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Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Reise?

Gepäcksysteme, große Tanks, GPS, Reifen ...

Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon pip » 17.01.2020 12:28

Moin.

MaOts Garage hat geschrieben:Ich sehe schon,werde wohl bis zu meiner großen Reise doch noch eine Reiseenduro anschaffen. Aber bis dahin die Reisen onroad mit meiner CB 1300 genießen. Und für Europa sollte die Maschine wohl reichen. Für die große Runde ostwärts und die Amrika Querung suche ich mir dann eine Enduro die zu mir passt. Weiß noch nicht ob ne olle Afric Twin 750 oder eine GS 1150. [...]

Klingt absolut sinnvoll fuer mich. Meine CB750 hat Europa von Gibraltar bis zum Nordkapp erfahren, ohne Probleme zu machen. Um dann auch bei schlechten Wegen nicht umdrehen zu muessen, kam irgendwann eine GS dazu. Schnell wurde dann klar, dass sie viel zu schwer ist, wenn es drauf ankommt (siehe Vorredner). Daher habe ich sie durch eine ca. 100kg leichtere 650er ersetzt.

MaOts Garage hat geschrieben:[...] Und ich habe mit den Kleinen Maschinen das Problem, dass sie meist nicht nur klein sind vom Hubraum sondern auch gesamt. Bin ja ein großer Wickinger (2,05m ) Und komme auch bei einer 1250 GS mit hohem Sitz mit beiden Füssen locker auf den Boden. [...]

Meine 650er XChallenge hat 980mm Sitzhoehe und dank des weit angenehmeren Kniewinkels kann ich es weit laenger darauf aushalten als auf meiner GS. Nicht alle leichten Stoppelfeld-Huepfer sind also klein.
Ganz interessant: https://cycle-ergo.com/

Am Ende kann man mit fast jedem Motorrad auf grosse Reise gehen. Es gab schon Weltumrundungen auf Gold Wing, Harley Davidson Hardtail, Yamaha R1, und selbst Honda CT110 oder Grom (MSX125) waren schon auf grosser Tour.

Gruss,
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon MaOts Garage » 17.01.2020 20:54

Also schrauben kann ich,bin vom Fach. Und ich denke eine alte Maschine die ich vorher einmal koplett auf rechts drehe ist zuverläsiger wie so ein fahrender Computer auf zwei Rädern. Aber vielleicht lieg ich damit auch falsch. Nur, mitten im Nirgendwo denke ich, kann ich mir mit einem rein mechanischem Motorrad eher helfe wie mit einem CanBus vernetztem. Den den Großen Service Tester wollte ich nicht auf die Reise mitnehmen und ob es in der Pampa ein Motorradschrauber gibt der so ein CanBus Gerät flottkriegt wage ich auch zu bezweifeln.

Aber noch ist nicht endschieden oder gekauft. Ist also alles noch Zukunftsmusik
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon dä Jetriebene » 17.01.2020 22:38

Motorrad einfach wegwerfen? Wenn das Greta liest. . .

Sowas bring ich nicht über's Herz.


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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon mic_schaf » 18.01.2020 11:51

eine alte Maschine die ich vorher einmal komplett auf rechts drehe ist zuverlässiger wie so ein fahrender Computer auf zwei Rädern


Das sehe ich genauso... Ein neues Motorrad ist für 60000 km gut, danach gehen die Reparaturen los... das wird teuer und ist eher nix für selber Schrauber.

Wen an meinen Kisten was dran ist, dann haben ganz viele Besitzer die Erfahrung von fast 30 Jahren, was das Problem/Lösung ist!

Außerdem bekomme ich bei Ebay Kleinanzeigen oder bike-teile.de Ersatz für kleines Geld (Bremszange, Bremspumpe 15€) :mrgreen:
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon Gerald-W800 » 13.02.2020 11:22

Hallo Miteinander,
gutes Thema, bei dem ich immer am grinsen bin.
Aber erstmal was ist eine große Tour?
Ich fahre jährlich 8 - 12 Tkm.
Große Tour ist bei mir schon so ab 5 Tkm.
Und fast immer sind meine Begleiter mit GS u.ä. unterwegs. Und diese sind immer ganz erstaunt am Anfang.
Ich fahre eine W800. Für mich eine ausgezeichnete Tourenmaschine.
Und sicher gebt Ihr mir recht, der Fahrer macht die Tour, nicht die Maschine.

Gruß, Gerald
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon dä Jetriebene » 21.02.2020 08:39

So isset. Wobei "groß" = "lang" für jeden anders ist. Für ich mich mindestens 14 Tage, Kilometer unwichtig.

Staunen tun höchstens die Kollegen meiner Frau. War dieses Jahr das erste Mal im Februar mit, in Wales (Snowdonia). War aber nur'n Kurztrip. . .


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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon MaOts Garage » 29.02.2020 14:18

Große Tour definiere ich z.b einer Tour einmal komplette durch Europa, oder quer durch den amerikanischen Kontinent oder von Kiel in die Mongolei und zurück. Eine Reise für vierzehn Tage oder drei Wochen ist für mich eine normler Urlaub. Der so wie ich meine Wege wähle auf jeden Fall mit meiner Honda CB 1300 oder Kawasaki GPZ 1000 RX zu machen ist.
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon Gerald-W800 » 29.02.2020 17:45

Durch Europa braucht man sicher keine Enduro, die paar Strecken mit gewalztem Naturbelag schafft man mit jeder Maschine.
In den Tiefen von Asien oder Südamerika würde ich eher eine mittlere Enduro nutzen (650 ... 1000). Gutes Verhältnis von Vortrieb und Eigenmasse.
Und für Afrika, dann eher was Gepanzertes!
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon pip » 01.03.2020 06:38

Eine grosse Tour unterscheidet sich vom einfachen Urlaubstrip fuer mich dadurch, dass (1) die Wartung des Motorrades zum Thema werden kann oder (2) aussergewoehnliches Equipment mit muss. Vielleicht noch (3), wenn Visa & Co sorgfaeltige Vorplanung fordern.
Zu (1) gehoeren Reisen in abgelegene Gebiete, in denen ich nicht per FedEx in 48 Stunden ein Ersatzteil bekomme oder Reisen, bei denen ich Oelwechsel, verschlissene Reifen etc. einplanen muss.
Zu (2) koennte eine 2-woechige Wintertour nach Norwegen genauso gehoeren, wie ein Trip auf der Canning-Stock-Route (1800km Wueste mit 2 Tankstellen).
So gesehen ist ein Mopped, mit dem ich 2 Wochen touren kann, auch fuer die Grosse Reise geeignet, sofern der Wartungsaufwand ueberschaubar ist. Fuer mich gehoeren mind. 10000km zwischen Oelwechseln dazu.
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon sushi » 01.03.2020 13:17

Hallo

MaOts Garage hat geschrieben:Also schrauben kann ich,bin vom Fach. Und ich denke eine alte Maschine die ich vorher einmal koplett auf rechts drehe ist zuverläsiger wie so ein fahrender Computer auf zwei Rädern. Aber vielleicht lieg ich damit auch falsch. Nur, mitten im Nirgendwo denke ich, kann ich mir mit einem rein mechanischem Motorrad eher helfe wie mit einem CanBus vernetztem.

Bei einem neuen Motorrad sind alle Teile schon neuwertig und die Wahrscheinlichkeit dass etwas kaputt geht ist kleiner als bei einem alten wo jedes Bauteil schon seine KM auf dem Buckel hat.
Wenn du ein altes Motorrad wieder so her richtest dass du jedem Bauteil wie neu vertrauen kannst, warum nicht.
"Unsere" Motorräder fahren ausserhalb der 1.Welt nur die Reichen, in grossen Städten gibt es daher oft Händler die die neuesten Motorräder der bekannten Marken verkaufen, da ist die Wahrscheinlichkeit ein Ersatzteil zu bestellen am besten, mit einem 20 Jahre alten Motorrad wird das schwieriger.
Mit einen fahrenden Supercomputer mit CanBus etc. möchte ich auch nicht unterwegs sein, ABS und Wegfahrsperre braucht man auch nicht aber das ist leider heute immer dabei.
Hingegen Einspritzung ist eine tolle Sache, wenn ich da an meine alte 90er Jahre XTZ660 mit Vergaser denke die nicht mal über den Col de l'Iseran kam... beim Nachfolger XT660Z mit Einspritzer von 0m auf knapp 5000m in 5h kein Problem, was ich von mir nicht sagen kann. :?

Zur Eingangsfrage, Enduro oder nicht, du musst dich auf dem Motorrad wohl fühlen und die Strassenbeschaffenheit muss dir, deinem Reisestil und dem Motorrad passen.
"Quer durch den amerikanischen Kontinent" habe ich 2x gemacht, einmal auf einer ZG1200 Kawasaki "Goldwingstyle" und auf der XT660Z Yamaha.
Auf den guten Teerstrassen hat die Kawa mehr gepasst, die Yamaha hat mir aber viele Schotter/Sandpisten ermöglicht. 2 unterschiedliche Konzepte, 2 unterschiedliche Reisen.


Was ist eine grosse oder kleine Tour?
Das verlassen der "ADAC-Schutzbrief" Infrastruktur, Visa, CDP oder Motorrad im Pass registriert... etc. stellen den Fahrenden bei einer Panne oder Verletzung vor andere Probleme.
Wartungsarbeiten kann man Weltweit machen lassen, nicht in jedem Dorf aber alle 10-15Tkm lasst sich eine Werkstatt finden die das macht.
10km über den Wartungsintervall lässt vielleicht das Servicebuch schlecht aussehen und die Garantie verfällt aber dem Motorrad schadet das noch nicht.
Aber das kann nur jeder für sich beantworten.
Dem Motorrad ist es grundsätzlich egal wo es ist, es weiss es ja nicht. :wink:


pip hat geschrieben:ein Trip auf der Canning-Stock-Route (1800km Wueste mit 2 Tankstellen).


Ein Traum seit ich das erste Mal davon lies, den ich wohl aus logistischen Gründen nie machen werde.
Gibt es mittlerweile mehr als die vorbestellten Fässer bei den "Fuel drops" als Tankmöglichkeit?

gruss sushi
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon mic_schaf » 01.03.2020 21:36

Braucht es unbedingt eine Enduro für eine große Reise?

Braucht es unbedingt ein großes Motorrad für eine Reise?

Nein, weder noch... Eine Enduro braucht man nur, wenn man sehr schlechte Straßen fahren will, polnische Schlagloch-pisten (Goldap) oder wilhelminisches Kopfsteinpflaster (Luckow, DDR).

Ein großes Motorrad (Hubraum) nur für Autobahn in Deutschland.

In 3. Welt-Ländern ist man mit einem Motorrad das die einheimischen fahren besser bedient. Kein Transport, kein Zoll, keine Probleme mit Reparatur und Ersatzteilen...

Ich sage nur: Luftfilter per DHL Express, 200€ DHL, 20€ der Luftfilter... :shock:

Der Vorteile eines alten Motorrads (20-30 Jahre) ist: Alle Fehler und Krankheiten sind bekannt und gelöst, Ersatzteile gebraucht (bike-teile.de) spottbillig zu haben.

Ausgenommen Teile, die nicht mehr hergestellt werden (Verkleidungsteile, Elektrik). Da sollte man sich vorher gut informieren...

Ein durch-repariertes altes Motorrad ist genauso zuverlässig wie ein neues und da die Schwachstellen bekannt sind, auch berechenbarer...

Werkstatt-pfusch und Murphys law ausgenommen! :mrgreen:
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon scooter » 05.03.2020 10:37

Wo auf dieser Welt braucht man ein e Enduro? nirgends, nur die dusseligen Deutschen stecken das benachbarte europäische Ausland an und schwupps brauchen alle eine Enduro.

In Indien gibt es keine Enduros, alle fahren überall mit normalen Moppeds. Der Versuch mit der für den Export gedachten Himalayan ging ja wohl nach hinten los.
Asien und Amazonien: dort fährt auch keiner Enduros, es geht alles mit kleinen 50igern oder 125igern. Ne 250iger ist ein Big Bike
Russland bzw. Ex- Sowjetunion, auch dort gibt es nur Straßenmoppeds und damit geht es auch durch die Mongolei.
Südamerika: dort werden auch keine Enduros nach europäischem Stil gehandelt und gefahren.

In allen o.g. Gebieten fährt Euch die indigene Bevölkerung auf ihren Rollern um die Ohren. Und dann noch auf den "geht gar nicht" Chinareifen

Für mich ist die Diskussion um das Fahrzeug immer die Suche nach einem Grund nicht losfahren zu müssen (hab ich nicht, dann kann ich nicht)
OK, um dies so zu betrachten muss man schon ein weises Alter und entsprechende eigene Erfahrungen gesammelt haben.

Jörg
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon klausmong1 » 05.03.2020 11:25

Naja, in vielen von Dir beschriebenen Ländern hat das damit zu tun, das die Leute dort nicht leistbares bekommen und somit nur die erwähnten Mopeds fahren.

Und die haben schon Probleme mit gebrochenen Gussfelgen, Motorblöcken die aufsitzen und aufgerissen werden und Gabeln die wegen zu wenig Federweg im Arsch sind.

Gerade in der Mongolei hab ich davon genug gesehen, weil das erwähnt wurde.

Und eine Enduro ist schon angenehmer zu fahren, höhere Bodenfreiheit, mehr Federweg, entspannte aufrechte Sitzposition, das sind nur einige Gründe warum das Sinn macht.

Und klar, man kann mit Allem fahren, ob es Spaß macht muß jeder für sich entscheiden.

Ich hab Leute erlebt, die sind mit GSXR, Harley oder Goldwing durch die Mongolei.
Ich bewundere die, würde es aber nicht selbst machen
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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon charly » 05.03.2020 16:18

scooter hat geschrieben:Wo auf dieser Welt braucht man ein e Enduro? nirgends, nur die dusseligen Deutschen stecken das benachbarte europäische Ausland an und schwupps brauchen alle eine Enduro.


Ganz so würde ich das nicht sehen. Es sind nicht nur wir Deutschen, die diese Motorradkategorie gerne fahren. Nur für uns Deutsche würde man die nicht bauen, da sollten wir uns nicht so wichtig nehmen :?.

scooter hat geschrieben:Asien und Amazonien: dort fährt auch keiner Enduros, es geht alles mit kleinen 50igern oder 125igern. Ne 250iger ist ein Big Bike
Russland bzw. Ex- Sowjetunion, auch dort gibt es nur Straßenmoppeds und damit geht es auch durch die Mongolei.
Südamerika: dort werden auch keine Enduros nach europäischem Stil gehandelt und gefahren.


Wie Du weißt war ich auch in Südamerika und ich habe noch nie so viele 1200 GS "auf einen Haufen" gesehen wie da. OK, waren vermutlich Ausfahrten von Klubs o.ä. aber trotzdem. Dazu habe aber auch mehrere allein Reisende Südamerikaner auf 1200 GS, F 800 GS, V-Strom, usw. getroffen.
Im Kaukasus habe ich letztes Jahr Russen, Polen und andere Osteuropäer kennen gelernt. Die waren auch auf Enduros unterwegs, z.T. deutlich sportlicher ausgelegt (Husky 701, KTM 690) als hier im allgemeinen diskutiert wird.
Klar, die gehörten alle sicher nicht zu den Ärmsten ihrer Heimatländer, aber das tun die meisten hier im Forum auch nicht. Behaupte ich mal.

scooter hat geschrieben:Für mich ist die Diskussion um das Fahrzeug immer die Suche nach einem Grund nicht losfahren zu müssen (hab ich nicht, dann kann ich nicht)


Da gebe ich Dir allerdings recht. Man kann mit jeder Maschine los fahren, wenn man es denn will und seine Streckenplanung entsprechend anpasst.

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Re: Braucht es umbedingt eine Reise Enduro für die große Rei

Beitragvon sualkbn » 05.03.2020 18:01

klausmong1 hat geschrieben:Und eine Enduro ist schon angenehmer zu fahren, höhere Bodenfreiheit, mehr Federweg, entspannte aufrechte Sitzposition, das sind nur einige Gründe warum das Sinn macht.
Und klar, man kann mit Allem fahren, ob es Spaß macht muß jeder für sich entscheiden.


Genauso ist es. Deshalb liebe ich auf Reisen meine 650-ziger Sertao. Fühlt sich an wie ein Spielzeug und schwebt gleichsam über alle Unebenheiten. Und dennoch gehen die gleichen Strecken auch mit meiner Straßenmaschine, einer R 1250 R. Motorschutz drunter, grobstollige Reifen drauf, Lenkererhöhung montiert und schon ist sie auf alles vorbereitet. Warum auch nicht. Ist ja fast eine GS nur leichter und kleiner. Gründe für diese Kombination: Ich bin nicht allzu groß und auf dem nackten Boxer bekomme ich, anders als bei der Sertao, jederzeit beide Füße auf den Boden. Trotz des höheren Gewichts fühle ich mich sicherer.

Warum ich dann nicht immer die 1250-ziger nehme: Die kurzen Federwege und die harte Federung nerven einfach, wenn Schotter oder Schlaglochpisten dominieren. Geht, aber Spaß macht das nicht wirklich. Ist letztlich eine Abwägung, was ich wann wie oft brauche. Und so ganz, ganz, ganz, ganz manchmal ist vielleicht auch ein bisschen Skepsis bezüglich der ganzen Elektronik dabei.

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