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Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Gepäcksysteme, große Tanks, GPS, Reifen ...

Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Biki » 12.10.2014 13:25

Hm, das wär mir zu kompliziert. Eine gute DRZ 400 suchen, großen Tank drauf, Packtaschen dran: fertig.
Damit muss man sich keine Wartungssorgen machen, das Fahrwerk steckt gut was weg und Zubehör gibt es. Wenn's mehr Power haben soll halt 'ne 690er.

Die Kilo mehr könntest du evtl. am Fahrer sparen :twisted:
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Rotbaeckchen » 12.10.2014 18:23

Also rein vom Moped her, klingt die CCM schon interessant, aber die Bedenken von Pete kann ich teilen.
Ob man KTM- oder BMW-Teile östlich von Moskau noch bekommt, das ist mir persönlich zunächst egal. Ist nicht mein Jagdrevier. Aber bereits hier ist die Ersatzteilversorgung vermutlich schon nicht einfach, vom Service ganz zu schweigen. Für mich persönlich wäre die CCM raus.
Bin ich im Moment wieder bei der 690er KTM, trotzdem 20 bis 30 kg leichter wäre schon schön.

Bei der DRZ 400 sehe ich das Problem, eine "gute" zu finden. Bei meiner letzten TT habe ich etwas in die "Scheiße" gegriffen. Daher bin ich nun Gebrauchten gegenüber, und da vor allem Geländemaschinen, die ja etwas härter als Straßenmaschinen rangenommen werden, etwas skeptisch.

Gruß, Micha
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Biki » 12.10.2014 18:54

Rotbaeckchen hat geschrieben:Bei der DRZ 400 sehe ich das Problem, eine "gute" zu finden. Bei meiner letzten TT habe ich etwas in die "Scheiße" gegriffen. Daher bin ich nun Gebrauchten gegenüber, und da vor allem Geländemaschinen, die ja etwas härter als Straßenmaschinen rangenommen werden, etwas skeptisch.


Da würde ich eh die Sumo nehmen.
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon pip » 12.10.2014 22:18

Ich kenne das Motorrad nicht selber, werfe aber spasseshalber die Husaberg FE570 (getankt 123kg ?) in die Diskussion. Mit ihr wurde 2012 mit 6261m ein neuer Hoehenweltrekord aufgestellt - einer der Fahrer war auch die treibende Kraft hinter vielen XChallenge-Zubehoerteilen auf dem Markt. Der Aufwand, daraus ein Reisemotorrad zu bauen, scheint aehnlich.
Ein anderer Fahrer (Barton) hat anschliessend das Motorrad kurzentschlossen und ohne Probleme nach Hause in die USA gefahren und dabei die Reisetauglichkeit bewiesen. Ich zitiere (Quelle):

Lets see, 465 hours and 19,600 miles on my '11 570 now. During this time I've changed oil an average of about every 40 hours. I drain the paper filter housing every time but only change the filter every 2-3 changes, yes every 120 hours or so. A couple changes were with the factory recommended Motorex 15/50. Because it was the best I could find on the road sometimes I used Motul 7100 10/40 but nearly all were Motul 300v 10/40 single ester and the last 5 changes 300v 15/50 double ester. Motul can be readily found just about anywhere in the world, from cheap scooter shops to most Ducati dealers as well as any KTM shop in south and central America. KTM shops in Europe, North America, and Chile sell Motorex but that about it.

Bike doesn't visibly burn any oil at any time and I never have had to add any between my changes. Keep in mind all motors burn oil, and that burned oil is often replaced by unburned fuel that gets past the rings. The 570 has never failed to start, and though I haven't riden another one recently to compare imo it runs as well and feels just as scary fast as when new.

Stability- I really didn't get why so many people complain about high speed stability- until last week when I removed the steering damper to have it serviced. Without the steering damper and with an agressive front tire you really need to be careful over 60 mph. I'm not going to change the steering angle because the steep stock angle has a lot to do with how easy it is to get the bike to turn at any speed and on any terrain. Fighter planes, dirt bikes, and mid engined race cars all trade a lot of stability for maneuverability. I'll just continue to crank up the steering damper when I go fast. Saves money, handles better.

Sprockets- I can't recommend Dirt Tricks Ironman sprockets more highly. Yes they sponsored us and sent me a couple spares along the way so read whatever you want but the bottom line for me is this: 19,000 miles+ with ONE 42 rear sprocket and TWO 15 tooth front sprockets. In this time I went through 5 o-ring chains and 6 sets of rally tires. I have no visible wear on the countershaft and have never greased it or even given it much thought. I also like Iron Man's reusable washer, trying to reuse the stock front sprocket washer caused the o ring behind the counter sprocket sleeve to let go. I replaced it, added the Ironman washer, and never had another issue. I also recommend a real cushion hub, this shouldn't be new to to anyone. It probably has a lot to do with riding nearly 9,000 miles on pavement without issue.

Early on I regularly had oil in the airbox as well, especially after sustained high rpm top gear days. I suspect that the oil vapor hitting the bottom of the airfilter, condensing, and dripping back to the bottom of the airbox may be transporting dirt across the air filter and into the engine. I lowered my oil level so when cold the level is 1/3 up the sight glass. 1.25 liters with filter change and no more. With this I no longer have oil pooling in the airbox.

The bike has not had an easy cruising adventure life and was only babied at times to make tires last. I rode from Belize to northern USA, 4-6 hundred miles a day between 75 and 85 mph on pavement in 10 days. Ask Lukas or any of my riding partners how I ride the bike off road. When factoring in how the bike has been used, it is the most reliable motorcycle I've owned.

If I take the bike overseas again I'll go through the motor and everything else. In the meantime there is no reason to open the motor. I'm one to look over the whole bike all day every day. But seriously we can all stop obsessing over little things and just ride any late model Husaberg. They are not fragile, high maintenance, throw away race bikes. They are race bikes you can ride around the world.
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon klausmong1 » 13.10.2014 06:09

Aber da war die Aussage:

Lets see, 465 hours and 19,600 miles on my '11 570 now. During this time I've changed oil an average of about every 40 hours.


Das heißt er hat da 10 mal für 19.000 Milen den Ölwechsel gemacht, und 4 x Filterwechsel.

Sehr Servicefreundlich schaut das nicht aus.

Unterwegs auf Reise heißt das ein mal die Woche einen Ölwechsel, mindestens
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon martn130289 » 13.10.2014 10:42

Auf der EICMA wird BETA ein Modell praesentieren, welches zwischen der ALP und den Wettbewerbsmodellen platziert wird. Evtl interessant.

Und wenn du die Muehe nicht scheust, dann kannst du auch eine neue DRZ 400S aus den USA importieren.

Gruss Martin
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Rotbaeckchen » 13.10.2014 15:56

Also, langes Wartungsintervall wäre schön, ist aber anscheinend nicht zu bekommen.

Den Service der angesprochenen Husaberg finde ich nicht so dramatisch. Öl- und Filterwechsel sowie Ventilspiel ist für zwischendurch kein Problem - könnte ich mit leben. Habe zwar noch nicht den Einblick, aber osteuropäisches Geländefahren (ich meine nicht gemütlich Feld- und Schotterwege entlang cruisen) wird vermutlich kräftezehrend sein und da kämpft man sich nicht 10 Stunden täglich durch die Gegend. Bei 6 Stunden reiner Fahrzeit/Tag wäre das schon 1 Woche von Service zu Service. Bei einer 2-Wochen-Tour also einmal in der Mitte der Tour. Passt.

@ Martin: Hast du eine Bezeichnung der neuen Beta oder einen Link?

Gruß, Micha
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon pip » 13.10.2014 18:46

klausmong1 hat geschrieben:Das heißt er hat da 10 mal für 19.000 Milen den Ölwechsel gemacht, und 4 x Filterwechsel.

Sehr Servicefreundlich schaut das nicht aus.


Wie er auch schon bestaetigt hat, geht es hier um Ausfluege mit 2-3 Tagen laenge - da sind Oelwechsel alle 3-4000km vielleicht ok. Fuer die meisten bedeutet das, 2-3x pro Jahr. Meine NX650 bekam alle 5000km Oel: Unten ablassen, oben einfuellen, gut. Bei der XChallenge mit Oeltank hingegen waere das echt nervig. Keine Ahnung bzgl. der Husaberg.
Mich wuerde mehr stoeren, auf Fernreisen ggf. 4, 5 oder mehr Filter mitschleppen zu muessen.
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon martn130289 » 13.10.2014 18:52

also Infos gibt es noch nix weiteres, wird halt erst auf der EICMA vorgestellt und die beiden aus dem Beta Forum, die die schon fahren durften sagen nix :cry:

Infos gibts dann hier
http://betabikes.de/

Gruß Martin
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon klausmong1 » 13.10.2014 20:58

pip hat geschrieben:
klausmong1 hat geschrieben:Das heißt er hat da 10 mal für 19.000 Milen den Ölwechsel gemacht, und 4 x Filterwechsel.

Sehr Servicefreundlich schaut das nicht aus.


Wie er auch schon bestaetigt hat, geht es hier um Ausfluege mit 2-3 Tagen laenge - da sind Oelwechsel alle 3-4000km vielleicht ok. Fuer die meisten bedeutet das, 2-3x pro Jahr. Meine NX650 bekam alle 5000km Oel: Unten ablassen, oben einfuellen, gut. Bei der XChallenge mit Oeltank hingegen waere das echt nervig. Keine Ahnung bzgl. der Husaberg.
Mich wuerde mehr stoeren, auf Fernreisen ggf. 4, 5 oder mehr Filter mitschleppen zu muessen.


Um ehrlich zu sein, den Serviceintervall finde ich ein NoGo

Meine Transe hab ich am Anfang der Reise mit Öl ausgestattet und am Ende der Reise nach über 19.000 km hab ich wieder Service gemacht.
OK,zwischendurch hab ich Kupplung gewechselt, und das alte Öl eingefüllt.

Zugegeben, das war deutlich über dem vorgegebenen Wartungsintervall von ( ich meine 12.000km, bin aber nicht sicher ) aber ich will damit nur festhalten, das ich damit auf meiner Russlandreise beim Fahren wöchentlich Öl gewechselt hätte.
Und das muß nicht sein.

Selbst bei meiner "kurzen " Griechenlandreise mit der Frau müßte ich unterwegs Öl wechseln.
Das wär nix für mich :mrgreen:
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Rotbaeckchen » 14.10.2014 20:07

Irgendwas ist immer. Musste nicht Öl wechseln, dann halt die Kupplung.

Daher tendiere ich im Moment zu neuwertigerem Gerät, bei dem ich mich nur um den ganz normalen Service kümmern muss. Und halt geringes Gewicht mit max. 500 ccm. Langstreckentauglichkeit ist nicht gefordert. Nur die Strecke, die man offroad in 2 bis 3 Wochen abreißen kann. Damit fallen die meisten Geräte, die ihr hier fahrt und empfehlt, wohl raus.

Gruß, Micha
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon tdmdonner » 14.10.2014 21:08

Dann warte die Messe in ein paar Tagen ab. Dort soll so einiges neues den einzeller Reisemarkt bedienen. Wenn Du dann nicht an neuem Gerät fündig wirst, was ich mir bei Deinen Gewichtsangaben gut vorstellen kann, weiss ich auch nicht weiter.

Ich werfe dann mal die KTM Millitary in den Raum. Ready to travel ab Werk. Allerdings kollidiert sie mit Deinen Gewichtsvorstellungen und ist neu nicht mehr zu bekommen. Ich habe das Teil durch Australien gefahren, die Enduromania mitgemacht und bin frisch damit von der LGKS wieder gekommen. Das Gerät sollte genug beim Endurowandern getestet sein...
Mach Deine Spur!

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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Rotbaeckchen » 15.10.2014 08:13

Die KTM Military hatte ich auch schon im Visier. Im Prinzip tolles Gerät, aber mit einen Gewicht über 170 kg ist die mir zu schwer.

Ich habe nochmal wegen der Beta etwas gegoogelt. Auf der US-Seite von Beta habe ich das RS-Modell gefunden (http://www.betausa.com/node/1904). Laut Beschreibung ein Ding zwischen Enduro und Sportmaschine. Aber die gibt es (zumindest in den USA) schon längere Zeit. Kann es sein, dass dies das neue Modell für Europa ist oder wird das wohl etwas ganz anderes?

Gruß, Micha
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon martn130289 » 15.10.2014 09:29

Also die Beta RS schaut nicht schlecht aus, die Neue die ich meine, die kommen soll, wird wohl einen 300ccm Zweitakter haben und in Richtung KTM Freeride zielen. Also wohl eher auch nix. Ich werd mir ueber den Winter eine Alp 4.0 zulegen.

Gruss Martin
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Re: Wenn Geld keine Rolle spielt ...

Beitragvon Rotbaeckchen » 15.10.2014 18:26

Die Alp 4.0 als Zweitmoped?
Auch die hatte ich schon im Visier. Die kommt mir recht traillastig vor, weniger Enduro. Aber ich hab die noch nie live gesehen, sollte ich vielleicht mal machen.

Gruß, Micha
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