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Schweden Ausrüstung,brauche Empfehlung

Welcher Schlafsack? Benzinkocher gesucht? Zelt zu verkaufen?

Re: Schweden Ausrüstung,brauche Empfehlung

Beitragvon Theo.Turnschuh » 19.03.2014 07:46

FalscherFinger hat geschrieben:Wenn du oft mit deiner Frau unterwegs bist könnt ihr euch natürlich auch überlegen nur einen Schlafsack ne Nummer größer zu holen. Wenn ich mit meiner Freundin unterwegs war, war der zweite Schlafsack meist unnötig da wir fast immer in einen gekrochen sind. Das ist erstens viel kuschliger und zweites übersteht man so auch Temperaturen für die der Schlafsack eigentlich nicht gedacht ist :wink:



Wäre bei mir zu gefährlich! Ich bin 196 cm und etwa 105 kg und meine Freundin ist 152 und etwas über 40 kg. Nicht auszudenken, wenn ich mich da mal ruckartig umdrehe. Ich finde sie erst am nächsten Morgen wieder :shock: und völlig kaputt :cry:
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Re: Schweden Ausrüstung,brauche Empfehlung

Beitragvon Cimme » 06.05.2014 16:14

Ich bin da oben öfter unterwegs... Und eigentlich eh viel draußen...

Ich nutze folgende Dinge...

Zelt:
Wenn ich zu zweit unterwegs bin kommt mein WECHSEL Forum 42 ZG mit ins Gepäck...
2 Apsiden / 4 Eingänge (immer einer zur Wind abgewandten Seite). Super Durchlüftung...
Und als Geodät unschlagbare Stabilität...

Wenn ich allein unterwegs bin nehme ich entweder mein Hilleberg AKTO... Sehr geil, weil leicht, super durchlüftet und Ultrastabil (wenn es gut abgespannt ist).
Oder halt mein Wechsel Pathfinder...


Iso-Matte:

Ich nutze die TrailPros von Therm-A-Rest... Hatte mal ne Luxury Camp von denen... 7,5 cm... Geiles Teil... Aber ein wenig groß... Dafür vom Komfort unerreicht...
Aber meine Trailpros tuns auch...
Komfort und R-Wert absolut 3-Jahreszeiten-Tauglich

Schlafsack:

Ui... Hier scheiden sich die Geister... Ich bin 2012 auf Daune umgestiegen... Und ich muss sagen, dass es die beste Entscheidung war, die ich je getroffen habe, was den Umstieg in der Ausrüstung angeht... Schlafkomfort im Gegensatz zur Kunstfaser um den Faktor X besser. Geiles Packmaß bei voller Wärmeisolation... Für mich gibt es nix Besseres...
Ich nutze den Nordisk Limfjord... Der hat mich auch bei Minus 8 Grad nicht im Stich gelassen.
Und wenn es doch mal kalt wird - Einfach ein Inlet rein... Das bringt noch mal 2 Grad und schont den Schlafsack...


Kocher:

Ich liebe meinen PRIMUS Omnifuel - sofern er läuft!!! Das gute ist die immense Leistung von dem Teil... Brutal wie der knallt...
Leider etwas laut und, naja, etwas wartungsintensiver als mein Gaskocher...

Außerdem haste beim Omnifuel immer deinen Sprit mit... ;-)

Und der funzt auch bei Minusgraden... Während Du Gas immer im Schlafsack aufwärmen solltest, vor Benutzung bei Minusgraden...


Diverses:

Was nutze ich sonst: Beschichtete Topfe und Pfannen von Esbit... Da brennt nix an... Scheiß Alu- und Titan-Pötte... Immer angebrannter Scheiß... Nie wieder...
Lampen nutze ich die Petzl Tica 2 XP und für Zelt eine kleine Laterne...

Was ich bei meiner Kanu-Tour in Schweden viel genutzt habe ist ein MSR-Wasserfilter... Ist nicht unbedingt nötig, aber irgendwie beruhigend...

Worauf ich NIEMALS verzichte: Mein aufblasbares Kissen... Das geht immer mit... Ich schlaf nicht gern auf meinen stinkigen Klamotten, oder flach wie ein Brett...

Sonst: Messer jedem nach seiner Fasson...
...........................................................
Eine Reise beginnt immer Kopf - und endet im Herzen
...........................................................

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Re: Schweden Ausrüstung,brauche Empfehlung

Beitragvon kolja2010 » 29.05.2014 01:40

Bin davon überzeugt, daß
a) Ausrüstung ein dynamischer Prozeß ist (wächst mit Erfahrung & Anforderungen, Hosentasche)
b) je leichter, desto schön (selbst auf einem reinen Straßenmopped)

Früher:
- Zelt Quechua T3 Ultralight Pro (Tunnel, günstig, gut ausreichend für 2)
- Kunstfaser-Schlafsäcke
- Mumpel-selbstaufblasende Isomatten
- Stirnlampe Petzl Tikka XP
- Gaskocher

Mittlerweile:
- Zelt MSR Hubba HP (1P, sehr leicht, freistehend, Sitzhöhe, ausreichend Apsis für alles Moppedkram, Innen-&Außenzelt separat aufbaubar - hat Wechsel Pathfinder ZG bei mir ausgestochen)
- Daunenschlafsack Ajungilak glaube Sphere Spring (550g, extrem 0°C), Ajungilak Tyin 5-Season (extrem -41°C)
- Isomatte Therm-a-Rest Prolite, ...
- Stirnlampe Zweibrüder LedLenser H7
- Kocher Primus Multifuel mit 0,3 & 1L Flaschen (nicht optimal, da laut, schwerer als Gas - aber funktioniert überall seit 10 Jahren, Sprit ist immer dabei, hat Power, klappt im Gegensatz zu Gas ohne weitere Vorkehrungen auch bei -40°C, nie gewartet)

Zukünftig
- Schlafsack Daune von evtl. Cumulus
- Isomatte Exped

Spätestens, wenn man die gesamte Fuhre mal aufheben muß - mehrmals - lernt man jedes nicht mitgenommene Gramm Gewicht schätzen. Oder, wenn man unerwartet in sehr schwieriges Gelände gerät.

Bei Zelten reicht ohne Erfahrung ggf. auch das einfache Baumarkt-Iglu für kleines Geld. Freistehend, schnell aufgebaut, günstig, Platz für 2. Man stellt dann schon fest, was einem fehlt.

Schlafsäcke: Daune überzeugt durch geringes Gewicht und Packmaß bei ungeschlagener Wärmeleistung. Aber wehe, sie wird naß (was üblicherweise kaum derart stark passiert, daß man den Schlafsack nicht mehr einsetzen kann). Kunstfaser wärmt auch noch wenn naß.

Kocher: In Europa tut's auch ein kleiner, leichter, sauberer, leiser Gaskocher. All diese Attribute hat ein Alles- oder Benzengkocher meist nicht. Aber dafür bekommt man den Betriebsstoff überall auf der Welt. Und Benzin brennt im Gegensatz zu normalem Gas auch wenn's richtig kalt ist (Gas muß dafür in sehr spezieller Wintermischung vorliegen)
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