon stitch007 » 05.04.2018 11:35

Stimmt nicht und halte ich für Unsinn.

Ich bin heilfroh, dass ich eine (dafür) vernünftige Kombi hatte, auch wenn die Qualität insgesamt das Preischild nicht rechtfertigen kann.
Da, wo ich unterwegs war, waren Stürze leider nicht immer zu vermeiden. Nach meinen Crashs möchte ich mir nicht vorstellen müssen wie ich in Jeans und T-shirt ausgesehen hätte. Das sollte man nicht vergessen, auf Schotter, Asphalt und Beton tut so ein Crash schnell übel weh und beendet die Reise vorzeitig.

Mehr oder weniger angebettelt wäre ich wahrscheinlch auch nicht worden. Ich wurde insgesamt kaum angebettelt.

Bitte gebt den Leuten nicht solche windigen "Tipps"! Ich bin in Bolivien auf der F25 zu einer Unfallstelle gekommen, wo ein Einheimischer Bengel mit einem Collectivo kollidiert war. Der sah verdammt übel aus und ich konnte bei den Verletzungen mit meinen Mitteln keine Erste Hilfe mehr leisten. Mit Schutzkleidung hätte er sich zwar auch schwer verletzt, aber möglicherweise nicht SO schwer. Also bitte...
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Re: Motorradkombi für den Südamerikanischen Sommer

Beitragvon Muninn » 05.04.2018 12:24

Ich komme gerade von einer 8-wöchigen Motorrad-Tour in Kolumbien zurück. Ich hatte bis auf ganz wenige Ausnahmen immer meine alte BMW-Atlantis-1-Lederhose sowie die Jacke Voyager GTX von Stadler mit Rückenprotektor an. Gottseidank! Als mein Motorrad plötzlich in ein tiefes Loch verschwand, das ich in der Dunkelheit übersehen hatte, flog ich noch ein Stückchen weiter und landete auf den Rücken. Ohne Protektor wäre es wohl schlimm ausgegangen, durch seinen Schutz jedoch blieb es bei Prellungen, die mich trotzdem für eine Woche ans Bett fesselten.
Ok, im Dunkeln fahren wollten wir nicht, aber wir schätzten eine Strecke falsch ein und fuhren die letzten paar Kilometer doch im Dunkeln. Pech.

Wir hatten Temperaturen zwischen 6 und 40 Grad. Ich war immer zufrieden mit Hose und Jacke. Bei Kälte zog ich die Membranjacke drunter, das reichte. Bei Hitze reichte der Fahrtwind aus, der durch die fast durchsichtige Jacke pfiff. Die fast 20 Jahre alte Lederhose gleicht die klimatischen Unterschiede ganz prima aus. Sie ist nicht zu klein, es ist überall Luft drin. Sieht vielleicht nicht so elegant aus, aber das ist mir eh wurscht.
Mit bettelnden Menschen hatten wir ganz selten zu tun. Oben in der Wüste mussten wir gelegentlich einige Pesos bezahlen, damit der durch ein Seil abgespannte Weg wieder frei gemacht wurde. Aber das war es dann auch. Die Menschen waren überall sehr freundlich, lachten gerne, wenn man mit ihnen sprach, freuten sich über jedes Foto, das man von ihnen machen wollte, am liebsten mit unserem 2-m-Hünen Goliath drauf.

Wir hatten uns übrigens AKT TTR 200 gekauft, mit jeweils 16,5 PS. Das reichte völlig, vor allem im Offroad-Bereich. Schöne leichte Mopeds, die alles mitmachten. Oft wäre eine GS grandios gescheitert, wo die AKT durchkam. Jetzt werden sie wieder verkauft. 6 der 8 Mopeds sind schon weg, der Rest wird auch bald verkauft sein.

Viele Grüße
Muninn
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