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DR650 oder drz400???

Gepäcksysteme, große Tanks, GPS, Reifen ...

DR650 oder drz400???

Beitragvon bruzzi » 22.01.2019 17:33

Hi mein Name ist Jürgen, genannt bruzzi...fahre seit 2005 eine Suzuki SV1000N und möchte 2019 eine leichte Enduro kaufen....Reisen auf den Balkan,Skandinavien, Tunesien und Kasachstan/Mongolei möchte ich damit fahren....nun die Fragen:

Was spricht für die 650er und was für die 400er?

Wie steht es um die Zuverlässigkeit, Verbrauch und Macken?

Danki im Vorraus

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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon bug » 23.01.2019 10:42

die DR ist ja deutlich gewichtiger als die DRZ
die DRZ zählt schon fast zu den Sportenduros und ist unschlagbar - robust und gut motorisiert Aber beide Modelle sind ja auch schon in die Jahre gekommen - Guck Dir doch auch die Betas an
schönen Gruß aus HH

Barbara und Gerd
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Wombat » 28.01.2019 17:54

Die DR 650 SE ist sicher die zuverlässigste DR.
Ich habe mit meiner SE gut 60.000 km ohne auch nur eine Panne unter die Räder genommen. Quer durch Europa.

Die DRZ sind in vielen Fällen verheizt. Da muss man schon sehr darauf achten, was man sich ins Haus holt.

Reisetauglicher ist in jedem Fall die SE und mit rund 160 kg auch kein Schwergewicht.
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon bruzzi » 30.01.2019 12:58

Hi Wombat
welches BJ ist deine SE und was haste an deinem Mopped geändert?
Gruß Bruzzi
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Wombat » 30.01.2019 17:45

Hi Bruzzi

Baujahr '99.

Geändert wurde im Laufe der Zeit Einiges. Teils wegen der Tourentauglichkeit und zum Teil aus optischen Gründen.

Acerbis Tank 25 Liter (eingetragen), Jungbluth Sitzbank mit Gel Einlage (tourentauglich), konifizierter Magura X- Line Lenker mit entsprechenden Halteböcken, Hauptständer, LSL Lenkerenden, Gepäckträger, H & B Kofferträger, K & N Luftfilter, Alu Motorschutz,
Leo Vince X3 Auspuff, Sturzbügel, Mini Blinker, geänderte Nummernschildhalterung mit LED Nummernschildbeleuchtung, KTM Spiegel mit entsprechenden Adaptern, Übersetzung 15/45 mit entsprechender Kettenlänge (kein nerviges Ruckeln mehr bei niedrigem Tempo), Supermoto Schutzblech vorn, Rutschkupplung verbaut (Stichwort engine grenade), Alu Fußdichtung, Stahlflex Bremsleitungen, Heizgriffe,
Fußrasten 4 cm tiefer gelegt.

Die Fußdichtung ist ein kleiner Schwachpunkt bei der SE. Da schwitzt sie gern mal. Nichts Tragisches und ein Ölverlust ist auch nicht messbar, sieht aber nicht schön aus.
Engine grenade ist nicht bei allen Baujahren ein Thema. Einfach mal danach googeln.

Gruß
Wombat
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon bruzzi » 31.01.2019 11:56

OK, da ist ja mit der Zeit einiges zusammengekommen...wie lange hast die Dame schon und wieviel KM hat der Motor insgesamt runter?
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Kutter » 11.03.2019 01:41

Servus Bruzzi,
eigentlich sind die Argumente gestzt, aber ich möchte Dir noch was zum Nachdenken mitgeben.
Beide Mopeds sind super, aber steinalt! Wenn Du wirklich all diese Touren fahren willst, dann denk noch mal intensiv über deine Auswahl nach. Für 20 Jahre alte Mopeds den Neupreis und mehr zu bezahlen, find ich einfach nicht o.k.
Selber fahr ich auch a weng rum und hab dafür gleich 5 Mopeds angemeldet, was für ein Wahnsinn. Will ich dieses Jahr ändern.
Jetzt wieder zurück zu deiner Frage. Für Strecke ist die 650er natürlich besser und Offroad macht die SE wirklich extrem viel mit. Selber bin ich grad zufällig mit ner DR 650 SE in Andalusien speziell zum Offroadfahren und ich kann Dir sagen, so viel Spaß hatte ich seit Jahren nicht mehr.
Bitte bedenke noch folgende Parameter für deine Mopedwahl. Wieviel kg und cm bist Du und wieviel kg Gepäck hast Du dabei. Ich bin 190 cm 115 kg und Reise immer mit Zelt Kocher Werkzeug, usw., also das volle Programm. Bei mir scheidet die DR650 auch mit dem großen Acerbisfaß leider aus, weil ich dann zu fett für das kleine Moped bin.
Entscheiden musst Du alleine, aber bedenke, die DRs werden sau hoch gehandelt, sind oft fertig, technisch nicht mehr up to date. Aber verdammt nochmal, was will man denn sonst kaufen, einen Exoten? Beta, SWM, oder ne 701, die sich anhört, als wär sie kaputt. Ich hab mich bei Fernreisen für einen Reisedampfer entschieden, CRF1000, geht auch im Gelände, macht nur keinen Spaß, besonders, wenn man 250 kg wieder aufheben muss. Also dein Wunsch nach ner leichten Enduro kann ich sehr gut verstehen.
Bist Du jetzt schlauer, wie zuvor?
Ich freu mich auf morgen, da gehts wieder über die Lehmhügel, rauf und runter mit meiner DR, die ich übrigens erst vor knapp 3 Monaten für eine Freundin gekauft habe, die Frau ist weg, das Moped noch da, was für ein Glück!
Zuletzt geändert von Kutter am 11.03.2019 02:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Kutter » 11.03.2019 02:20

Einen hab ich noch...

Die Zubehörliste von Wombat kann ich unterschreiben, bis auf folgendes
Achtung, meine Meinung und keine Kritik!
K&N Lufi, nicht gut, weil lässt zuviel durch
4 cm Fußrasten tiefer, ist sicher toll für den Kniewinkel, aber man setzt in den Kurven gleich auf und bleibt im harten Gelände zu schnell mit den Stiefel hängen.
25 l Acerbis sind super, aber a 20er tuts auch, braucht ja eh kaum Sprit.
LeoAuspuff, der org ist aus VA und hat ein super Drehmoment und leise ist er auch noch, wenn unbedingt einen Zubehörauspuff, dann aber was Besseres!
Supermotofender, willst Du auf die Schnautze fallen, wenn Schlamm, oder Sand sich zwischen Reifen uns Schutzblech pappen und dein Vorderrad blockiert? Immer Highfender, den hab ich sogar bei meiner Affentwin umgebaut, nachdem ich 4x auf 3 km in Marokko auf der Fresse lag.
LSL Lenkerenden. Für was, gegen Vibration... An den Lenker gehören die gut3n Acerbisprodectoren und zwar richtig montiert, so dass beim Einschlag die Hebel nicht verrecken, oder noch schlimmeres vermieden wird.
Heizgriffe hab ich an allen meinen Mopeds montiert, aber wenn ich groß bin, dann kauf ich mir mal beheizte Handschuhe, die bringens nämlich wirklich!

Wie geschrieben, nothing for ungood, ist meine persönliche Meinung.
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Alex1989 » 19.03.2019 20:42

DR 650 oder DRZ... über den Zustand der Maschinen lässt sich streiten. Auch ob man Körperlich drauf passt. :lol: Aber über kurz oder lang will ich mir auch was kleineres und leichteres holen und habe auch ähnliche gedanken. Aktuell fahre ich eine DR 800 BIG. Und wenn man diem mal aufheben muss... ich hatte in der woche meiner Tour 2018 mir nen Hexenschuss eingehandelt...und dann noch 220kg Moped aufheben? :shock: Aber alles gut gegangen.
Wenn man einmal den Markt überschaut gibt es zur DR 650 oder DRZ in der Leistungs/Gewichtsklasse quasi nichts vergleichbares. Die KTM 690/Husquana 701 kostet ein Vermögen! Für die 10.000€ kannst du die ranzigste DR 650 aus dem nächsten Dorfteich zerren und bei einer Werkstatt vergolden lassen.

Also eine DR 650 oder DRZ ist zwar nicht up to date, aber wenn man die Maschine einmal zerpflückt, komplett neu macht, dann steht da ein quasi Neues Motorrad mit alter Technik vor einem. Und das je nach aufwand für weitaus weniger als ein Neues oder Junges gebrauchtes Motorrad vergleichbarer klasse kostet. Was mich dabei von der DRZ abschreckt, das ist gegenüber der DR650 der Anschaffungspreis. Der Liegt je nach dem doppelt bis dreimal so viel. Eine DR 650 bekommt man für 1.500-2.000€... für die DRZ werden Preise ab 4.000€ aufgerufen.
Auf basis dessen würde ich vmtl die DR650 bevorzugen. Vor allem unter dem aspekt was man in Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung, um- und anbau noch investiert. Wobei ich die DR 350 auch ins Auge gefasst habe. Aber ob die mir reicht? Leicht ist sie ja. :lol:

Wenn man es aber rundrum neu macht, gibt man doch ne menge Geld aus, so hab ich die überlegung ob eine CRF 250 nicht evtl auch reicht? Mit wenig Km ist die Gebraucht günstig zu bekommen. Wobei ich auch scharf darauf bin ob KTM wirklich eine 390 ADV raus bringt. Die wäre mit dem 390er Motor durchaus eine interessante alternative zur DR 650.
Grüße Alex :)

Fuhrpark: Simson S51 Bj86, MZ ETZ 251 Bj90, Suzuki DR BIG Bj94
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Enduro-Hugo » 14.04.2019 13:03

Hi Bruzzi,

die DR 650 ist ne gute (zuverlässige) Enduro, viele im Umlauf, daher günstig und mit etwas Suche auch noch gut gepflegte mit relativ wenig km zu bekommen, Sitzbank tourentauglich - aber nicht wirklich als leicht zu bezeichnen.
Der Vorteil der DR 650 liegt im günstigen Preis und in einem unauffälligen Erscheinungsbild (passiver Diebstahlschutz). Noch bedingt auch für 2-Personen-Betrieb geeignet.

Die DRZ 400 ist eine der zuverlässigsten leichten (fast schon Sport-) Enduros. Wenn hier ne gute erwischst, macht die deine Reiseanforderungen mit. Die (Serien-) Sitzbank kann aber nicht für die Langstrecke herhalten, da brauchst echt Nehmerqualitäten - oder viele Pausen ;-)
Aktuell werden die DRZ 400 aber sehr teuer (im Vergleich mit anderen leichten Enduros der Baujahre) angeboten und sind eher überteuert (meine Meinung). Wer hiermit eine Reise macht, sollte diese aber jedenfalls alleine als Solist machen.
Das Tankvolumen ist doch knapp und der Vergaser-Motor nicht sonderlich sparsam. Wer also längere Etappen anstrebt, sollte in den Kaufpreis und evtl. Reparaturen bzw. notwendige Serviceteile noch einen größeren Tank (z.B. Acerbis 16,5l) einplanen.

Zu den oben angesprochenen Betas: Beta verbaut die Motoren von KTM, der EXC-Sportmodelle... da machst dann ca. alle 1000km nen Ölwechsel und Autobahn-Vollgasfest sind die Teile auch nicht - was aber prinzipiell auf alle Sportenduros zutrifft und keine Negativ-Werbung gegen Beta (und KTM) verstanden werden soll, ist lediglich anderer Einsatzzweck und Auslegung, die DRZ wäre bedingt ähnlich, ist aber zumindest als strassentauglichere „Dual-Sport“ eingeordnet und entwickelt, zwar ziemlich Vollgasfest, aber auch nur mittlere Ölmenge, kein Ölkühler oder Wärmetauscher.
(ich gehe nicht davon aus, dass hier die Beta Alp mit dem ebenfalls alten (Entwicklung) luftgekühlten Motor der Suzuki DR 350 S gemeint war ?! Der 350er Motor liegt in der Entwicklung ähnlich dem DR 650 und ist gar älter als der DRZ 400, kann aber als haltbarer als die Motoren der Sportenduros angesehen werden und wäre in der Beta Alp mit auch neuerem Baujahr und weniger km und sogar noch als Neufahrzeug zu bekommen - die Beta Alp ist in der Auslegung aber ebenfalls kein Reisemotorrad, sondern schon so eine leichte „Enduro“, welche ihren Einzüsatzzweck sowie Ergonomie eher im Bereich Wander-Trial hat)

Prinzipiell muss ich mich aber den Vorrednern mit dem Verweis oder Nachfrage auf neuere Modelle anschließen (weniger km und dadurch auch eher bessere Zuverlässigkeit).
Obwohl ich dich nicht von deiner Vorauswahl abbringen will, ggf. war es aber auch nur eine Nachfrage im direkten Vergleich, aber vllt magst dir unabhängig davon auch noch andere Modelle anschauen (wie vllt auch andere Leser mit ähnlichen Fragen und Anforderungen) ?!?

z.B. :
Mash 400 Adventure =leichte luftgekühlte reisetaugliche Enduro, für 4000€ incl. Alukoffern und Windshield sehr günstig zu bekommen, halt nur 27 PS... (Leistung liegt aber ähnlich einer alten DR 650)

Yamaha 660 Z Tenere (2007-2016?, also nicht mehr neu zu bekommen) zuverlässige und wirtschaftlich gute Maschine, reisetauglich. Gewicht und Geländetauglichkeit ca. auf dem Niveau DR 650, auch in Auslegung/Entwicklungsziel. Problemlos im Alltag (Weg zur Arbeit, Stadt + Kurzstrecke etc.), fast ein kleiner Alleskönner, ein vernünftiges Motorrad, mehr braucht’s eigentlich nicht.

KTM 690 Enduro... geländetauglicher und leichter als DR 650 oder Yam 660Z Tenere, Gewicht nur minimal über DRZ 400, Leistung satt als stärkster Einzylinder +70PS, Inspektionsintervalle von 10.000km, wobei man das Öl auch mal vorher wechseln kann/sollte... Motor ist aber für nen KTM-Einzylindermotor und dieser Leistung sehr zuverlässig (aber wohl nicht ganz der Yamsel 660Z ?). Der oben angesprochene hohe Preis lässt sich nicht leugnen, ist aber bei der Ausstattung der Federelemente und ABS, mittlerweile sogar Kurven-ABS mit Schräglagensensor und der Leistung und dem aufwändigeren (spurstabilen) Gitterrohrrahmen auch „gerechtfertigt“ bzw. zumindest im Verhältnis zu z.B. der Yam 660Z Terene...
Sitzbank ist auch eher hart, die Gelsitzbank als Zubehör braucht noch mehr Beinlänge. Kurze Cockpitscheiben gibts im Zubehör.

Wer mit einer sehr schlanken und leichten, fast schon Sportenduro, aber reisetauglicher Zuverlässigkeit auf Tour gehen möchte (vllt vergleichbarer „Nachfolger“ für DRZ 400), der sollte sich doch mal die Honda CRF 250L oder dito als „Rally“ ansehen (ist nicht der Crosser CR 250-F, mit weniger Leistung und anderer Auslegung -auch Federelemente und Bereifung).

...älter als Yam 660Z Tenere, aber jünger als Susi DR 650, gäbe es da ggf noch die BMW G650. Eigentlich als Frauenmotorrad verpönt, ist der Motor recht zuverlässig (egal ob als älterer Rotax oder „China“ mit der Doppelzündung), Federelemente sind eher mau, aber die „XChallenge“ kann da mehr.
BMW-Preise sind aber speziell bei der XChallenge hoch, da bekommt man eine neuere Yam 660Z Tenere dafür oder auch gleich eine KTM 690 Enduro (da entscheidet sich dann bitte jeder selbst nach seinen Vorlieben ohne mich dafür zu verurteilen - ich wollte sie aber noch erwähnen)

Das war zwar nicht DEINE Frage, aber wer noch bedingt leichte und damit auch eher geländetaugliche Enduros sucht, aber meint, für die Reise unbedingt ne 2-Zylinder zu benötigen, der schaut sich die 800er Klasse an (ab der 2-zylindrigen BMW 650/700 oder 800 GS, die Triumph Tiger 800 oder KTM 790... evtl kann man zu der „800er Klasse“ noch die aktuelle Honda AfrikaTwin mit 1000ccm zählen - diese liegen zumindest unter den Boxer-GS oder den V2-KTM Adventure etc. der 1200er-Klasse)

...viel Spaß auf deinen/euren Fahrten und Reisen !
...what can possibly go wrong ? ;-)

KTM 690 Enduro; GasGas EC450F (WR-engine); Montesa 260 Trial; Ducati S2r

EU-Produkt bevorzugt bei vergleichb. Leistg., Zuverl. + ~Preis/Ausstattg.
Mag auch DRZ400=leicht. Enduro-Allrounder; DR650=unkompl. Globetrotter
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon JanN » 03.05.2019 19:23

Hi BRuzzi,

ich habe für meine DR650RSE Bj. 96 satte 1600€ bei gelaufenen 16.000km bezahlt. Reisefertig stand sie dann für 2800€ vor der Tür. Einen größeren Tankumbau gibt es für das Ding nicht wirklich, häßlich ist sie auch, aber für eine Tankerweiterung nehme ich einen 12l Spritsack, der ansonsten zusammengefaltet auf meiner Alukiste seinen Platz hat. Es gibt sie also noch, die Klassiker zum guten Kurs. Einfach mal suchen. Vielleicht kann es ja auch eine gut erhaltene XT600 sein?!?

Und Offroad kann die RSE auch. Was ich an der Kiste zum Reise verändert habe findest Du hier:
https://motorradreise.blog/fahrzeuge/dr650rse-oskar/

Und das die Offroad auch geht kannst Du dir hier ansehen:
https://youtu.be/BbYnZ5SU0yg

https://youtu.be/KHE8TRzugzQ

https://youtu.be/ELrAXjrbcPY

Bzgl. der DRZ kann ich mich nur den Voschreibern anschließen; es wird schwer sein noch etwas sehr gutes gbrauchtes zum akzeptablen Preis zu bekommen.

Viele Grüße,

Jan
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Kutter » 10.06.2019 20:06

Servus Jan,
Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Nur zur Info, die RSE hat nix mit der SE zu tun, ist was ganz anderes, aber auch egal! Hauptsache die Mühle läuft. Warum willst Du die Verkleidung nicht weg machen, nen Acerbis und eine leichte Lampenmaste von z.B. Polisport montieren? Dann geht nicht so viel kaputt beim Einschlag.

Wünsch Dir Gute Fahrt und pass auf dich auf!
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon Kutter » 10.06.2019 20:10

Servus Jan,
hab mir jetzt erst die Videos reingezogen.
Alles richtig gemacht! Und etwas neidisch :roll: .
Alles Gute!
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Re: DR650 oder drz400???

Beitragvon JanN » 11.06.2019 08:41

Hi Kutter,

ich hatte erst darüber nachgedacht, einen Acerbistank drauf zu setzen. War mir aber am Ende zu teuer, alles umzubauen, um ein paar Liter mehr Sprit dabei zu haben. Stattdessen haben wir einen 12l Spritsack aus Australien dabei.

Verkleidung finde ich ganz klasse und kaputt geht sie nicht, weil ich nicht auf die Fr... fliege ;-) Und wenn doch, dann wir sie mit Carbon mal eben repariert.

Grundsätzlich wollte ich an der DR nix machen, wie es ein häßlicher Vogel ist, der mit nur wegen der Kilometerleistung von 16.000km zugeflogen ist. Wir hatten die DRs in Bulgarien als Drittmopeds stehen und sind von Dortmund für Urlaub und Lange Wochenenden runter geflogen. Meine richtige Weltreisemaschine steht in der Garage und ist eine komplett modifizierte XTZ750. Mit der bin ich auch schon 20 Monate durch den Mittleren Osten, Afrika, Nord- und Südamerika gefahren. Die ist besser! Aber nun fahr ich eben die 650iger. Geht ja auch ;-)

Hier ist das aktuellste und wahrscheinlich letzte Video aus dem Iran :-)

https://youtu.be/vpO6arneUUw
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