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Welches Zelt ist perfekt?

Welcher Schlafsack? Benzinkocher gesucht? Zelt zu verkaufen?

Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon martn130289 » 27.02.2016 12:08

Also mein Bruder und ich fahren seit Jahren mit einem Zelt von http://www.robens.de/Products/Tents durch die Gegend und wir sind vom Preis Leistungsverhältnis begeistert. Ich habe ein Forrest Lodge und mein Bruder die größere Sierra Lodge (ähnlich der aktuellen Lodge 2, Lodge 3).
Am besten sollte man ein Zelt im Winter kaufen, da hatten wir jeweils knapp 50€ gespart 8)

Gruß Martin
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon mic_schaf » 27.02.2016 13:48

Die Motorradpilgerin hat ein Zelt in dem man stehen kann... und im Vorzelt am Tisch auf´m Stuhl sitzen und kochen...

http://www.motorradpilgerin.de/

http://www.lonerider-motorcycle.de/

Für´n Campingplatz ideal! :mrgreen:
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon globi » 28.02.2016 13:59

Ich habe von Heimplanet das Fistral.Das steht relativ schnell und ist auch schnell wieder versorgt.

Langzeiterfahrungen hab ich noch keine...hoffe es hält mehr als 365 Tage...

http://www.heimplanet.com/de/shop/fistral/


Gruss vom Globi
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon sushi » 13.03.2016 16:25

scooter hat geschrieben:Mein Traumzelt:
Geodät, 2,20*1,80m innen zzgl. 2m² Apsiden/ Stauraum, 1,35m Höhe innen, Eingang mind. 1,25m hoch, außenliegendes Gestänge und Zeltbahnen werden eingehängt (keine Taschen)

Hallo

Bis auf die Stangenführung recht nahe an deinen Wünschen.
Exped Pegasus:
http://www.fliegfix.com/zelte/expeditio ... tueck-2015
https://www.youtube.com/watch?v=L9AOOEqGuV4
https://www.youtube.com/watch?v=g5386OaUFG0
https://www.youtube.com/watch?v=bpuAdmhtMNQ
Das muss ich mir mal im Laden ansehen.
Hat viele Details von Hilleberg "kopiert" und einige sogar besser.

gruss sushi
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon samMotTrav » 26.05.2016 15:24

scooter hat geschrieben:Mein Traumzelt:
Geodät, 2,20*1,80m innen zzgl. 2m² Apsiden/ Stauraum, 1,35m Höhe innen, Eingang mind. 1,25m hoch, außenliegendes Gestänge und Zeltbahnen werden eingehängt (keine Taschen)


dies waren mehr oder weniger auch meine must have's als ich vor einem jahr den markt druchforstet habe.
schlussendlich entschied ich mich für's husky felen 3-4:
http://www.husky-onlinestore.de/zelte/felen-3-4-green.html

das gewicht ist halt schon hoch, aber das zelt erfüllt meine anforderungen perfekt, gute qualität, sehr gutes preis/leistungs verhältnis, schnell auf und abgebaut, innenzelt kann eingehängt bleiben, bei regen kann man das innenzelt im forderen bereich aushängen und nach hinten schieben (man hat dann jede menge platz zum kochen essen etc).
die beigelegten heringe sind meiner meinung nach nur für den rasen zu hause geeignet, ich bevorzuge ein sortiment aus 8 stahlnägel, 8 profilierte alu nägel und 4 sand/schnee heringe.
footprint ist keines dabei, habe ich mir aus einem spezialgewebe selbst geschneidert und ist direkt an den innenzeltschlaufen eingehängt.
http://www.extremtextil.de/catalog/Tyvek-softstructure-1473R-74g-qm::1958.html

ich hatte es bislang so an die 5 wochen im einsatz, unter anderem letzten herbst in sardinien als es so geschüttet hat.

mitlerweile habe ich mir auch das kleinere gekauft (felen 2-3), das kleine nehme ich wenn ich alleine unterwegs bin, das grössere zu zweit.

liebe grüsse, sam
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon Fayus » 28.06.2016 11:07

Hi,
ich bin gerade auch auf der Suche nach einem neuen Motorrad Zelt und habe hier mal meine Recherche Ergebnisse zusammen geschrieben:
http://howfarcanwego.de/motorrad-zelt/
Freue mich über Anregungen
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon Plan B » 19.10.2016 21:56

Ich fahre seit Jahren mit bilig Zelt und Baumarktplane - hat bis jetzt immer gereicht.Aber wenn ich wirklich mal zu ner Weltumrundung komme würd ich am Zelt nicht sparen.

In Ländern mit viel Wald ist die Baumarktplane vom Preis,Gewicht und Einsatz Möglichkeit meine wahl.Auf freien Flächen ohne Wind Schutz ist ein Zelt das auch bei starken Wind aufzustellen ist und dann auch stehen bleibt natürlich besser.
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon steinmeister » 20.10.2016 15:53

Ich zitiere mich mal selbst: Im Februar letzten Jahres habe ich in einem anderen Forum geschrieben:

Ein Zelt soll nasses Wetter draußen halten und drinnen entstehende Nässe nach außen ableiten.
Dazu werden die typischen Temperaturgefälle Schlafsack innen - Schlafsack außen - Innenzelt - Außenzelt genutzt.
Für das eigentliche Warmhalten ist nicht das Zelt zuständig. Dafür gibt's wahlweise geeignete Getränke, die Klamotten am Leib, den Schlafsack oder heiße erotische Aktivitäten.

Moderne Zeltdächer sind nie atmungsaktiv, d.h. es sammelt sich immer Kondenswasser daran, wenn es draußen kälter ist als drinnen. Dieses Wasser muss aber irgendwie abfließen können, ohne auf das innenzelt zu tropfen.
Wenn sich das Kondenswasser an Nähten des Überzeltes sammelt und daran entlang fließt, bis es durch eine Aufhängeschlaufe o.ä. zum Innenzelt abgeleitet wird, oder wenn das Innenzelt permanent am nassen überzelt klebt, hast du eben ein Möchtegern-Zelt erwischt.

Das Einheits-Zelt z.B. hat eine Wassersäule von 3m angegeben. Das ist in Ordnung für das Oberzelt, wenn es nicht gerade bei Sturm regnet. 3m reichen aber nicht für den Zeltboden. Denn wenn der auf nassem Gras aufliegt und du stützt dich mit dem Ellbogen auf, kommt die Suppe durch. Du glaubst es nicht? Probier es aus! Beim Zeltboden fängt die tatsächliche Wasserdichtigkeit bei 10m WS an.

Ausreichende und durchdachte Lüftungsmöglichkeiten sind ein weiterer wesentlicher Punkt, der sich nicht auf den ersten Blick offenbart.

Es sind oftmals solche kleinen und aud den ersten Blick unscheinbaren Details, die ein gutes Zelt vom fast identisch aussehenden Schnäppchen unterscheiden.

Leute mit Billigzelt finden Camping üblicherweise ziemlich doof. Kann ich verstehen. ;D



Meine Frau und ich waren gerade wieder zwei Wochen mit Zelt unterwegs. Die Diskussionen hier noch im Hinterkopf habe ich mal etwas bewusster auf die Details des täglichen Umganges mit unserem aktuellen Zelt geachtet. Und da ich nun schon viele Jahrzehnte zu allen Jahreszeiten, vom 31. bis zum 70. Breitengrad und von 0 bis 3000m Höhe zeltend unterwegs bin und dabei etliche Zelte verschlissen habe, habe ich auch ein paar Vergleichsmöglichkeiten.

Natürlich decken sich meine Ansprüche nicht zu 100% mit den Eurigen. Klar kenne ich auch nicht alle Modelle, die derzeit angeboten werden. Und sicher gibt es immer sinnvolle Schnäppchen, für die man auch Qualitäts- und Handhabungskompromisse eingehen kann. Trotzdem würde ich eher ein hochwertigeres Zelt empfehlen als eines vom Aldi- Grabbeltisch.

Und 300 - bis 500€ für ein Zelt liefern im Vergleich mit - sagen wir - einer Zubehör-Auspuffanlage mit Sicherheit das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis. :D

Hier mal Details, auf die ich beim Zeltkaufentscheidungen zu achten gelernt habe:

Glasfasergestänge ist schwer und kann, wie ich leider erleben musste, schnell splittern. Alu-Gestänge ist teurer, aber wesentlich leichter und eigentlich unkaputtbar. Bei Markenzelten werden oft noch Reparaturhülsen mitgegeben, aber ich habe noch nie gehört geschweige denn erlebt, dass die mal zum Einsatz gekommen wären. Für mich kommt Glasfasergestänge nicht mehr in Frage. Wer über Geld nicht nachdenken muss, kann statt dessen über Kohlefasergestänge nachdenken.

Tunnelzelte haben ein gutes Verhältnis zw. Gewicht und Volumen, da sie vergleichsweise wenig Gestänge brauchen. Wegen der steilen Wände kann man auch gut darin sitzen/stehen. Sie brauchen aber an den Giebelseiten eine stabile Verankerung, um stabil stehen zu können. Am Sandstrand kann man Tunnelzelte vergessen, sobald ein bisschen Wind weht. Auf geschotterten Caravan-Stellplätzen hat man auch ein Problem. Außerdem ist es etwas fummelig aufzubauen, da es erst durch die Häringe steht. Unser "Hauszelt" ist ein größeres Tunnelzelt und hat sich auf naturnahen Campingplätzen als Dauerzelt gut bewährt.

Ein klassisches Kuppelzelt hat wohl das beste Verhältnis Grundfläche- Gewicht - Preis. Auch braucht es nicht zwingend Häringe, um stabil zu stehen. Da aber alle Wände geneigt sind, kann man zu zweit im 2er-Zelt eigentlich nicht mehr sitzen. Die Apsis verlangt außerdem eine Abspannung, wenn sie genutzt werden soll. Einige Kuppelzelte haben eine zusätzliche kurze First-Stange, durch die zwei der Wände steiler gehalten werden. Das ist - finde ich - eine sehr sinnvolle Erfindung.

Ein Geodätenzelt ist vergleichbar mit dem grazilen Stahlrohr-Gitterrahmens eines exotischen und teuren Motorrades. Bei Sturm allen anderen Konstruktionen überlegen, dabei sehr leicht. So ein Zelt allerdings bei Sturm aufzubauen ist nicht lustig :( Ziemliche Fummelei. Trotzdem habe ich dieses Zelt geliebt, weil es so leicht ist und so ein kleines Packmaß hat. Es hat mich viele Jahre begleitet und z.B. auch bei -10°C und Orkan auf dem Brocken meinen Nachtschlaf gewährleistet. Und obwohl der Boden nicht mehr dicht ist und ich es seit 20 Jahren nicht mehr benutzt habe, bringe ich es nicht übers Herz, es zu entsorgen. Heute nennen sich solche Zelte Expeditions-Zelte und kosten ein kleines Vermögen. Meines ist ein Vor-Wende-Zelt aus der Tschechoslovakei.

Bei vielen Zelten hat man Stofftunnel, durch die das Gestänge gefädelt werden muss. Das kostet Zeit und ist mühselig. Vor allem beim Abbau hat man den Ärger, dass sich das Gestänge in den Tunneln gern trennt und sich die Einzelteile im Stoff verhaken. Für mich kommen nur noch Zelte in Frage, bei denen das Innenzelt mit Haken o.ä. am Gestänge befestigt wird.

Stabiler Stoff ist schwer. Leichter Stoff ist empfindlich. Oder teuer. Da muss man einen Kompromiss finden. Ein Qualitätsmerkmal ist sicher, wenn der Zeltboden aus einem stabileren Stoff gefertigt ist als das Überzelt. Der Zeltboden muss mehr abkönnen, beim Dach kann man etwas sparen - an Wassersäule, Durchstich- und Weiterreißfestigkeit und damit an Gewicht. Zelte, die rundum aus dem gleichen Stoff bestehen machen mich misstrauisch.

Das Packmaß ist auch nicht ganz unwichtig. Kann man das Gestänge kurz genug zusammenfalten, dass es in's Topcase passt? Ist der Packbeutel für das Zelt groß genug, dass man das Zelt bequem hineinbekommt oder artet das Verpacken - zumal bei nassem Stoff - in eine Krampf aus und endet je nach Veranlagung in Verzweiflung resp. Wutausbrüchen?

Und - aus meiner Erfahrung ganz wesentlich: Bestehen die Häringe aus verzinktem Eisendraht oder aus durchdacht gestyltem Dural?

Mein jetziges Zelt, das Mutha Hubba von MSR, ist eine wie ich finde geniale Mischung aus Tunnel- und Kuppelzelt. Es steht zur Not ohne Häringe und auch ohne Überzelt, ist stabil und leicht und hat im Vergleich zum Gewicht eine gigantische Nutzfläche mit ziemlich steilen Außenwänden und ordentlicher Höhe. Kleines Packmaß, so dass es in die Fahrad-Tasche passt. 3kg Gewicht ist okay. Das Innenzelt bleibt bei jeder Witterung zuverlässig trocken. Beim Aufbau hab ich mal auf die Uhr geschaut: Vom Öffnen der Packtasche bis zum fertigen Abspannen haben wir zu zweit dreieinhalb Minuten gebraucht, ohne in Hektik zu verfallen. Wir haben das Zelt jetzt ca. 4 Jahre und jedes Jahr ca. 4 Wochen im Einsatz.
Da sind die 450€ gut angelegt.
Schöne Grüße aus Boblas
Matthias

Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon Andyw » 21.10.2016 22:39

Ein Zeltkauf stand für mich ebenso mal wieder an, da unser altes Vaude Campo nach ca. 10 Jahren ersetzt werden wollte...und eben deswegen wurde es erneut ein Vaude Campo. Gerne wäre es ein Hilleberg geworden, aber mehrere Gründe sprechen für das Capo:
1. Ich kenne es bereits
2. 10 Jahre hat es problemlos überstanden, intakte Reissverschlüsse
3. Sturmfest (Island, Skandinavien,...)
4. einfacher Aufbau, Innenzelt steht auch alleine
5. Günstiger Preis
damit meine Wahl
liebe Grüße
Andy
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon XT-Oli » 24.10.2016 20:42

Hallo Andy,
welches Vaude Campo hast du denn gehabt?
Gruß
Oli
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon Andyw » 24.10.2016 20:55

Servus,
ich hatte das Vaude Campo 3P, bzw. habe es jetzt erneut gekauft. Ich empfehle immer eine Größe, bzw. Person größer zu kaufen, so dass auch wirklich genug Platz ist und man nicht zusammengequetscht im Zelt verbringen muss. Man muss bedenken, dass evtl. auch mal ungewollt länger im Zelt verbracht werden muss, Starkregen o.ä. Auch empfehle ich gerne auf jeden Fall zwei Apsiden und zwei Eingänge zu haben, solange man zu zweit unterwegs ist.
lg Andy
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon XT-Oli » 26.10.2016 19:56

Hallo Andy,
danke für die Info.

Gruß
Oli
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon elbstrand » 27.10.2016 10:30

svenja http://www.svendura.de/ nutzt auf ihren vielen reisen in europa mit zelt, enduro und schlafsack dieses zelt:

https://www.amazon.de/gp/product/B00RBG ... vendura-21

als "drei-mann-zelt" bietet es genug platz für eine person mit gepäck.

my2cents,
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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon globi » 04.12.2016 18:39

Dieses Zelt hat auch was... :D

http://stayexposed.com

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Re: Welches Zelt ist perfekt?

Beitragvon xix » 09.02.2017 11:34

Nach mehreren Versuchen habe ich nun hoffentlich das richtige Zelt für mich, als Alleinschläfer, gefunden:

https://www.amazon.de/10T-Silicone-Bike ... B00G260W54

Das Zelt hat ordentliche Werte bezüglich der Dichtigkeit, Alugestänge ausreichende Innenhöhe und eine große Apside. Einzig die Farbe passt mir nicht. Die ist zu auffällig beim Wildcampen in bestimmten Ländern. Aber dahin fahre ich inzwischen nicht mehr. Zur Not bleibt mir ja immer noch meine Ausbildung in Tarnen und Täuschen im Dienste des Vaterlands. :wink:

Zuerst hatte ich erst ein 3-Personen Kuppelzelt. Das war schnell aufzubauen und stand ohne Heringe. Die Kopfhöhe war gut. Nachteile waren die fehlende Apside zum Kochen und für die nasse Ausrüstung. sowie das Volumen der Schlafkabine. Das kriegst du bei niedrigen Temperaturen nicht warm, schon gar nicht, wenn du deine nasse Ausrüstung mit reinnehmen musst und Kochen im Innenzelt ist eh ganz schlecht.

Dann kam ein Tunnelzelt von Coleman. Das hatte eine superschöne Apside fürs Kochen und die Ausrüstung. Nachteile waren die geringe Innenhöhe von 95 cm und die Fiberglasstangen. Die waren nach 20 Nächten schon aufgespalten. Viele meinen, der Aufbau von Tunnelzelten dauere ewig. Das stimmt nicht wirklich. Übung macht den Meister. Nach drei Mal bist du fast genauso schnell wie mit dem Kuppelzelt. Einzig die Häringe bei hartem Untergrund. Aber da gibts Steine, Bäume oder dein Moped etc.

Dannach und bis zuletzt hatte ich ein Geodät-Zelt von MSR mit Alugestänge und 2 kleineren Apsiden von denen ich dachte, die reichen aus. In der Einen die Ausrüstung und in der Anderen Kochen. Aber das Hin und Her, immer über die Innenkabine hinweg, hat mich genervt. Zudem weht bei Regen und offenem Ausgang doch immer Wasser bis ans Innenzelt.

Deshalb also nun das 10T. Habe es vor drei Tagen geliefert bekommen und nun im Dachboden mal aufgebaut. Ging schnell und es macht einen wertigen Eindruck. Nun bastle ich mir noch ein Groundsheet aus wasserdichtem Zeltstoff und spätestens im April steht die erste Tour an.

Alugestänge, große Apside, kleine aber dennoch mindestens 110 cm hohe Innenkabine (ich bin 180 cm klein) sind für mich die wichtigsten Voraussetzungen für ein Zelt. Klar sind Dinge wie Dichtigkeit etc. unabdingbar und es gibt freilich noch weitere Anforderungen, aber das sprengt hier den Rahmen.

Nicht so wichtig, finde ich, sind die Bauform und bei uns Mopedfahrern das Gewicht.
xix
 
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